Social Shopping: Online-Tauschbörsen und Luxusgüter auf Zeit
Springwise widmet sich heute einigen der neuen Online-Tauschbörsen, die gerade wie Pilze aus dem Boden schießen:
"Internet swap sites allow consumers to trade products online. One of the newest is Swaptree, adding yet another twist to the concept.
Boston-based Swaptree lets people trade books, cds, dvds and other items. Users create lists of what they have and what they want, and Swaptree looks for matches, using a complex system of algorithms.
Unlike other bartering sites (Zunafish, PeerFlix, and Lala, to name a few), which only allow consumers to trade like item for like item, Swaptree lets users swap for any product that has the same value as what they're offering.
How it works: a member enters the UPC or ISBN code printed on the back of every cd, book, video game and dvd. Swaptree then finds the correct item details: edition, release, version, paperback/hardback, normal/widescreen, etc. And instantly shows the user thousands of items that they could receive in trade."
Tauschbörsen verdeutlichen einen wichtigen (Teil-)Aspekt in der Social Shopping Diskussion: Wie wird sich unser Verhältnis zu Besitz in den nächsten Jahren verändern?
- Werden wir Produkte, wie es Daniel Nissanoff vorhersagt, nur mehr temporär besitzen wollen?
- Gehört Diensten wie "Bag, Borrow or Steal" oder "Secret Boutique" die Zukunft, bei denen man sich Luxusartikel auf Zeit zulegen und dann weitergeben kann?
Die neuen Tauschbörsen machen den Warenaustausch (früher hätte man gesagt: den Handel mit Naturalien) sehr einfach. Der Springwise-Beitrag endet deshalb mit einer guten Frage:
"Will swapping marketplaces become as common as currency-based online markets?"







Ohne jetzt comment-spam betreiben zu wollen, würde ich direkt mal auf Hitflip verweisen ( http://www.hitflip.de ).
Bei Hitflip sind derzeit über 50.000 unterschiedliche Artikel im Angebot, nach fast einem Jahr seit start. Dabei fokussiert sich Hitflip auf Medienprodukte wie DVDs, CDs, Hörbücher, Spiele und (seit heute) auch Bücher.
Medienprodukte sind unserer Meinung nach die Produkte, die man am wenigsten besitzen möchte, sondern konsumieren. Klar hat jeder einen Lieblingsfilm, den er unbedingt in der Platinum Edition im Regal stehen haben möchte. Aber die meisten Produkte konsumiere ich einmal, und dann brauche ich sie erstmal nicht.
Eine Zeitlang war "Hitflip - Filme konsumieren statt besitzen" als Slogan im Gespräch, wurde dann aber als zu intellektuell und weniger verständlich verworfen.
Kommentiert von: Jan | 07. Juni 06 um 18:31 Uhr
Ich korrigiere meinen Kollegen nur selten aber ich glaube die Idee für den Claim war "Nutzen statt besitzen".
Kommentiert von: Andre | 07. Juni 06 um 21:34 Uhr