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« Oktober 2006 | Start | Dezember 2006 »

pick!t today: Die neuen Seiten von SoZeug und Hitflip

Alles neu macht der Herbst: SoZeug hat sich eine neue Startseite gegönnt - mit den beliebtesten Produkten und den letzten Verkäufen. Und auch Hitflip gibts seit kurzem in neuem Gewand.

Frühere Beiträge zum Thema:

iBusiness-Umfrage zur Internationalisierung von Online-Shops

Die iBusiness-Redaktion bittet um Unterstützung bei einer aktuellen Umfrage:

Die nächste Ausgabe des Trendletters 'iBusiness Executive Summary' beschäftigt sich mit dem Thema "Internationalisierung von Onlineshops".

Dazu hätten wir gerne Ihren Input. Es wäre sehr nett, wenn Sie uns kurz unten stehende Fragen beantworten könnten.

Die Beantwortung geht am schnellsten, wenn Sie uns einfach eine E-Mail (cr@ibusiness.de) mit Ihren Antworten (z.B.: "1c, 2ab, 3a") zusenden. Mehrfachnennungen sind natürlich möglich.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Belegexemplar zu (bitte "Beleg" angeben).

1. Betreiben Sie internationale Shops?
  a) ja
  b) nein ( weiter bei 8.)
  c) geplant

2. Wenn ja bzw. geplant, wo?
  a) deutschsprachiges Europa
  b) englischsprachiger Raum
  c) Frankreich, Spanien, Italien
  d) Osteuropa
  e) China, Japan
  f) übriges Asien
  g) Afrika

3. Worin bestehen die größten Herausforderungen bei der Internationalisierung von Onlineshops?
  a) Frontend
  b) Produktauswahl
  c) Marketing
  d) Logistik
  e) Kundenservice

4. Was wickeln Sie bei Ihrem internationalen Shop inhouse ab?
  a) Frontend
  b) Produktauswahl
  c) Marketing
  d) Logistik
  e) Kundenservice

5. Was lassen Sie von externen Dienstleistern machen?
  a) Frontend
  b) Produktauswahl
  c) Marketing
  d) Logistik
  e) Kundenservice

6. Wieviel Prozent ihres Umsatzes erzielen Sie außerhalb des Kernmarktes Deutschland?
  a) weniger als 5 Prozent
  b) zwischen 5 und 10 Prozent
  c) mehr als 10 Prozent
  d) mehr als 25 Prozent
  e) mehr als 50 Prozent
  f) mehr als 75 Prozent
  g) 100 Prozent

7. Und schließlich zu den To dos: Wo sehen Sie für die Zukunft noch Handlungsbedarf? (frei formulierbar)

8. Wenn Sie keinen internationalen Onlineshop betreiben: Warum nicht?

Herzlichen Dank vorab für Ihre Mitarbeit!

Christina Rose
Redaktion iBusiness
(cr@ibusiness.de)

Shirtinsider: Spreadshirt auf dem Weg zum Social Network

Spektakuläres bahnt sich im Hause Spreadshirt an. Der Shirtdienst will sich offenbar zum Social Network mausern:

"The relaunch is not only about giving the site a new appearance, but is rather adding the whole spreadshirt-thing a new complexity.

Maybe you sold something on a ebay? Commented on a blog-post? Designed a t-shirt yet? The point is to get the people interacting with each other. Talking. Focused.

So why not use the spreadshirt-website as a platform? A way to start networking. To meet other people in love with shirts and design. Find friends. Just talk. Discuss.

Social Networking features found it’s way in the code. There will be groups. A messageboard to stay in touch. For competition there will be a way to rate an discuss on shirts and designs. Profiles and pictures. All of this and some things more."

Ein Screenshot und mehr im OLP-Blog

Früherer Beiträge zum Thema:

Neckermann-Verkauf: KarstadtQuelle-Versand vor der Zerschlagung

Multi-Channel-Versender kämpfen mit sinkenden Marktanteilen und haben auch online gegen die reinen Internetversender inzwischen kaum noch eine Chance.

KarstadtQuelle zieht jetzt die Reißleine, will den Versandhandel zerschlagen und sich von wenigstens einem seiner Sorgenkinder trennen. Das Handelsblatt schreibt:

"Der Handelskonzern Karstadt-Quelle geht nach seiner Warenhaus-Sparte jetzt auch den defizitären Versandhandel an. Nur noch eine der beiden großen Katalogmarken Quelle und Neckermann bleibt im Unternehmen, die andere wird verkauft. Auch vor Schließungen schreckt das Unternehmen nicht mehr zurück.

Ursprünglich wollte Konzernchef Thomas Middelhof neckermann.de zum größten Online-Händler Deutschlands ausbauen und Quelle als klassischen Katalogversender belassen. Der gestartete Umbau fruchtete jedoch nicht. Vor allem wegen des Versandhandels war der Konzern im abgelaufenen dritten Quartal mit 79 Mill. Euro ins Minus gerutscht.

In dem Zeitraum hatten Karstadts Versandhändler einen Umsatzeinbruch von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkraften müssen, gepaart mit hohen Verlusten."

Die Pressemeldung spricht für sich. Schon seit Monaten läuft die Propaganda-Maschine auf Hochtouren, wird Neckermann als das innovative Erfolgsformat dargestellt, während zugleich die Marktanteile schwinden.

Mitte November habe Neckermann die "magische Marke von 50% Internet-Umsatz erreicht", wohl aber nur, weil die Katalogumsätze vollends eingebrochen sind. Jetzt also sucht auch Neckermann sein BenQ.

Frühere Beiträge zum Thema:

Schutzgeld.de verkauft 381 Überraschungspakete in einem Rutsch

Schutzgeldberraschungspaket Experiment gelungen. Schutzgeld.de hat am letzten Samstag 381 Überraschungspakete (s. Archiv zum 25.11.) an einem Tag verkauft.

Das verriet uns der Beschützer (nicht zu verwechseln mit dem Paten). Die Pakete im Mindestwert von 50 € gingen für 22 € über den Tisch.

Fragt sich der interessierte Beobachter natürlich: Woher kommen all die überraschungshungrigen Schutzgeld-Nutzer? Der Beschützer antwortet (via Mail):

"Unser Glück war, dass uns die Computerbild eine halbe Seite gewidmet hat. Diese Veröffentlichung hat dann dafür gesorgt, dass wir in kurzer Zeit viele Registrierungen/Bestellungen generiert haben."

Inzwischen habe Schutzgeld.de schon einige Wiederbesteller, und auch das Angebot spricht sich langsam rum. Muss so sein, denn, so der Beschützer, das Überraschungspaket wurde nirgendwo anders beworben.

Aber nach dem (Überraschungs-)Erfolg vom Samstag sind natürlich weitere Überraschungen dieser Art geplant.

Frühere Beiträge zum Thema:

Social Shopping: eDelight öffnet seine Pforten

Edelightxmas Der nächste Social Shopping Dienst ist seit heute online.

Und eDelight ist einen intensiven Blick wert. Denn der Geschenkedienst zeigt, was Social Shopping in letzter Konsequenz heißt.

Als erster verfolgt er einen rein kundengetriebenen Ansatz. Die Nutzer bestimmen, was auf der Plattform empfohlen wird.

Peter Ambrozy beschreibt den offenen Ansatz im edelight-Blog ("Sind wir anders?"):

"Wir limitieren uns nicht mit einem vorgegebenen Sortiment und auch nicht über bestehende Partnershops.

Unser Ansatz ist der, dass wir die besten Geschenkideen wollen. Daher kommt es für uns auch nicht in Frage, die Produktauswahl einzuschränken."

Die unterschiedliche konzeptionelle Ausrichtung machen SoSmart, das in der letzten Woche gestartet ist, und eDelight kaum vergleichbar. Wo SoSmart vor allem bei Design, Usability und Features beeindruckende Akzente setzt, merkt man eDelight an, dass die Gründer das Web 2.0 Denken (in offenen, frei vernetzbaren Strukturen) auch darüber hinaus voll und ganz verinnerlicht haben.

Edelight ist vom Ansatz daher eher vergleichbar mit Dealjäger.de, das Ende dieser Woche in die Public Beta Phase geht. Beide Dienste sprengen die heute üblichen Handels- und E-Commerce-Strukturen, koppeln bekannte und unbekannte Produktdaten und bieten letztlich eine Mischung aus Kaufangeboten und Produktanzeigen.

Und noch etwas haben die beiden gemeinsam: Ähnlich wie Dealjäger plant auch edelight, die Nutzer an den Provisionseinnahmen zu beteiligen.

Kann sein, dass SoSmart von den Geschenkdiensten momentan den erfolgversprechenderen Eindruck macht. Konzeptionell gesehen verfolgt eDelight jedoch den innovativeren, um nicht zu sagen: zukunftsweisenderen Ansatz. Vor allem haben die Gründer schon an einigen der kniffligen Fragestellungen getüftelt, die mit einer offenen Plattform verbunden sind.

Mittelfristig möchte eDelight dann auf allen E-Commerce-Hochzeiten tanzen: Neben vermittelten Produkten und frei einstellbaren Produkten will eDelight auch Geschenkideen in Eigenregie anbieten.

Viel Erfolg und Glückwunsch zum Start!

Frühere Beiträge zum Thema:

Social Commerce - der verkannte Milliardenmarkt?

Die größten Social Shopping Potenziale liegen - nomen est omen - auf den Seiten der Social Networks, bei MySpace & Co. Nur hängen diese, da in der Regel von Medienkonzernen beherrscht, immer noch den Werbeträumen aus den glorreichen Tagen der Massenkommunikation nach.

Doch hätten diese das Cluetrain Manifest bis These 74 gelesen, dann wüssten sie längst: "We are immune to advertising. Just forget it." Werbung in sozialen Räumen geht gar nicht.

Nun setzt ausgerechnet die American Marketing(!) Association MySpace & Co. den Social Shopping Floh ins Ohr. Pete Cashmore schreibt:

"The American Marketing Association released a survey today in which 47% of consumers said they’d use social networks to find and discuss holiday gift ideas, while 29% said they would buy products through those sites."

Die Leiterin der Studie verdeutlicht die Potenziale:

"The networking sites "provide some of the most powerful word-of-mouth-marketing opportunities there have ever been," says Nancy Costopulos, chief marketing officer at the American Marketing Association. "It's past the fad zone and into the reality zone."

(...) Revenue from sales on the sites could be worth billions of dollars, [chief strategy officer at Forrester Brian] Kardon says — potentially more than ad revenue."

Solche Aussagen sind natürlich Wasser auf die Mühlen der Social Shopping Verfechter. Nicht nur Crowdstrom fragt also: "Social Shopping - a multi billion dollar future industry?", und liefert die Antwort am Ende gleich mit:

"One thing's for sure - this is just the beginning of one of the biggest shake-ups the online shopping space has seen for many years!"

Für Marktbeobachter wie Pete Cashmore ist klar:

"There’s a strong sense that shopping and social networks should go together, but it’s far from clear how it’ll pan out."

Vermutlich sind Shopping-Widgets ein Schlüssel zum Erfolg. Pete Cashmore skizziert die aktuellen Bemühungen.

Und MySpace hin, Milliardenmarkt her. Auch wir sehen uns in der Aussage bestätigt:

"Das nächste Ebay kommt aus dem Social Shopping Bereich."

Die w&v hat das Zitat freundlicherweise in ihrem aktuellen Social Commerce Bericht aufgegriffen, (der allerdings nur in der Printausgabe zu lesen oder online gegen Bezahlung abrufbar ist.)

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Customerism, one word for many trends

Das Made for One Blog hat einen sehr schönen Überblick über die spannendsten Entwicklungen im Bereich kundengetriebener (Produktions-)Modelle, inklusive eines historischen Abrisses - von Mass Customization über Micro Manufacturing bis Crowdsourcing:

"This is where we are now then: a collection of separate business concepts and enabling technologies, that encourage user/customer participation, whose attributes overlap with one another to a significant extent.

I have given some thought as to whether they can be labelled collectively as a group. While there is no single word that can take in all of them (’masspeercustomizationcommonsmarketplace’ doesn’t roll off the tongue!), my personal opinion is that there is one word to describe a series of ideas that empower the customer with a greater level of participation in deciding how products are designed and how they are produced.

It has been used before in a couple of places, more so to describe the general growth of consumer power, rather than in the context I am describing here. However, “..isms” generally refer to a collection of ideas, so it seems appropriate to use it for this purpose.

It’s called ‘Customerism’."

Auch entsprechende Überblickscharts gibts bei Made for One

(pick!t)

Früherer Beitrag zum Thema:

Verkehrte Welt: Willkommen auf den anderen Seiten des E-Commerce

Wie und wo kann man von den aktuellen Entwicklungen im E-Commerce am besten profitieren? Das Tagesprogramm für den Exciting Commerce Workshop am 29.11. im Münchner Forum am Deutschen Museum steht nun.

Neben drei Schwerpunktblöcken mit Vorträgen zu den erfolgversprechendsten Entwicklungen gibt es zu allen drei Bereichen erste Erfahrungs- bzw. Projektberichte aus dem Kreis der Teilnehmer. Martin Oetting spricht zu den Themen "Consumer Empowerment" und "Virales Marketing (für Longtailer)".

Hier die komplette Agenda im Überblick:

09:00 Uhr     Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer

Verkehrte Welt: Willkommen auf den anderen Seiten des E-Commerce

09:30 Uhr     Wie das Live-Web den E-Commerce verändert (Jochen Krisch)
10:00 Uhr     Webseller 2.0, die nächste Powerseller-Generation (Jochen Krisch)
10:30 Uhr     Verkehrte Welt: Wie Nischenmärkte wirklich ticken (Jochen Krisch)

Von und mit dem Kunden: Kunden in Aktion

11:15 Uhr     Consumer Empowerment: Von und mit dem Kunden (M. Oetting)
11:45 Uhr     Crowdsourcing-Phänomene im E-Commerce (Jochen Krisch)
12:15 Uhr     Exciting Commerce am Beispiel von Dealjäger.de (Jochen Krisch)

Extended Commerce: Erweiterte Verkaufskonzepte

13:45 Uhr     Virales Marketing für Longtailer (Martin Oetting)
14:30 Uhr     Strive to be live: Die Erfolgsfaktoren im Live-Shopping (J. Krisch)
15:15 Uhr     Extended Commerce: Mit Spaß verkaufen (lassen) (Jochen Krisch)

Vorn dabei: Erfahrungsberichte aus der Praxis

16:00 Uhr     Eine Web 2.0 Shoplösung entsteht (Teilnehmervortrag)
16:30 Uhr     Ein Crowdsourcing-Konzept aus der Schweiz (Teilnehmervortrag)
17:00 Uhr     Eine dezentrale Verkaufslösung nach dem Launch (Teilnehmervortrag)

Im Workshop stehen praxisnahe Beispiele und Erfahrungen im Vordergrund. Spontan Interessierte können sich noch kurzfristig per Mail anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 449,- € (zzgl. 16% MwSt) für die erste Person; die zweite Person (eines Unternehmens) zahlt 249,- € (zzgl. 16% MwSt).

Alle Infos in Kompaktform: Der Workshop findet am 29.11. in München im Forum am Deutschen Museum, Museumsinsel 1, statt. Er beginnt um 9 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.

Frühere Infos zum Workshop:

Showcase: Etsy startet kooperatives Werbe-/Verkaufsmodell

Etsyshowcase Wieder eine wunderbare Idee aus dem Hause Etsy. Etsy will zum Relaunch Werbung auf dem populären US-Blog BoingBoing schalten und hat dafür das Etsy Showcase Format entwickelt, an dem sich jeweils 25 Etsy-Verkäufer beteiligen können:

"The Showcase is a special page on Etsy that shows off 25 items for a 24 hour period (spots shift each night at midnight EST).

This page will be directly linked to from ads we place on External, as well as a banner on the bottom of the Etsy homepage.

The aim of the Showcase is to give your products increased exposure as a direct part of marketing Etsy as a whole.

We will be kicking of the Showcase on December 1st, and linking to it from a two-week advertisement on the front page of boingboing.net.

According to their site statistics, that ad will receive approximately 20 million impressions over that time (though no guarantees are made as to how many people will click it, of course)."

Mehr zum Ablauf bei Etsy Garden. Heute gibts ein Update zur Ankündigung:

"Wow. We have been completely overwhelmed by the response that Showcase has received. To date about 900 spots have already been sold, ie, the month is completely booked and January seems to be heading that way.

I am happy to say that the 100% sell through rate has allowed to take out more ads for the second half of December."

(pick!t)

Frühere Beiträge zum Thema:

Nur noch vier Händlerblogs in den Top 100 Business Blogs

Nur mehr vier Händlerblogs haben es diesmal unter die Top 100 Business Blogs geschafft. In der letzten Auswertung waren es noch acht. Der Shopblogger fiel von Platz 1 auf Platz 4. Den größten Sprung nach vorne machte der Cyberbloc. Aus den Top 100 gefallen sind das bLogitech-Blog, Schraders Teeblog, Lehmanns Buchblog und das Hitflipblog.

Hier die aktuelle Liste der Top 10 Händlerblogs (in Klammern die Position in den Top 100 Business Blogs):

1. Shopblogger (4)
2. Fontblog (23)
3. Cyberbloc (44)
4. Walthers Saftblog (67)
-------------------
5. Hitflip Blog (-)
6. Spreadshirt Blog (-)
7. Bluebuy Blog (-)
8. Espresso Kaffee Blog (-)
9. bLogitech (-)
10. Lehmanns Buchblog (-)

Die weiteren Blogs der Kategorie E-Commerce.

Früherer Beitrag zum Thema:

Wallsticker Contest bei A Better Tomorrow

Wallstickercontest Neues von A Better Tomorrow. Nicht nur ein eigenes Blog gibt es von den Designfreaks aus Düsseldorf inzwischen. A Better Tomorrow hat heute außerdem ein neues Contest-Format gestartet und ab sofort auch Wallsticker im Programm.

Wie bei den Shirts stimmen die Nutzer über die Motive ab. Die ersten Vorschläge für die neue Wandschmucksektion sind online. Und keine Sorge: Wer keine grellen Graffitis an der Wand mag, für den gibts auch lieblich Geblümtes

Der Wallsticker-Contest wird wohl nicht der letzte Streich von A Better Tomorrow gewesen sein. Sie  arbeiten sehr zielgruppenaffin, werkeln kontinuierlich an ihrem Angebot und haben dementsprechend noch die ein oder andere Überraschung in petto

Frühere Beiträge zum Thema:

The Hunt: Spreadshirts Shirtjagd jetzt auch in München

Spreadshirt hat seinen Londoner Designwettbewerb "The Draw" in eine weltweite Shirtjagd umgemünzt. Seit gestern ist eines der Gewinnershirts auch in München versteckt. Kenner werden wissen wo:

Thehuntinmunich

Sollte das Shirt niemand finden (allzu leicht ist es nicht), gibt es weitere Fotohinweise. Die anderen Verstecke finden sich auf der Flickr-Weltkarte

SoSmart: Zwei Gesprächsanfragen innerhalb von 24 Stunden

Wer weiß, was sich gerade hinter den Kulissen abspielt und wie intensiv sich so manch Großer den Kopf zermartert, wie er das Social Commerce Feld für sich besetzen kann, den wundert es nicht, dass beim Geschenkedienst SoSmart in kürzester Zeit die ersten Gesprächsanfragen eingegangen sind:

"Jetzt sind wir gerade mal 24h offiziell online mit unserem kleinen, feinen Online-Dienst und haben doch tatsächlich schon zwei Anfragen von wirklich “großen” der Branche bzgl. Kooperation bzw. Kennenlernen.

Man könnte es ein Wunder nennen, dass sich so renommierte Unternehmen für einen E-Commerce-Nobody (so schätzen wir uns aktuell realistischerweise selbst ein) wie SoSmart.de interessieren. Nennen wir es mal “bemerkenswert”."

Für Gründer und Entwickler könnte (und sollte) es derzeit in der Tat eine Strategie sein, zu überlegen, was etablierte E-Commerce Plattformen in den kommenden Monaten an neuen Komponenten und/oder ergänzenden Diensten brauchen könnten und entsprechend in Vorleistung zu gehen.

Für etwas Gutes, Vorzeigbares ist derzeit meist leichter ein Abnehmer bzw. Kooperationspartner zu finden als für Konzepte im reinen Ideenstadium. Dies gilt nicht nur für Deutschland: Bestes Beispiel ist die Zafu-Integration in Shopping.com. (s. früheren Zafu-Beitrag)

Das Problem ist inzwischen nicht mehr, dass die Großen kein Interesse an neuen E-Commerce Themen hätten, sondern dass die internen Abstimmungsprozesse zu langwierig sind.

Insofern kommen bereits vorhandene Dienste oft gelegen, und gute Angebote können dann von Beginn an vom Kundenstamm und der Vermarktungspower der Großen profitieren.

Früherer Beitrag zum Thema:

Cyberport.24: Projektleiter Sven Kaulfuß im Interview

Sehr schön kämpferisch gibt sich Cyberport-Mann Sven Kaulfuß im Interview mit Klaus-Martin Meyer. Dort wo andere Online-Händler nur mehr Shop-Optimierung betreiben, bricht Cyberport mit dem Cyberbloc und seinem Aktionsangebot Cyberport.24 zu neuen Ufern auf:

"Wie immer bei den neuesten Entwicklungen im Webumfeld lohnt der Blick gen Westen in die Staaten. Modelle wie Woot! zeigen, wohin es gehen kann.

Jedoch stehen wir hier in Deutschland noch am Anfang einer neuen Evolutionsstufe des Onlineshoppings. Die Zeit wird zeigen, wie nachhaltig dieser Trend sich fortsetzen wird.

Hierbei ist es wichtig, die neuen Claims für sich abzustecken. Mit Cyberport.24 tun wir dies, wie Ende der 90er Jahre mit Cyberport im Bereich des heutigen “normalen” E-Commerce.

Auch damals mussten wir vielen Herstellern erstmal erklären wie dies funktionieren kann. Die Erfahrungen und Resultate geben uns mittlerweile Recht. Ich bin froher Hoffnung, dass uns dies mit Cyberport.24 wiederum gelingen wird."

Im Interview geht es erfreulicherweise fast ausschließlich um Cyberport.24, die Hintergründe, die Entstehungsgeschichte:

"Cyberport.24 fungiert als “Spielwiese” für neue Ideen, rund um die Thematik “E-Commerce” bei Cyberport."

Bei der Gelegenheit einmal herzlichen Dank an Klaus-Martin Meyer, der zuletzt eine Fülle von sehr interessanten Interviews mit Unternehmern und Gründern aus dem Exciting Commerce Bereich geführt hat, zum Beispiel ja auch mit dem Cyberport.24-Konkurrenten Schutzgeld.de.

Frühere Beiträge zum Thema:

Dealjäger: Video-Interview mit Daniel Grözinger

Danielgroezinger Experten unter sich: Lukasz Gadowski (Spreadshirt) hat für die Gründerszene ein ausführliches Video-Interview mit Daniel Grözinger geführt - über die aktuellen Startups Dialo und Dealjäger sowie über frühere Erfolge mit dem Ticketdienst Getgo.

Frühere Beiträge zum Thema

pick!t today: Modoshi und die anderen Dealjäger

Modoshi
Modoshi (jap. für zurückgeben) ist eine Dealjäger-Variante, die vor einem Monat in den USA gestartet ist. In einem Satz:

"Modoshi is a next generation shopping community that helps consumers by channeling their collective intelligence towards saving money."

So funktionierts im Detail. Einen ausführlichen Bericht gibts bei Minnesota Daily.

Das Modoshi-Design unterscheidet sich erheblich von bisherigen Diensten wie Dealplumber, Dealspl.us oder Judy´s Book, wirkt im Vergleich zu Dealjäger aber sehr technisch und nüchtern.

Spannend ist vielleicht der Wettbewerb, bei dem Nutzer gemeinsam Deals jagen können. Der scheint allerdings eine einmalige Sache zu sein.

(pick!t by live.hackr)

Früherer Beitrag zum Thema:

In eigener Sache: Top 100 Blog

Diese Woche hat es dann doch geklappt: Exciting Commerce steigt in die deutschen Blogcharts auf Platz 97 ein :-)

Top100

Die Blogcharts stützen sich rein auf die Zahl der Verlinkungen von anderen Blogs und sagen daher eher etwas über den Vernetzungsgrad in der Blogwelt als über die tatsächlichen Nutzerzahlen aus.

Exciting Commerce ist als Fachblog durch seine starke Fokussierung eher unterdurchschnittlich vernetzt, dafür aber vergleichsweise trafficstark, mit einer erfreulich hohen Zahl an Feed-Abonnenten (s. links oben).

Zur Verdeutlichung: Die Nutzerzahlen haben sich, ebenso wie die Feed-Abos, in den letzten drei Monaten in etwa verdoppelt, während der Vernetzungsgrad nur leicht um etwa 15% gestiegen ist.

Herzlichen Dank an alle Blogger und Leser gleichermaßen!

SoSmart.de: Social Shopping Dienst für Geschenke gestartet

Sosmart Seit bekannt ist, dass eDelight den ersten deutschen Social Shopping Dienst für Geschenke herausbringen will, hat die Entwickler von SoSmart endgültig der Ehrgeiz gepackt.

Seit heute ist das Ergebnis zu besichtigen: Mit slickem Design und einer ganzen Palette von schicken Features geht SoSmart in die vorweihnachtliche Betaphase.

Doch obwohl beide Geschenkdienste auf Social Shopping Komponenten (Empfehlungen, etc.) und Web 2.0 Elemente (Tagging, etc.) setzen, unterscheiden sie sich konzeptionell so stark, dass ein direkter Vergleich erstmal kaum Sinn macht.

SoSmart punktet vor allem beim Design. Es macht einen hervorragenden Eindruck und entsprechend Lust auf einen ausgiebigen Geschenkebummel. Entwickler und Technikfreunde sehen hier so ziemlich alles im Einsatz, was AJAX & Co. heutzutage so hergeben.

Selbst die Wartezeiten, die zuletzt bei der ein oder anderen Produktsuche die Freude noch etwas trübten, haben die Entwickler zum Start in den Griff bekommen.

Bemerkenswert sind einige gelungene Feature und Designelemente, die sich sehr gut ins Gesamtkonzept fügen: vom Ankommfaktor bei den beliebtesten Geschenken über die Produktsuche via Schieberegler bis hin zur Nutzer-Bewertung der Top20-Geschenkeshops.

Es wäre kein Social Shopping Dienst, wenn nicht auch Nutzer mit ihren Empfehlungen präsent wären.

Dennoch werden Marktbeobachter das ein oder andere Element vermissen. Im Gespräch mit SoSmart-Chef Manuel Seitner wird jedoch klar, dass SoSmart eindeutig in Richtung Social Shopping drängt und der Dienst auch in diesem Bereich noch entsprechend ausgebaut werden soll.

Verantwortlich für das Projekt ist die Mainzer Agentur Netz98, sonst unter anderem bekannt als Entwickler von Gewinnspiel-Anwendungen, Weihnachtskalender, etc. SoSmart ist eine komplette Eigenentwicklung.

Netz98 ist damit auch eine derjenigen Agenturen, die das Thema Web 2.0 und Social Shopping als wirkliche Chance begreifen und ihre Kompetenz mit Eigeninitiativen wie SoSmart untermauern.

[Bemerkenswert vor allem, wenn man bedenkt, wie mühsam es noch vor Jahresfrist war, etablierte Agenturen für diese Themen zu begeistern und sie dazu zu bewegen, sich mit eigenen Web 2.0 Initiativen an die Spitze der Entwicklung zu setzen.

Damals hieß es noch: Wir tun nichts ohne Kundenauftrag. Es geht also auch anders. Und Netz98 zeigt, wie zukunftsorientierte Agenturen agieren sollten.]

Jetzt darf man gespannt sein, ob sich die Initiative auch auszahlt. SoSmart schreit geradezu nach einem Partner aus dem Handels- oder Medienbereich, der sich damit schmücken könnte. Und selbst wenn sich wider Erwarten keiner findet, trägt sich SoSmart über kurz oder lang sicher auch als eigenständiger Dienst.

In jedem Fall sehen die konventionellen Geschenkeportale an SoSmart und bald auch eDelight, wohin die Reise geht.

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Händlerblogs: Otto-Versand startet Geschenke-Blog

Geschenkeblog Gerade noch erläutert, wie schwierig es ist, in einem Konzern ein Weblogprojekt durchzuboxen, da überrascht uns Otto heute mit einem vorweihnachtlichen Geschenkeblog.

Offizieller Start ist am 28.11.2006. Dann können Otto-Kunden und Nutzer ihre Geschenkideen bloggen. Bis dahin stellen die Otto-Mitarbeiter ihre Tipps ins Blog.

Das Geschenkeblog ist einer der frühen Vorläufer der im Sommer angekündigten E-Shopping 2.0 Initiative von Otto, deren offizieller Start, so munkelt man, nun wohl frühestens im März stattfinden wird.

Das Geschenke-Blog ist ähnlich wie der Cyberbloc als Gruppenblog angelegt. Allerdings fehlt dem Blog bisher eine strukturierende Identifikationsfigur.

Wo dem Cyberbloc ein Sven Kaulfuß das nötige Maß an Authentizität verleiht, setzt Otto auf das Katalogmodel Eva Padberg, die sich bei ihren Geschenktipps vorbildlicherweise ausschließlich aus dem Otto-Katalog bedient. Die Nutzer sollen dem Vernehmen nach später allerdings auch auf andere Seiten verlinken dürfen.

Sinnvoll für einen Online-Händler und gut gelungen ist die Integration eigener Produktangebote in den Seitenleisten.

Realisiert wurde das Projekt mit der Blogsoftware von 21Publish, auf Basis derer u.a. auch die Blogging-Communities des Billigfliegers HLX oder der Germanblogs laufen.

Das Geschenke-Blog ist sicherlich ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein riesengroßer für den Otto-Konzern. Schon deshalb herzlichen Glückwunsch an die Internetverantwortlichen!

Otto ist der erste der großen Versender, der ein Blogprojekt dieser Art startet. Bisher waren es hauptsächlich sehr kleine Händler oder profilierte Spezialisten wie Zooplus, DocMorris, Jokers oder zuletzt die Baumarktkette Baumaxx. Die aktuelle Händlerblogliste bei del.icio.us.

Erste Einschätzungen und Anmerkungen zum Otto-Blog gibts natürlich auch schon: im Fischmarkt, bei public.beta, im Webshopblog, bei edelight und im Shoppingzweinull-Blog von Otto-Mitarbeiter Stefan Wolk.

[Kleiner Tipp am Rande: Wer an "Blog"-Konzepten ähnlicher Art arbeitet, sollte sich vielleicht überlegen, ob er nicht lieber gleich auf eine Software wie Crispynews setzt, bei der die Nutzer zusätzlich über die eingereichten Geschenkideen abstimmen können.]

Früherer Beitrag zum Thema:

Schutzgeld.de: Jetzt auch Fluchtwagen im Angebot

Fluchtwagen Schutzgeld.de weiß, was die Kundschaft braucht. Und hat seit dieser Woche nebst "heißer Ware" auch Fluchtwagen im Angebot, und zwar "Neuwagen", eigenen Aussagen zufolge "bis zu 30% unter Listenpreis". Allerdings werden die Fluchtwagen nicht täglich ausgetauscht.

(Mailtipp)

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Social Shopping: Neues von der DaWanda Kuschel-Rallye

Dawandakuschelt Neues von der DaWanda Kuschel-Rallye.

Bernd Röthlingshöfer vergleicht den Markteintritt von DaWanda mit dem von DoorOne:

"Auch für das Werben in der realen Welt setzt DaWanda offenbar auf Mundpropaganda und Netzwerkeffekte.

Sieben Botschafter sollen laut DaWanda Blog derzeit durch die Lande ziehen und im Rahmen einer „Kuschel-Rallye" auf die Vorzüge von DaWanda aufmerksam machen.

Natürlich habe ich in die Website mal reingespickt. Wenn das alles so nach der Beta-Phase so gut gemacht wird, wie es verpackt ist, dürfte dem Unternehmen ein toller Start gelingen."

Glückwunsch!

Mehr auch bei BasicThinking

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aStore Relaunch: Amazons Affiliate Stores jetzt frei konfigurierbar

Amazon hat die Beta-Phase für seine aStore Affiliate Stores beendet und die Konfigurationsmöglichkeiten erheblich erweitert.

Die Me-Shops sind jetzt quasi frei konfigurierbar:

  • Pro Partneraccount können Sie bis zu 100 aStores anlegen
  • Eigene Kategorien und Unterkategorien können angelegt werden (z.B.: eine Kategorie "Bruce Willis DVDs" und eine separate Kategorie "Arnold Schwarzenegger DVDs, etc.)
  • Auf der Homepage und den Kategorieseiten können Sie jetzt bis zu 54 Produkte featuren
  • Auf der Homepage, den Kategorien oder Subkategorien können Sie Produkte von eigene oder bestehlende Amazon.de Lieblingslisten abbilden.
  • etc.

Gleichzeitig werden die aStores mit 5% Zusatzprovision gepusht. Die besten Umsetzungen können zusätzlich bis zu 3.500 Euro gewinnen.

Beispiele, wie die erweiterbaren aStores jetzt aussehen können, haben u.a. Public.Beta (D) und das Tips and Tricks for T-Shirt Entrepreneurs Blog (US).

Ebenfalls Neues gibt es von den Self-Optimizing-Links, Amazons Adsense Pendant für Produkte:

"Ab sofort stehen bei den Self-Optimizing-Links auch erweiterte Funktionalitäten (Advanced Options) zur Verfügung.

Mit den Advanced Options können Sie die Anzahl der abzubildenden Produktkategorien einschränken, eigene Stichwörter vorgeben zu denen Produkte angezeigt werden oder Stichwörter definieren, die als nicht relevant betrachtet werden sollen."

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pick!t today: Die Mashup Zukunft des E-Commerce

Mashups koppeln die Inhalte zweier unterschiedlicher Seiten zu einem neu(artig)en Angebot. Der E-Commerce-Guide hat einen lesenswerten Überblick ("The Low-down on Mash-ups") über das Für und Wider von Mashups im E-Commerce:

"Ecommerce-Guide.com talked to a leading retail analyst, a mash-up owner/developer, and the founder of ProgrammableWeb to get the low-down on mash-ups."

Unbestreitbar birgen Mashups auch für den Online-Handel neue Chancen:

"I think mash-ups like Cooqy provide an incredible opportunity to small entrepreneurs," says Yeager.

That free API from eBay "made it possible for Cooqy to come into existence very rapidly. It was really built by one person, sort of part time, in just a few weeks.

So what's happening is the new Web 2.0 businesses are able to get off the ground much faster and with much less investment and overhead than before."

Mashups wirken allerdings vor allem verkaufsseitig, weniger handelsseitig. Ein Grund, warum Mashups im klassischen Online-Handel kaum ein Thema sind. Aber nicht jeder möchte Händler sein:

"I think what we are seeing is people — developers — who are interested in creating new experiences using APIs," says Freeman Evans. "I see it as developers taking an opportunity to create a new discovery tool rather than someone who really wants to run [an online] retail business."

Alles in allem ein rundum gelungener Einstieg ins Thema.

Wer spannende, deutsche E-Commerce Mashups kennt oder entwickelt: Wir freuen uns über jeden Tipp!

(pick!t, via programmableweb)

Früherer Beitrag zum Thema:

High Noon: Spannendes von Dealjaeger.de

Gut, der Umgang mit dem ein oder anderen Blog oder Blogger will vielleicht noch gelernt sein, aber ansonsten gibt es sehr viel Erfreuliches von Dealjäger.de zu vermelden:

  • JgerdesbestendealsDealjäger hat inzwischen ein gut gemachtes, eigenes Weblog, das sich im Gegensatz zu den meisten anderen Startup-Blogs einmal nicht zuvorderst an Investoren ("Blogging for Capital") wendet, sondern für die Nutzer geschrieben ist.
    Hier gibts zu lesen, woran gerade getüftelt und gewerkelt wird, und die Nutzer haben so die Möglichkeit, Dealjaeger.de zu ihrem Ding zu machen (siehe u.a. Wechseljahre eines Deals)
  • Kleine, aber feine Änderungen beim "Jäger des besten Deals", der täglichen Dealjäger-Aktion: Der finale Showdown wurde passenderweise von Mitternacht auf zwölf Uhr mittags verlegt. Ab sofort ist also jeden Tag High Noon bei Dealjaeger.de.
  • Wie der Name Dealjäger schon impliziert, hatten die Macher vor, das Shoppingkonzept rein auf den deutschsprachigen Raum auszurichten. Im Interview kündigt Sven Schmidt nun an: "Wir erwägen schon jetzt, im ersten Quartal des nächsten Jahres international zu expandieren."
    Diese Entwicklung ist gerade in diesem Fall besonders erfreulich, da US-Anbieter, die ein nicht annähernd so schlüssiges Konzept haben, die Expansion ihrerseits sehr aggressiv vorantreiben.
  • Außerdem berichtet Daniel Grözinger im Interview mit dem Marketing-Blog über Gespräche mit Kooperationspartnern, die Dealjäger dann vielleicht schon zum offiziellen Start den nötigen Kick geben sollen. Auch da darf man gespannt sein.
  • Das erste internationale Interview hat Torsten Jacobi geführt. Im Businesstalk gibts jede Menge Hintergrundinfos (Investoren, Unternehmensstruktur, etc.) zu Dealjäger und Dialo sowie die früheren und weiteren Aktivitäten der Gründer.

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Enthüllt: Was Burda mit Etsy vorhat

Wie bereits Ende Juli kurz gemeldet, steht Burda in Kooperationsverhandlungen mit Etsy. Am Freitag hat Heiko Hebig in seinem Blog den Vorhang ein wenig mehr gelüftet:

"Psst ... We are currently in the middle of launching a new community site."

Burda, ja traditionell (s. Aenne Burda, Burda Mode) über seine Schnitt- und Strickmuster Zeitschriften im Handarbeitsbereich stark, plant eine neue Häkel-& Strick-Community. Esther Dyson schreibt:

"Nora Abousteit of Burda is about to launch Burda Style, a user-generated content site in which the tools are clothes patterns and the content is clothes and fashion.

This harks back to Burda Moden, which was the original user-generated clothing (i.e. patterns and sewing, along with fashion) magazine, in Germany just after the war.

Abousteit shares offices with Etsy and O'Reilly's MAKE magazine, heralds of the user-generated world.

Unlike most pattern companies/services, Burda will encourage its members to use the patterns commercially - to make dresses for customers, for example, or to create and sell their own patterns. (And of course they will be encouraged to comment on, rate and otherwise network around one another's creations.)"

Einziger Haken an der Geschichte: Burda neigt momentan vor allem zu Wichtigtuer-Projekten (Schlagwort: "Medien Communities"), die selten halten, was sie versprechen. Mal sehen, obs diesmal klappt.

Die Jungs von DaWanda und SoZeug dürfte diese Entwicklung (und die damit verbundene Publicity) jedenfalls freuen. Spätestens im Januar gibts mehr von Burda Style:

"Soon we will be able to lift the veil on our project developed jointly with the Etsy team so stay tuned or join us at DLD in January where you'll get a chance to meet with Etsy."

Mehr daher auch im DLD-Blog

PS: Generell sollte man allerdings Burdas neu erwachte E-Commerce-Ambitionen nicht unterschätzen. Auch Abebooks (mit LibraryThing), Cyperport (mit Cyberbloc und Cyperport.24) und Zooplus (mit dem brandneuen Zooclub) sind Burda-Beteiligungen.

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Shirtinsider: Look-Zippy Version 2 gelauncht

Lookzippyv2 Look-Zippy, unser Lieblingsshirtdienst aus Frankreich, ist am Wochenende mit einer neuen Version an den Start gegangen.

Ein komplettes Redesign, ein breiteres Angebot und einige neue Features, die erst in den kommenden Tagen online gehen.

Am generellen Shoppingkonzept hat sich allerdings nichts geändert: Look-Zippy unterscheidet sich von anderen Shirtdiensten, indem es Crowdsourcing mit Aktionsverkauf ("Vente Flash") kombiniert.

Die Gewinnermotive können 15 Tage lang bestellt werden und werden erst dann produziert und verschickt.

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Kuschel-Rallye: DaWanda mit Google Base Ambitionen

Maniamia Die ersten deutschen Social Shopping Dienste, die in Kürze auch offiziell starten, machen einem schon jetzt mit ihren Ideen und Lösungen viel Freude.

DaWanda zum Beispiel kündigte am Wochenende eine neue Importfunktion an ("Produkte aus bestehendem Shop übernehmen"), der kleinen Händlern den Umstieg erleichtert:

"Bei dem heutigen Update von DaWanda haben wir auch eine neue Funktion eingebaut die es uns ermöglicht Daten aus bestehenden Shops zu übernehmen.

Wir testen es gerade mit ein paar Shops. ManiaMias Schmuck Kollektionen sind auf diesem Wege schon in DaWanda übernommen.

Wer derzeit viele Produkte in einem Webshopshop oder einer Excel-Liste pflegt der kann sich einfach bei uns melden und wir werden zusehen das wir die ganzen Produkte in DaWanda importieren."

Außerdem ist die Dawanda "Kuschel-Rallye" gestartet und schickt sieben DaWanda Botschafter durch die Lande, um den neuen Dienst bekannt zu machen. Mit dem schönen Nebeneffekt, dass sich ihre Erlebnisse im Blog verarbeiten lassen.

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ElectronicScout24: Online-Trainingscamp eröffnet

Scout "Deutschland sucht den ElectronicScout" ist nach dem Spreadshirt-Projekt das zweite explizite E-Commerce-Projekt der trnd-Agentur.

Auch hierzu gibt es wieder ein Projektblog, in dem man den Fortgang und die Aktionen der Teilnehmer direkt mitverfolgen kann.

Nach der Auswahl der 30 Kandidaten wurde in dieser Woche das Trainingscamp mit Fotoalbum und den ersten Produktbesprechungen, Videos, etc. eröffnet. Die Sieger fahren dann 2007 zur CES Elektronikschau nach Las Vegas. Hier die offizielle Pressemitteilung

Für ElectronicScout24 ist PR-Frau Melanie Ruprecht die Ansprechpartnerin. Am Rande eines Pressegesprächs verriet sie kürzlich in München, dass das Projekt für ElectronicScout24 neben den Mundpropaganda-Effekten und einer erwarteten Steigerung der Bekannt- und Beliebtheit noch einen weiteren positiven Effekt hat.

Letztlich sei so ein (ausgelagertes) Blogprojekt auch eine Möglichkeit, mit den Nutzern und Kunden zu kommunizieren, auch wenn Unternehmensblogs aus organisatorischen Gründen - ElectronicScout24 gehört zu T-Online - intern derzeit nicht machbar sind.

Und wahrscheinlich sind die Mitglieder der trnd-Community für ein Blogprojekt dieser Art weitaus zugänglicher als die klassisischen ES24-Nutzer.

trnd-Chef Rob Nikowitsch meinte am Rande des Pangora E-Commerce Kongresses, dass die Aktion bei den trnd-Nutzern extrem gut ankommt.

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pick!t today: Schutzgeld.de im Interview

Schutzgeld.de Peter Faisst, der Pate von Schutzgeld.de, stellt sich allen Ernstes den Fragen des Interview-Blogs:

"interview-blog.de: Eine nicht ganz ernst gemeinte Frage können wir uns einfach nicht verkneifen. Die Deutschen sind nicht gerade für ihren Humor bekannt. Wie kommt Ihre Webseite an und warum ist das so?

Peter Faisst: Hey, Alder interview-blog.de, das iss aber die ernsthafteste Frage bisher … oder versteh ich da was falsch? Also, die Seite kommt richtig super an und die Leute finden unsere Texte und die Ansprache einfach klasse.

Auch zur Grafik haben wir nur Lob in den höchsten Tönen gehört, weshalb vor allem DieMelanie jetzt ziemlich arrogant rumzickt. Ich hääte ihr damals die Packung Wachsmalkreide nicht schenken sollen.

Aliachmetmahmut wird für seine Einkaufspolitik gerade zu angebetet und der Suhrkamp Verlag möchte seine lyrischen Prduktbeschreibungen in einem kleinen Sammelbändchen veröffentlichen."

Schutzgeld.de ist im August gestartet und jetzt bald 100 Tage am Start. Respekt.

Mehr Interviews mit innovativen E-Commerce-Unternehmern:

uGenie vergleicht händlerübergreifende Produktangebote

uGenie ("Unlock hidden savings") ist ein genialer, neuer Shoppinghelfer aus den USA. Der Shoppingdienst berechnet für jede Mehr-Produkt-Bestellung händlerübergreifend das günstigste Angebot und berücksichtigt dabei Sonderangebote und Versandkosten.

Ugenie
Richard MacManus hat eine sehr schöne und sehr ausführliche Besprechung des Dienstes ("uGenie: Meta-Middleman for Online-Shopping"). Bezeichnend ist auch sein Fazit:

"uGenie is currently a slick product, with a lovely user experience. The only sticking point is that 'last mile' of the bundle purchase.

Having to manually complete the process and making transactions at 3-4 different retailers is a lot of effort for consumers.

If uGenie or any of its competitors can solve this issue, then I can see such a product being a huge success.

For now it remains a promising, well-designed solution that gets consumers 75% of the way to online shopping nirvana."

Auch hier gilt also wieder: Wie schön könnte die Online Shoppingwelt mit einem universellen Warenkorb sein! Aber immerhin: Auch uGenie arbeitet daran:

"For now we guide the user through the checkout process in terms of buying different items. The user can click on the buy now clicks and a new window opens up for each merchant.

We are working to streamline this process so that user does not need to reenter information on multiple sites. We also closely monitoring efforts on the universal shopping cart taken by other merchants."

(pick!t)

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The World´s First Crowdsourcing Photography Star

Schönes (langes) Interview im Crowdsourcing-Blog mit Lise Gagné, "the world’s first crowdsourcing photography star". Die Kanadierin verdient ihren Lebensunterhalt als Fotografin bei iStockphoto. Im Gespräch wird deutlich, dass Crowdsourcing mehr sein kann als ein Zeitvertreib:

"What are the skills you apply to crowdsourcing?
I’m a digital stock photographer. And, as a former Web/multimedia designer, I also bring strong graphic design sensibilities and software skills to my work.

Which crowdsourcing organizations do you work with?
I’m an exclusive iStockphoto photographer and have worked with them since 2003.

Why have you decided to embrace crowdsourcing?
I have complete freedom working this way. I can do anything I want with no constraints. I can work when I want, on any subject I want, and have full creative liberty. (...)

Any advice for a newcomer to crowdsourced work?
Persevere! Just try it. You’ll make lots of mistakes, I know many of my first photos were not great, but I kept trying. You will get better and better. Also remember that quality is more important than quantity. In a very, very busy week, after a couple of big shoots, I may upload 30 or 40 photographs at a maximum.

Clients will always come back to your portfolio because they know you have quality work – and they have tight deadlines. And finally, you need to innovate. Get very familiar with what others are doing and ensure that, while you’re in tune with the trends, you’re providing the clients with something they haven’t seen yet.

Do you think people can earn a living solely from participating in crowdsourcing projects?
For sure. Back when I started out in 2003, I didn’t make too much money at all, but in the last couple of years, I’ve made a good living from this and, together, Louis and I have a comfortable lifestyle.

When iStock changed their royalty program and prices a couple of years ago, my small salary probably went up tenfold. Today, I get 40 percent of every sale of my photos and I also earn a bit for my photo inspection services on top of that – but my inspection work is really more to be able to contribute to the iStock community. Lately, I hear from a growing number of people who are doing this full-time.

Das komplette Interview bietet noch jede Menge sehr ungewöhnliche Einblicke.

(pick!t)

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ShopWiki Relaunch: Neues Design, alte Defizite

Shopwiki2 Shopwiki, der expansionshungrige Wikidienst aus den USA, hat sich zum Weihnachtsgeschäft ein neues Design und einige neue Features (Wunschlisten, neue Suchfunktion, etc.) gegönnt.

Pete Cashmore berichtet ausführlich. Seinem wenig schmeichelhaften Gesamturteil kann man sich allerdings nur anschließen:

"I’ve always thought ShopWiki was incredibly basic and required a lot of effort on the part of the user, but perhaps they’re making small steps in the right direction."

So wahnsinnig viel besser ist der Gesamteindruck nicht. Das Grundproblem bei Shopwiki bleibt bestehen: Es setzt auf (anonyme) User. Keine Gesichter. Keine Menschen. Und es verzichtet damit auf alles, was Social Shopping von konventionellen Shoppingportalen abheben kann.

Allerdings ist ShopWiki nach mehreren Kapitalrunden der Finanzstärkste unter den neuen Shoppingdiensten. Und schon deshalb keineswegs abzuschreiben.

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Zooclub: Zooplus startet neue Community für Tierfreunde

Zooclub Zooplus tastet sich weiter vor in Richtung Web 2.0: Nach dem Zooblog hat die Online-Tierhandlung in dieser Woche den Zooclub gestartet:

"Hier hat jedes Tier eine eigene Webseite und freut sich über Deinen Besuch."

Neben den Tieren können sich auch die Tierhalter mit ihren Tieren präsentieren. Hier ist zum Beispiel Timmi mit drei Kaninchen und einem Hundemischling.

In der Funktionalität geht der Zooclub über bewertbare Steckbriefe nicht hinaus. Wesentliche Web 2.0 Elemente und eine freie Seitengestaltung im MySpace-Stil ist nicht vorgesehen.

Gemessen an gängigen Social Networks (siehe beispielweise Dogster oder Catster in den USA) ist der Zooclub wenig spektakulär. Auch in Deutschland zeigen inzwischen Angebote wie Lieblingtier.tv, in welche Richtung die Entwicklung gehen könnte.

Besonders und bemerkenswert ist in diesem Fall jedoch, dass ein Händler solch ein Angebot startet.

Zooplus ist einer der ganz wenigen Händler in Deutschland, die sich neuen Entwicklungen nicht verschließen und neue Konzepte frühzeitig ausprobieren.

Neben Aktionsangeboten, wie einem "Angebot des Tages" auf der Startseite, unterhält Zooplus Community-Foren für Tierfreunde, präsentiert auf seinen Seiten regelmäßig einen Liebling des Tages und versucht seine Seiten - auch unabhängig vom eigentlichen Produktangebot - abwechslungsreich und informativ zu gestalten.

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Cyberport.24 meldet ersten Produkt-Ausverkauf

Cyberport24_compaq 100 Notebooks à 599,- Euro in einem Rutsch. Das ist nicht schlecht für den Anfang. Cyberport.24, das Woot!-Konzept von Cyberport, meldet den ersten Produktausverkauf.

Robert Basic berichtete kürzlich über konzeptionelle Anpassungen. Cyberport.24 befindet sich weiterhin in der Testphase. Derzeit gibt es nur zwei Produkte pro Woche.

Die Notebooks waren auch im Newsletter und auf der Homepage angekündigt, insofern dürfte der kleinere Teil der Verkäufe direkt auf Cyberport.24 entfallen sein. Macht aber nichts, denn das Potenzial scheint da zu sein.

Und Cyberport.24 ist ebenso wie der Cyberbloc von Cyberport ein Konzept, um Stammkunden zu binden und mit Zusatzangeboten zu versorgen. Dass die Etablierung der neuen Dienste seine Zeit braucht, schreckt den Projektleiter Sven Kaulfuss nicht ab. Er ist konsequent am Finetunen. Und es ist nicht das Schlechteste, dass die Nutzer dabei intensiv mitdiskutieren.

Gelungen an Cyberport.24 ist auch, dass die Nutzer konsequent über die Abverkäufe informiert werden. Die noch verfügbare Stückzahl ist jederzeit angegeben.

Und wo wir gerade beim Thema sind: Auch Schutzgeld.de hat gerade ein kleines Facelifting hinter sich.

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