Das Seltsame an Ebay Express war immer, dass das Portal aus Ebay-Sicht absolut Sinn machte. Nur für den Rest der Welt wirkte es ganz so, als ob Ebay das Rad, sprich: den E-Commerce, nochmal neu erfinden wollte - und dabei eine Reihe unnötiger Anfängerfehler machte.
Und so ganz täuschte der Eindruck nicht:
"It may be hard for most people to believe this, but eBay at the time
was incredibly under-developed on many of the retail basics of
merchandising, inventory selection, and promotion. Why? Well, because
eBay.com isn’t actually a retailer of anything.
We realized post-launch
that we needed to develop that expertise, quickly, even to the point of
understanding sourcing, distribution, and product selection. Having 10
million+ products is great, but it’s no good if you don’t have the
right products at the right price."
Der einstige Projektleiter Adam Nash, der inzwischen für LinkedIn arbeitet, rechtfertigt das Projekt und die Leistungen seines Teams in einem ausführlichen Beitrag ("A Eulogy for Ebay Express"). Er beschreibt nicht nur, was sich Ebay dabei gedacht hat, sondern auch, durchaus selbstkritisch, woran Ebay Express letztlich gescheitert ist.
Bemerkenswerte Einblicke in die Welt von Ebay. Und schon deshalb lesenswert, weil sich Ebay gemäß der Ankündigungen von dieser Woche zu einer Art Ebay Express 2.0 wandeln soll.
(via)
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