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Me-Shops: Der "Missing Link" im Social Commerce

Mark Pohlmann hat in dieser Woche im Mediabrief einen hervorragenden, neuen Begriff geprägt. Ihn vor Augen lässt sich noch einmal eine Fülle von Social Commerce Konzepten und Ideen neu beleuchten.

Me-Shops nennt er sehr plastisch die persönlichen Verkaufsstellen auf den Webseiten der Nutzer, abgeleitet von Goodstorms MeCommerce-Konzept, das ja kürzlich auch schon vor allem wegen seines sehr anschaulichen Namens mediale Wellen geschlagen hat.

"Me-Shops" ist als Begriff insofern perfekt, als sich dadurch das Social Commerce Prinzip des dezentralen (verteilten, vernetzten) Verkaufs besser darstellen lässt. Me-Shops sind die dezentral einsetzbaren Untereinheiten eines E-Commerce-Angebots, also in etwa das, was Umair Haque in seiner (Medien-)Theorie unter Microchunking (bzw. Microchunks) versteht.

Im Prinzip waren und sind Shirtdienste wie Spreadshirt die Vorreiter dieses Verkaufsprinzips. Deshalb eignet sich Spreadshirt auch als perfektes Anwendungsbeispiel für Umair Haques Theorien im E-Commerce (s. Spreadshirt im 2.0 Strategy Space).

Shirtdienste erlauben es schon lange, dass sich Nutzer Me-Shops einrichten und - fernab vom Zentralangebot - ihre eigenen Produkte verkaufen. Und so ist es auch kein Wunder, dass das MeCommerce-Konzept ausgerechnet von Goodstorm stammt, das ursprünglich als Shirtdienst begonnen hat.

In der Umsetzung ist das MeCommerce-Konzept sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss, ebensowenig wie Yahoos Shoposphere die ultimative Social Commerce Lösung war. Beide Konzepte sind vor allem wegen ihrer wegweisenden Namen von Bedeutung.

Perfekt ist deshalb, dass Andreas Milles in Reaktion auf Mark Pohlmanns Artikel auf Zlio verweist. Denn Zlio hat die in der Umsetzung vermutlich nach wie vor beste Me-Shop-Lösung.

Was Me-Shops in der Praxis bedeuten, beschreibt Mark Pohlmann in dem zugehörigen Artikel "Kunden sind einfach die besseren Verkäufer".

Großartiger Text! Und mit das Beste, was zum Thema "Social Commerce und die Folgen" bisher geschrieben wurde. Lieblingssatz natürlich: "Adsense war gestern."

Frühere Beiträge zum Thema:

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