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« Dezember 2006 | Start | Februar 2007 »

Live dabei: SoSmart, Dealjäger und Yieeha in Hamburg

Jede Menge Infos aus erster Hand gabs am Dienstag beim ersten Social Commerce Workshop in Hamburg. Die Gründer und Geschäftsführer der Social Shopping Pioniere SoSmart, Dealjäger und Yieeha standen den Teilnehmern bereitwillig Rede und Antwort, diskutierten ihre Konzepte sehr offen und ließen sich im Expertenkreis auch die ein oder andere Exklusivinfo entlocken:

  • Sven Schmidt präsentierte das Dealjäger Konzept gewohnt leidenschaftlich und engagiert und ging erstaunlich selbstkritisch auf positive wie negative Erfahrungen in der Startphase ein. Er erläuterte die unterschiedlichen Verkaufskonzepte und Geschäftsmodelle und promotete natürlich auch die Treibjagd, den neuesten Dealjäger-Coup, der am Tag des Workshops online gegangen ist. Außerdem erfuhren die Teilnehmer, warum Dealjäger das Tagging beim Relaunch sehr schnell wieder abgeschafft hat.
  • Yieeha-Gründer Philipp Schilling schilderte nicht minder engagiert, wie sich Yieeha zu einem Dienst für ausgefallene und begehrte Produkte entwickelt. Erfreulich, dass auch Investoren langsam Gefallen am Yieeha-Konzept finden und das Potenzial einer Idee erkennen, die auch international noch ihresgleichen sucht.
  • Nicht angekündigt, aber umso hörenswerter waren die Ausführungen von Tim Hahn, Geschäftsführer von Netz98, den Betreibern von SoSmart. Netz98 ist inzwischen eine der gefragtesten Online-Agenturen für Social Shopping. Kaum jemand hat sich so intensiv mit dem Thema befasst und kann konzeptionelle und technische Detailfragen so kenntnisreich beantworten. Dankenswerterweise gab Tim Hahn auch schon einen ersten Ausblick auf SoSmart Version 2, die wohl noch in diesem Quartal online gehen wird und dann mit so ziemlich allem aufwarten wird, was ein gutes Social Shopping Konzept auszeichnet.

Vielen Dank den Gründern, dass sie sich die Zeit genommen haben, und den Teilnehmern, die mit ihren Fragen eine gute, kritsch-konstruktive Diskussion ermöglicht haben.

Den nächsten Social Commerce Workshop gibts am 22. Februar in Frankfurt, dann wieder mit den SoSmart-Gründern. Danach stehen München, Berlin und Düsseldorf auf dem Programm. Auch dort berichten Social Shopping Experten aus der Praxis.

Ziel des Workshops ist es, einzelne Blogthemen zu vertiefen und in einen konzeptionellen Rahmen zu bringen. Aber natürlich gibt es auch Weiterführendes, u.a. Einblicke in das Erfolgsrezept von Zlio, das sich innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten Social Shopping Dienst weltweit entwickelt hat. Und einen Ausblick in Richtung Widget- und Mashup-Zukunft.

Man verzeihe die nun folgende Eigenpromo: Lena Knake, Redakteurin beim Internethandel, schreibt heute - als unabhängige Berichterstatterin - über den Workshop in Hamburg:

„Das war kein abgehobenes Guru-Gequatsche“, beurteilt Annabella Weisl, Projektmanagerin Neue Medien bei Otto.de den Workshop der Münchener KongressMedia unter Moderation des Web 2.0-Experten Jochen Krisch.

Vor allem übersichtlich, einfach und dennoch spannend führte Jochen Krisch die Teilnehmer der Veranstaltung durch die Welt des Mitmach-Netzes."

Vielen Dank :-) Auch Thomas Koch vom Veranstalter hat seine Eindrücke zusammengefasst. Wobei man ihn nicht unbedingt als unabhängig bezeichnen kann ;-)

Hat Spaß gemacht - und dementsprechend Lust auf die nächsten Workshops.

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Blogcharts: Fontblog steigt in die Top 50 ein

Der unaufhaltsame Aufstieg des Fontblogs geht weiter. Das Blog des Fontshops aus Berlin steigt als zweites Händlerblog (nach dem Shopblogger) in die Top 50 der deutschen Blogcharts ein. Geholfen hat sicherlich die Veröffentlichung der 100 besten Schriften aller Zeiten.

Das Fontblog zeigt auf herausragende Weise, wie sich ein Handelshaus mit einem interessanten Fachblog profilieren kann und so kontinuierlich an Aufmerksamkeit gewinnt. Vor genau einem halben Jahr war das Fontblog erstmals unter den Top 100 Blogs.

Neu in den Blogcharts ist in dieser Woche das Abmahnungs-Blog.

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Social Shopping: DaWanda übernimmt SoZeug

Die Social Shopping Plattformen DaWanda und Sozeug.net machen künftig gemeinsame Sache. DaWanda übernimmt Sozeug.net von Spreadshirt und stellt den Dienst in Kürze ein.

In einer Mail an die Sozeug-Nutzer heißt es:

"Weil DaWanda und Sozeug auf einem ähnlichen Konzept aufbauen, haben wir beschlossen, die beiden Seiten zu einer zusammenzuführen und gemeinsam daran zu arbeiten, handgemachte Produkte bekannter zu machen.

Unser Ziel ist es, zusammen eine einzige Plattform weiterzuentwickeln und den Bekanntheitsgrad zu steigern."

Sozeug ist als Deuschlands erster Social Shopping Dienst im März 2006 gestartet und soll in zwei Monaten vom Netz gehen, dürfte also sein Einjähriges gerade noch so erleben.

Wer die Spreadshirt-Meldungen der letzten Zeit (Strategische Rückbesinnung, etc.) verfolgt hat, für den kommt der Schritt nicht allzu überraschend.

Spreadshirt hat Sozeug.net im Oktober vom Gründer Hannes Diedrich übernommen und reicht die Plattform nun, da die damaligen Pläne hinfällig geworden sind, an DaWanda weiter. Offenbar hat Lukasz Gadowski inzwischen seinen Unmut über DaWanda überwunden und vielleicht auch etwas Schmerzensgeld ausgehandelt ;-).

Sozeug-Gründer Hannes Diedrich sieht die Übernahme entspannt. Er hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt anderen Projekten gewidmet. Nach der Arbeit an AutoVC ("AutoVitaClub") bereitet er inzwischen den Start von lawyr.net ("The lawyers network") vor.

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Innovationstreiber des Jahres: Die spannendsten Konzepte im Januar

Neues Jahr, neues Glück. Auch 2007 suchen wir wieder die Innovationstreiber des Jahres. Hier die  spannendsten Neuvorstellungen des vergangenen Monats (in alphabetischer Reihenfolge):

Kandidat für das Shopping Widget of the Year:

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Slide: Add Me! Widget für Gästefotos

SlideaddmeWidgets werden interaktiv oder: Das Read/Write-Web macht auch vor Widgets nicht halt.

Oftmals werden Widgets (noch) rein zur Anzeige genutzt. Und unterscheiden sich dann oft kaum von klassischen Werbemitteln.

Noch sind Widgets wie das Flash Panel von Zazzle oder das MeCommerce-Widget von Goodstorm eher die Ausnahmen von der Regel.

Slide hat gerade ein interessantes Gästebuch-Widget gestartet. Es erlaubt Gästen, ihre Fotos zu ergänzen. Und zwar direkt vor Ort, also bei MySpace & Co.

Mashable schreibt:

"The folks at Slide.com just gave us the heads up that they’ve launched a new widget called the ‘Guestbook‘.

The guestbook slideshow allows your visitors to upload their own photos and leave personal info and comments without leaving your site."

Gerade im Bereich Social Shopping sollte in dieser Richtung noch einiges kommen. Schließlich lassen sich Empfehlungen, Tipps und Kommentare auch dezentral abgeben, wie kürzlich schon das Help Me Choose! Widget von Kaboodle zeigte.

Ein vergleichsweise gutes Beispiel ist auch das Shelfari Widget (s. die Besprechungen bei Mashable und Sexy Widget)

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pick!t today: Das neue Ebay Feedback System 2.0

Mit seinen Nutzer-Feedback-System hat Ebay Maßstäbe gesetzt. Demnächst soll eine zeitgemäße, neue Version online gehen, die auch detailliertere Bewertungen erlaubt.

Bei Ebay UK gibts erste Infos zu Ebays Feedback 2.0

Auctionbyte schreibt:

"Feedback 2.0 system will be rolled out in France, Italy, the UK, Australia, Poland and India. eBay said the system might be changed as they go along as it is tested, and before it is rolled out to eBay's largest sites - the US and Germany."

Ebay Strategies hat mehr zu Feedback 2.0 und zum Für und Wider eines detaillierten Bewertungssystems.

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Turbulente Zeiten im deutschen Teleshopping

Der deutsche Teleshoppingmarkt bleibt in Bewegung:

  • 1-2-3.tv konnte 2006 nicht an RTL Shop vorbeiziehen und hat seinen "intelligenten" Spielesender 1-2-play schon nach drei Monaten wieder eingestellt.
  • So richtig freuen kann sich derzeit nur ein Sender: QVC feierte kürzlich 10-Jähriges und baut weiter aus.
  • Auch RTL Shop geht mit frischem Schwung ins neue Jahr und hat - nach dem Umzug von Köln nach Hannover - sein Live Programm gerade auf 16 Stunden verdoppelt und damit zumindest stundenmäßig mit HSE24 gleichgezogen; QVC sendet 24 Stunden live.

Einen guten Bericht über Freud und Leid der Shoppingsender hatte kürzlich die FAZ.

Die nächste Teleshopping-Konferenz findet am 6./7. März in Wiesbaden statt.

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Dealicious: Neue E-Commerce-Blogs aus Deutschland

Und da sage noch einer, E-Commerce-Blogs könnten keine originellen Namen haben. Hier drei neue Blogs aus Deutschland:

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Saftblog: Und plötzlich springt die Presse an

Ringeverbinden Das Thema "Saftblog gegen den Olympischen Sportbund" ist eigentlich ausgestanden. Doch erst jetzt entdeckt die Presse das Thema - in mannigfaltigen Variationen. Und in einigen spannenden Berichten.

Vor einer Woche schrieb die taz über die "Petition der Blogger", vorgestern berichtete ZDFheute ausführlich über den Fall.

In der sächsischen Regionalpresse gab es in dieser Woche mehrere Artikel, einmal in den Dresdner Neuen Nachrichten ("Advokaten nehmen Saftblog Olympiade weg") und dann in der Sächsischen Zeitung ("Hickhack um die Ringe geht in die nächste Runde").

Die Saftblogger bedanken sich gerade auf besondere Weise für die Unterstützung, sie haben eigens eine Hauswand tapeziert und eine spezielle Dankesseite eingerichtet.

Und wer die Saftblog-Story noch einmal nachlesen will: Das Saftblog ist gerade 1 Jahr alt geworden und hat das Jahr in einer kleinen Chronik dokumentiert.

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Besser spät als nie: Fansale legt los

Fansale Fast sechs Monate nach dem geplanten Start hat Eventim seine Ticketwiederverkaufsbörse Fansale nun doch online gelassen. Interessanterweise just eine Woche, nachdem Ebay das US-Vorbild Stubhub übernommen hat.

Die Umsetzung ist extrem langweilig klassisch, ganz so, als hätte es Web 2.0 nie gegeben. Keine Feeds, keine sozialen Elemente, kein Nichts. Hier sieht man mal wieder, was man aus einem spannenden Thema alles nicht machen kann.

Das E-Commerce-Blog ist natürlich - wie immer ;-) - ganz anderer Meinung.

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pick!t today: Amapedia

Amapedia Amazon Goes Wikipedia. Den Ausführungen von live.hackr kann man sich nur anschließen:

"Amazon bleibt umtriebig (Endless, UnSpun, NowNow, Askville, S3, EC2, Amazon Turk, aShops, Versuche mit Tagging, Wikis, Autorenblogs, usw) und im Gegensatz zu den anderen grossen 5 (Google, Yahoo, Microsoft, Ausnahme vielleicht eBay) mashuppen und userififzieren sie sich dabei in den meisten Fällen üblicherweise selbst, wie etwa in amapedia – einem echten Wiki, das die Daten aus den eher versteckten ProductWikis übernommen hat und mit strukturierten Tags aufpeppt."

Darauf gestoßen ist er bei Richard MacManus im Read/Write Web

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DLD-Bits: DaWanda-Gründer Michael Pütz bei trnd.tv

Auf dem DLD in München waren erstaunlich viele E-Commerce Unternehmen vertreten, darunter auch einige Startups.

Neben Etsy und Burda-Style, die auch im offiziellen Programm vertreten waren, zum Beispiel DaWanda und Spreadshirt - wie hier im trnd.tv Beitrag zu sehen.

Außerdem Abebooks und Cyberport aus dem Burda-Reich sowie Audible, Dealjäger, Ebay, Günstiger.de, Otto u.v.a.m.

In jedem Fall eine hervorragend organisierte und hochkarätig besetzte Veranstaltung, die ihresgleichen sucht.

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Dealjäger Buttons: Wie Dealjäger konsequent auf Vernetzung setzt

Dealjaegerbutton Dealjäger möchte zum Mister Wong für Produkte werden. Und schrittweise ins Allerheiligste eines Händlers vordringen - auf die Produktseite.

Für klassische Preisvergleicher bekanntermaßen ein aussichtsloses Unterfangen, für Social Shopping Dienste durchaus machbar.

Dealjäger-Buttons finden sich heute bei Produkten von Yagma, bei Schutzgeld.de und bei mehr als einem Dutzend anderer, vor allem kleinerer Händler, die exklusive Produkte bzw. besonders vorteilhafte Preise haben:

"Kleinere Shops, die mit coolen Nischenprodukten oder günstigen Preisen aufwarten können, punkten bei den Dealjaegern. Der Dealjaeger-Button bietet dabei eine Möglichkeit, die Präsenz kräftig zu erhöhen."

Was Dealjäger besser als viele andere verstanden hat, ist der Vernetzungsaspekt des Web 2.0. Deshalb genießen Vernetzungsaktivitäten von Beginn an einen hohen Stellenwert (selbst wenn die Anfänge mühsam sind).

Von der BloggerBox bis zum Dealjäger-Button für Händler bietet Dealjäger inzwischen eine ganze Reihe von Tools und Widgets an, die eine Vernetzung erleichtern.

Auch das Shopanbieter-Blog hat sich dem Thema kürzlich gewidmet. Dort heißt es:

"Für Shophändler wiederum gilt: Solange es bezahlbar oder sogar kostenlos ist, können auch Webshops nur dankbar dafür sein, wenn ihre Produkte 'empfohlen' werden - Knopfleisten analog derer, die man von Blogs schon kennt, können dabei helfen. Nur kleiner müssen die Knöpfe für die Shops noch werden..."

Man darf gespannt sein, ob Dealjäger der einzige Social Shopping Dienst hierzulande bleibt, der auf eine frühzeitige Vernetzung setzt. Und ob gerade die kleinen Händler ihre Chance erkennen.

Siehe auch die Meinung von Yieeha zum Thema.

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Sportlet: Erste Reaktionen aus den Foren

Sportlet Wie kommt eigentlich ein Konzept wie Sportlet (mit nur einem Produkthighlight täglich) bei den deutschen Shoppern an?

Inzwischen gibt es die ersten Stimmen dazu in den Foren. Hier eine Auswahl:

Auch die Fragen im Sportlet-Forum zeigen, dass sich die Leute erst an das Shoppingkonzept gewöhnen müssen:

"Wieso gibts denn immer nur ein Produkt? Das finde ich etwas gewöhnungsbedürfig. Auf jeden Fall sind die Schuhe klasse und echt preiswert."

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Woot!: Der neueste Topseller macht $599.000 am Tag

Wootinfocus Kurz vor Weihnachten wurde dieser "InFocus IN72 Home Entertainment DLP Projector" erstmals getestet: 500 Stück zum Preis von $599 waren innerhalb von 8 Stunden weg.

Heute gabs ihn wieder. Die Stückzahl wurde kurzerhand von 500 auf 1.000 Stück erhöht. Ausverkauft war er diesmal nach neuneinhalb Stunden. Heutiger Tagesumsatz: $599.000. Woot!

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pick!t today: The New Face of Amazon

Amazon ist - neben Ebay - der Online-Händler, der am konsequentesten auf Web 2.0 setzt und auf seinen US-Seiten inzwischen eine Fülle von Web 2.0 Elementen eingebaut hat.

Exciting Commerce hat in den letzten Monaten über den strukturellen Wandel immer wieder berichtet. Heute haben Alex Iskold und Richard MacManus im Read/Write Web einen umfassenden Überblick über die wesentlichen Veränderungen bei Amazon (""):

"Lately Amazon has been introducing a raft of 'web 2.0' features to its e-commerce website. In this post we explore how Amazon has implemented tagging, Ajax, blogs and wikis - and ask whether it's made much difference to the user experience, and to the bottom line."

Zwischenüberschriften wie "Amazon the tagging company? You betcha!" und "Ajaxification of Amazon" deuten an, wohin die Entwicklung geht.

Die Elemente sind auf Amazon.com leider nicht immer leicht zu entdecken. Und im Read/Write Web fehlen leider die Links.

Aber wer will, kann ja nochmal die alten Exciting Commerce Beiträge durchgehen - zu Plogs, Wikis und anderen Amazon-Entwicklungen. Dort gibts in der Regel auch verlinkte Beispiele.

[Leider hat Google offenbar zuletzt alle älteren Exciting Commerce Beiträge aus dem Blogsearch-Index entfernt, deswegen die Verlinkung auf die vergleichsweise unkomfortable allgemeine Google-Suche.]

Sportlet legt los: Gut gemachtes Sport-Woot! aus Köln

Sportlet Aus Köln kommt ein gut gemachtes Woot! für Sportler und Sportfans.

Sportlet bringt ein Sportprodukt täglich. Und überzeugt unter anderem durch seine schicke Produktinszenierung mit 3D-Effekten und Zoom-Möglichkeiten.

Nach Schutzgeld.de und Cyberport.24 ist Sportlet ("smart. cheap. daily") der dritte ernsthafte Versuch, den Woot!-Shoppingansatz und neue Live Shopping Formate in Deutschland zu etablieren.

Aus der Pressemeldung:

"Jeden Morgen schickt SPORTLET ein Sportstyle-Produkt zum unschlagbar günstigen Preis in den Ausverkauf. Wer also früh aufsteht, kann sich das begehrte Produkt des Tages sichern, bevor die Vorräte erschöpft sind.

SPORTLET bietet eine Produktpräsentation, die dem realen Einkaufserlebnis sehr nahe kommt. Ein komfortables 3D- und Zoom Werkzeug legt dem Kunden das Produkt des Tages virtuell in die Hand. So kann er es von allen Seiten und in hoher Auflösung betrachten."

Das Spannende an Sportlet: Das Verkaufskonzept ist Bestandteil eines neuartigen Shopsystems, das Aziza-Technology in Köln entwickelt hat. Yuma-Commerce wird künftig über das reine Shopsystem hinaus eine Reihe von Shopping- und Verkaufskonzepten ermöglichen. Sportlet vermittelt schon mal einen ersten Eindruck von den neuen Möglichkeiten.

Nach der ersten Präsentation des Konzepts im letzten August und einer damals schon beeindruckenden Vorversion wurde erfreulicherweise die ein oder andere Exciting Commerce Anregung aufgenommen. So dass sich hier das Warten wirklich einmal gelohnt hat.

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aStore: Amazon kürt die besten Affiliate-Stores

Bestastorewinner Die Gewinner des vorweihnachtlichen aStore-Wettbewerbs stehen fest. Nach dem schönsten Weihnachtsstore hat Amazon nun auch die anderen Gewinner gekürt:

Kein Shop ist so wirklich berauschend. Deutlich wird aber nochmal das Einsatzspektrum des aStore-Konzepts im Community-Umfeld.

Vergleiche dazu auch die schicksten Yoosic-Shops bisher.

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Lubera: Mit Gartenfotos den Umsatz ankurbeln

Luberapics Wo sind die kleineren Händler, die mit Web 2.0 Tools und Anwendungen experimentieren?

Blogs sind ein guter Anfang, doch was kommt dann?

Einer der experimentierfreudigsten Händler ist der Gartenversand Lubera (Online-Umsatz 2006 im sechsstelligen Bereich).

Zum 1. Februar ist der Start von lubera-pics, eines Bilderdienstes für Gartenfotos geplant. Am Wochenende hat die erste Testphase begonnen. Das Shopanbieter-Blog hat eine erste Besprechung

Im Entwicklerblog gibts vergleichsweise detaillierte Überlegungen zum Konzept und zu den Erlösmodellen.

[Kleine Wortspielerei am Rande: "Lancieren" ist doch eigentlich ein gutes Wort für "launchen", das sich aber offenbar nur im Schweizer Sprachgebrauch durchgesetzt hat.]

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A Better Tomorrow: Ein Hauch von Woot! (10 Tage lang)

A Better Tomorrow startet ein neues Experiment - 10 Tage Woot!-Feeling auf der Startseite:

"10 Tage. 10 Shirts. 10 Euro. Wir hauen die Shirts raus! In den nächsten 10 Tagen hast du die Chance an jedem Tag jeweils eins unserer Shirts für hammergeile 10 Euro zu bekommen!"

Abt10tage

Für einen jungen Dienst wie A Better Tomorrow natürlich optimal, um bisherige Motiv-Highlights durchzurotieren.

Mehr zur Aktion im ABT-Blog

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Edelight: Die Hintergründe der Abmahnung

Edelight-Gründer Peter Ambrozy beschreibt in seinem Blog sehr ausführlich, wie es zur Abmahnung kam, und warum Edelight nun seinerseits Klage gegen den Abmahner eingereicht hat.

Nachtrag: Eine übersichtliche Zusammenfassung hat Andreas Dittes (via BasicThinking)

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DLD-Bits: Wird Spreadshirt jetzt seriös?

Na ja, nicht wirklich. Jedoch wird dem ein oder anderen Beobachter aufgefallen sein, dass sich bei Spreadshirt in letzter Zeit das ein oder andere verändert hat. Zum Besseren natürlich.

Nach einem extrem turbulenten Jahr mit einer ganzen Reihe gelungener Coups, aber auch dem ein oder anderen bösen Reinfall, hat sich Spreadshirt Ende November neu justiert und sich auf seine Kernkompetenzen besonnen: "The World´s Creative Apparel Platform" heißt die Mission für die nächste Zeit.

Zuletzt hat sich schon einiges bewegt, um ein bisschen mehr Struktur und Klarheit ins Spreadshirt-Universum zu bringen:

  • Zugleich wird neuerdings viel Wert auf kontinuierliche Schulung und Knowhow-Vermittlung gelegt - ob in den offiziellen Foren oder wie kürzlich beim ersten Webinar.
  • In den USA läuft zudem gerade das Open Shop Project "WashableWisdom", bei dem die dortige Marketingabteilung versucht, eine kombinierte Spreadshop und Bloglösung auf die Beine zu stellen. Und alle wesentlichen Schritte erläutert.

Lukasz Gadowski meint, er wird sich in nächster Zeit etwas mehr im Hintergrund halten, und Andreas Milles ist guten Mutes, dass gerade auch die Community-Projekte Früchte tragen, wenn Spreadshirt künftig auf ein paar weitere community-orientiert denkende, arbeitende, vor allem aber: bloggende Leute zurückgreifen kann.

Und spätestens beim Wechsel von Spreadshirt zu SpreadSpace ändert sich dann noch das ein oder andere mehr. Hierfür steht allerdings noch kein konkreter Zeitpunkt fest.

[PS: Andreas Milles sucht derzeit eine PR-Allzweckkraft, die ihm unter die Arme greift.]

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DLD-Bits: Wie Etsy die Großmutter- mit der Enkel- Generation verbindet

An wen wendet sich eigentlich Etsy? Bruno Giussani, der das heutige Panel ("Young and Wild") geleitet hat, zitiert Etsy Gründer Rob Kalin, "a fast-talking carpenter by training":

"The generation of my mother doesn't use Etsy, baby-boomers were fascinated with mass produced goods, with their polished look; younger people - and my grandmother alike - are instead very much into Etsy, into non-homogenized products, into connecting with other people who "make" things, into caring where the goods you buy come from and how they were made. That's the same trend that's bringing back farmers markets in big cities".

Wenn man Rob Kalin heute erlebt hat, dann weiß man, warum die investiert haben, die investiert haben.

Das Video (23.1.) vom heutigen Panel sollte man sich nicht entgehen lassen. An der Demo sieht man nämlich auch, wie so manch schickes Etsy-Tool und Feature richtig nutzt.

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DLD-Bits: Burda-Style legt los: Create your fashion!

Burdastyle Pünktlich zum Start des DLD hat auch Burda-Style ("Create your fashion!") seine Pforten geöffnet, ein rundum gelungenes Social Network für Freundinnen selbstgenähter Mode.

Die beiden Macherinnen Nora Abousteit und Benedikta Karaisl von Karais haben beim DLD eine kurze und prägnante Präsentation gehalten: Burda-Style will Großmutters Schnittmuster entstauben und Lust machen auf eine neue, frische Art des Mode-Designs (s. Video vom 22.1.)

Die BurdaStyle Nutzerinnen können eigene Kreationen präsentieren, die Schnittmuster vorhandener Kollektionen verwenden (und abändern) sowie untereinander Tipps und Tricks austauschen.

Mittelfristiges Ziel ist es, dass auch bekanntere Modedesigner einzelne ihrer Entwürfe zum Nachschneidern zur Verfügung stellen.

In den USA blüht der Markt für Handgemachtes, insofern dürfte auch Burdastyle seinen Platz unter den Etsy, Make und Craft Freunden finden.

Was das Projekt sympathisch macht: die beiden Macherinnen stemmen Burda-Style weitgehend alleine und stehen insofern vor ähnlichen Problemen wie die Gründer von DaWanda oder SoZeug.

Zwei Vorteile haben sie allerdings: Burda-Style wird von Burda finanziert, und Benedikta ist mit dem Etsy-Marketeer Matt Stinchcomb verheiratet.

Auf der Website heisst es:

"It's not entirely coincidental that BurdaStyle headquarters shares office space with Etsy.com.

Not only is BurdaStyle's selling enabled through Etsy - when users put one of their designs up for sale, it's sold through the Etsy.com website - but we like to think that both BurdaStyle and Etsy are in the business of using new technology to drive old-fashioned craft.

BurdaStyle is a celebration of the handmade and the heartfelt, the individual and idiosyncratic things we make ourselves, and is intended as a platform for experts and beginners alike. We can't wait to see what you create."

Letzterem kann man sich nur anschließen. Mal sehen, was sich daraus noch entwickelt. Die Burda-Style Frauen sind voller Ideen, und das Konzept hat Potenzial.

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DLD-Bits: Weise Worte beim Web 2.0 Superpanel

Netvibes-Gründer Tariq Krim heute beim DLD in München:

"Why advertise for a shop, when you can bring the shop to the user?"

Das Video zum Superpanel ("Where are the Editors?") mit den Medienrebellen Arianna Huffington, Craig Newmark, Tariq Krim und David Sifry dürfte in Kürze online sein. Sehr sehenswert!

Tariq Krim beschrieb außerdem, wie er sich ein erweitertes RSS vorstellt, das auch (Produkt-)Bilder verarbeitbar macht.

Sollte hier in absehbarer Zeit ein neuer Standard kommen, dann sind "User Created Widgets" nicht mehr weit. Netvibes, Pageflakes & Co. gehen ohnehin stark in diese Richtung.

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Ecato-Porträt: Der Traum von der unendlichen Shoppingtour

Ecatonetzwerk Ecato ist einer der Shoppingdienste, die sich bisher weit unter Wert verkaufen. Schließlich bietet "das Marktplatz- Netzwerk" schon heute eine Reihe von Shoppingkonzepten, die sich gut auch auf kleineren und mittleren Seiten einsetzen lassen.

Mit einer Reihe von Initiativen öffnet sich Ecato nun allerdings dem Web 2.0. Gründer und Geschäftsführer Christian Boris Schmidt ist blogmäßig schon länger präsent.

Demnächst soll in der VO-Pixeltown der Ecato-Pixeltower entstehen. Ein entsprechender Wettbewerb für Pixel-Architekten läuft noch bis Ende Februar (Als Hauptgewinn winkt ein Apple Mini).

Die taz brachte in der letzten Woche ein kurzes Porträt über Christian Boris Schmidt und Ecato ("Der Traum von der unendlichen Einkaufstour"):

"Seine GmbH kümmert sich, einfach gesagt, ums Verkaufen. Und sie bietet Lösungen für andere Internetunternehmen an, die das Verkaufen vielleicht gar nicht im Sinn hatten. (...) Schmidts Mission ist es, so einen Shopping-Button auf allen möglichen Internetseiten zu platzieren."

Ohne es so zu nennen, hat Ecato wahrscheinlich ein besseres Verständnis davon, wie (Shopping-)Widgets die Zukunft des E-Commerce verändern als so mancher Shoppingdienst, der sich zwar groß "Web 2.0" auf die Fahnen schreibt, aber jegliche Form der dezentralen Vermarktung ablehnt.

Es bleibt spannend zu sehen, ob es Ecato gelingt, den konzeptionellen Vorsprung, der hier zweifellos vorhanden ist, entsprechend zu nutzen und sich über kurz oder lang als veritabler Web 2.0 Dienst zu etablieren.

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Gesucht: Die innovativsten Online-Shops des Jahres

Die allgemeine Begeisterung für den Endless-Store von Amazon zeigt, dass auch bei klassischen Online-Shops noch einiges an Raum für Innovationen ist.

Die Fachdienste ibusiness und Versandhausberater suchen für die Wahl des "Online-Shop des Jahres" innovative Shops, die eines Preises würdig sind:

"Wer einen deutschsprachigen Shop kennt oder betreibt, der einen zweiten oder dritten Jury-Blick würdig ist, der schickt einfach eine E-Mail oder hinterlässt hier einen Kommentar."

(via Shopping 2.0 Blog)

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pick!t today: KarstadtQuelle wird immer toller

Bei KarstadtQuelle scheint sich etwas anzubahnen. Vielleicht steht - nach dem vorweihnachtlichen Strategiewechsel (Ausmusterung von Neckermann.de, Übernahme von Thomas Cook) - nun doch der gesamte Versandhandel zur Disposition.

Beinahe im Wochentakt verkündet die Unternehmens-PR seit Jahresanfang, wie die konzerneigenen Versender immer tollerer werden. Das klingt verdächtig nach Salespitch. Und man darf gespannt sein, was am Jahresende vom Versandgeschäft übrig ist, das dem Konzern auch 2006 mit Umsatzeinbrüchen im hohen einstelligen Bereich kaum Freude machte.

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Everything 2.0: E-Commerce 2.0 Update

Eine richtig schöne Übersicht über neuartige Shopping- und Verkaufskonzepte gibts bei Everything 2.0.

Die gerade aktualisierte E-Commerce 2.0 Liste enthält alles von 43deals bis Zunafish. Eine wahre Fundgrube für Freunde innovativer Konzepte!

"Since the fall of 2006 I only add cases that have something original to show."

Das merkt man der Liste an!

Frühere Beiträge zum Thema:

Demnächst in Ihrem E-Commerce: BooBox

Boobox BooBox will Blogautoren dazu bringen, Bilder im Blog mit einem BooBox-Symbol zu versehen und so mit einem Shop zu verknüpfen. Mal eine andere Variante, um Social Shopping Elemente in ein Blog zu bekommen.

Mehr zur Idee im BooBox-Manifest ("Power to the people") und im Go2Web2-Blog:

"A booBox is a tiny little box that will bring to your audience the wonderful world of e-commerce, without leaving your blog, using your words or pictures as a path to a shopping cart .

Each item sold through your booBox will give you instant money, send to you through your affiliate program with big players such as Amazon or Ebay.

Tag your image and booBox send it to the e-commerce website that send a list of possible items related to your image. Each image tagged gets a booBox icon over it to show your audience where to click.

Lets say you write in your blog about a new gadget that you know about or have, put an image of the gadget and tag it, the image become a booBoxlink to a store where your reader can buy the exact gadget and you can earn a good commission in this transaction."

Auf der Seite gibt es zwar schon ein Demo. Ausschlaggebend für den Erfolg wird allerdings sein, wie einfach oder schwer es für den Blogger ist, die booBox im Blogbeitrag zu platzieren.

Nachtrag: Inzwischen gibts auch einen lesenswerten Beitrag bei Techcrunch über das Startup aus Brasilien.

(ausge)pick!t: Nur noch 3 Tage - und dann?

PicktnewsDie Tage von pick!t ("Exciting Commerce News, picked by you, picked for you") sind gezählt. Bedauerlicherweise stellt CrispyNews seinen Newsdienst in Kürze ein und setzt künftig nur mehr auf die Ideenbörse CrispyIdeas.

Am 24.1. nimmt Crispynews daher pick!t vom Netz. Dummerweise zu einem Zeitpunkt, da sich die Trafficzahlen prächtig entwickeln (zuletzt ein sprunghafter Anstieg auf mehr als 10.000 Pageviews im Monat) und wir den Einsatz in den kommenden Monaten intensivieren wollten. Schade eigentlich.

Als Alternativlösung gäbe es das pligg System. Den Charme von Crispynews machte allerdings aus, dass man sofort loslegen konnte. Pligg muss man erst einrichten.

Aber vielleicht hat jemand Lust, pick!t auf pligg-Basis einzurichten. Das sollte nicht wesentlich schwieriger sein als ein Wordpress-Blog zu starten.

Die Erlöse (Google AdSense, etc.) könnten dann mittelfristig (sprich: ab einer gewissen Reichweite) wie bei Crispynews geteilt werden. Bis dahin gehen alle Erlöse an den Betreiber.

Im Screenshot aus nostalgischen Gründen die pick!t News zum jetzigen Zeitpunkt.

pick!t ist im Juli gestartet und diente bisher als Plattform für aktuelle Neuigkeiten, die im Exciting Commerce Blog selber keinen Platz fanden, aber für den ein oder anderen trotzdem interessant waren. Zuletzt gewann pick!t auch verstärkt internationale Leser (aus den USA, Frankreich, etc.)

Frühere Beiträg zum Thema:

DOD-Tracker: 90 Deal of the Day Seiten live im Blick

Dodtracker In den USA hat der Erfolg von Woot!, Steep and Cheap, Midnightbox und anderen zu einer wahren Flut von Live Shopping Angeboten geführt.

90 Seiten listet der Deal of the Day Tracker mittlerweile für die USA - in aktuell fünf Kategorien: Computer & Electronics, Music & Entertainment, Sports & Apparel, Home & Kitchen und Sonstiges

Das Schöne: DOD-Tracker ist mehr als ein simples Verzeichnis. Für alle aufgeführten Anbieter werden zusätzlich die Live-Daten getrackt und anzeigt.

So bekommt man einen perfekten Überblick über die jeweils aktuellen Angebote (seit kurzem inklusive Foto), ihre Verfügbarkeit und die verbleibende Laufzeit.

DOD-Tracker ist seit etwa drei Monaten online:

"The purpose of this website is to track deal-of-the-day websites.

This includes websites devoted to "one-at-a-time" selling, where the entire site sells only one item.

This also includes regular retailers who have special daily deals on one item that runs for 24 hours."

Einen guten Marktüberblick hatte kürzlich auch das ProBargainHunter Blog.

In Deutschland steht die Entwicklung noch ganz am Anfang. Aktuell gibt es zwei Angebote: Schutzgeld.de und Cyberport.24. Eine weitere Seite für den Outdoor Bereich ist in Vorbereitung.

Wer mehr wissen will: Live Shopping ist eines der Themen beim Social Web Forum am 6. Februar in Dresden. Sven Kaulfuß berichtet dort über seine Erfahrungen beim Aufbau von Cyberport.24.

(via ProBargainHunter)

Frühere Beiträge zum Thema:

Kaboodle: Help Me Choose! Widget

Helpmechoose Im Jahr des (Shopping-) Widgets gibts an dieser Stelle immer wieder auch die ein oder andere ungewöhnliche Widget-Idee:

Zum Beispiel das Help Me Choose! Widget von Kaboodle. Der Nutzer kann zwischen unterschiedlichen Produkten wählen.

In der Sprechblase, deren Text allerdings variabel ist (s. Vorlage), heißt es:

"I need a new little black dress - ideally sexy (not stufy) yet versatile. Your fave? Why?"

So lassen sich (dezentral) Kommentare und Bewertungen einsammeln.

Das Help Me Choose! Widget ist kein Shopping-Widget im eigentlichen Sinne, weil die Links auf keinen Shop verweist. (Was aber nicht ausschließt, dass es sich nicht auch als Shopping Widget umsetzen ließe.)

Das liegt auch daran, dass Kaboodle in seiner konzeptionellen Entwicklung steckengeblieben ist und - ähnlich wie Wists - den Schritt vom einfachen Social Bookmarking Dienst hin zum vollwertigen Social Shopping Dienst nie vollzogen hat.

So ist auch nachvollziehbar, dass Kaboodle auch bei den Widgets vor allem auf Empfehlungskomponenten setzt.

Früherer Beitrag zum Thema:

Ebay Fun Year 2007: Die Ebay Match Ups Story geht weiter

Scot Wingo berichtet aktuell vom Ebay E-Commerce-Forum in San Francisco, u.a von der Keynote von US-Chef Bill Cobb.

Ebaymatchups2 Erfreulich (aus Exciting Commerce Sicht): Frontendseitig (=verkaufsseitig) wird viel passieren in diesem Jahr. Vor allem wird es ein paar weitere unterhaltsame Verkaufskonzepte im Ebay Matchups Stil geben:

"Another change that is coming is FUN. In 2007, will reassert the concept of fun. eBay Match ups for example. Showed the Fruit cat helmet vs. Meg page."

Anfangs möchte man nicht glauben, dass Matchups eine Ebay Eigenentwicklung ist. Was ursprünglich sicherlich für Produktduelle gedacht war, entwickelte sich rasch zum reinen Spaßkonzept. Trash as trash can. Legendär das - von Scot Wingo zitierte - Duell der Ebay Chefin mit einer Katze mit Kürbishelm.

Spannend ist der Verkaufsansatz, der dahintersteckt. Bei jedem Match, das ein Seller einstellt, darf er sich auf der Matchseite mit seinen eigenen Produkten, Auktionen, etc. präsentieren (und profitiert von den Verkäufen bzw. Geboten).

Gleichzeitig schaltet Ebay zu jedem Schlagwort auf der Matchseite passende Angebote aus dem allgemeinen Ebay-Pool. So profitieren alle Parteien und die Matchups entwickeln sich zum Treiber für das Gesamtangebot.

Inzwischen gibts zu jedem Match eine Shoutbox, wo fleissig abgelästert werden kann. Und natürlich kann man die Matches auch auf eigenen Seiten einbinden.

Alles in allem: ein rundum gelungenes, sehr unterhaltsames Verkaufskonzept. Für feinere Gemüter vielleicht zu trashig, aber so mancher der eher drögen Social Shopping Dienste könnte sich hier in Sachen Pep und Fun so einiges abschauen.

Schon bisher waren die Ebay Match Ups deshalb unser Geheimtipp in den vergangenen Workshops und unsere Topempfehlung für ein unterhaltsames Verkaufskonzept. Man kann gespannt sein, was Ebay noch einfällt.

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Spreadshirt: The World´s Creative Apparel Platform

Nach den Turbo-Folien von Matthias Schrader liegen nun auch die Spreadshirt-Charts (PDF) vom Online-Handelskongress vor.

Endlich mal eine klare Botschaft: "Arbeiten Sie am Produkt - und werden Sie The World´s Creative Apparel Platform!"

Schnell zugreifen, Spreadshirt-Unterlagen sind nicht so häufig zu haben. Aber Andreas Milles ist so nett. Als Brand Evangelist.

In der Langfassung (265 Folien, PDF) möchte er es vermutlich irgendwann mit Tom Peters (1.274 Folien, Powerpoint) aufnehmen.

(via Companice)

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Social Shopping: Edelight startet Revenue Sharing Modell

Edelightprovisionen Als erster der mittlerweile sechs deutschen Social Shopping Dienste führt edelight ein Revenue Sharing Modell ein.

Ab sofort gibt es Dankeschönprovisionen (ein wunderbares Wort :-) für die Geschenktipps der Nutzer:

"Revenuesharing = Dankeschön- Provisionen für unsere Nutzer

Revenuesharing bedeutet für uns, dass wir unsere Partnerprovisionen mit unseren Nutzern teilen.

  • Dabei erhalten 50% der Provision unsere Nutzer, da die Empfehlung und somit die Kreativität und der Aufwand von Ihnen stammt.
  • Die restlichen 50% der Provision behalten wir, da wir die Plattform bereitstellen sowie das unternehmerische Risiko tragen."

Eine Provisionsübersicht für die aktuellen Partnershops gibts hier.

Das Modell lässt sich, wie im Weblog beschrieben, auch nutzen, um selber verbilligt einzukaufen.

Im Weblog schlüsselt Peter Ambrozy zudem beispielhaft auf, was er selber mit seinen Geschenkempfehlungen im Weihnachtsgeschäft verdient hat. Der erfolgreichste Empfehler hat im Dezember mehr als 250 Euro gemacht.

Und das sind die nächsten Pläne bei edelight?

"Wir werden jetzt (fast) täglich weitere Partnershops freigeben.

Gleichzeitig ist es für uns aber wichtig, dass auch Empfehlungen von „Nicht“-Partnershops eingestellt werden, da nur so eine wahre Produkt- und Ideenvielfalt geschaffen wird.

Ausserdem basteln wir gerade noch ein paar nette Tools, die unseren Powerempfehlern das Empfehlen noch einfacher machen wird und dadurch auch ihre Dankeschönprovisionen sicherlich begünstigt werden"

Edelight hat - wie alle anderen Social Shopping Dienste auch - viel vor in diesem Jahr. Herzlichen Glückwunsch zum Launch der neuen Funktionen (und zur Rückeroberung der Innovationsführerschaft ;-)!

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BVDW: Erfolgsfaktoren "E-Commerce im Web 2.0"

Ecommercefachgruppe Zwei Tage Berlin stehen auf dem Programm. Am Freitag berät der Arbeitskreis "Erfolgsfaktoren im E-Commerce" des BVDW über die Erfolgsfaktoren im Web 2.0.

Ziel sind Best-Practice-Cases zum Thema "E-Commerce im Web 2.0", an denen sich vor allem kleine und mittlere Händler orientieren können.

Auch die restliche Zeit ist vollgepackt mit interessanten Gesprächen, u.a. zur Vorbereitung des Social Commerce Workshops am 7.3.

Berlin ist immer ein besonders fruchtbarer Boden für neue Ideen und Konzepte. Es kann deshalb sein, dass es beim dortigen Workshop mehr als zwei Gastreferenten geben wird, die über ihre Erfahrungen bzw. ihre neuen Projekte berichten. Die DaWanda Gründer sind auf jeden Fall dabei.

Und wer es sich vormerken will: Voraussichtlich findet am 7.3., im Anschluss an den Workshop, auch die nächste Online Marketing Lounge von Ecato statt.

pick!t today: Web 2.0 - Der Turbo für den Online-Handel?

Der Mann mit den schönsten E-Commerce-Präsentationen hat wieder zugeschlagen: Matthias Schrader beim Online-Handels Kongress in Wiesbaden. Die komplette Show gibts im Fischmarkt

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UneeTee: One day, one artist, one cool shirt

Uneetee Dass wir das noch erleben dürfen ;-): Live Shopping Meets Crowdsourcing in Reinkultur.

Uneetee bietet täglich ein T-Shirt eines Designers an. Der kann (bis zu) $2.500 verdienen, wenn sein Motiv ausgewählt wird. Bezahlt wird auf Provisionsbasis, abhängig von den Verkäufen.

Daneben gibt es eine Vote-Sektion, wo die Nutzer über neue Motive abstimmen können.

Zur Seite selber sind kaum Infos zu finden. Sie scheint noch vergleichsweise frisch zu sein. Und auch die Verkäufe dürften sich daher in Grenzen halten.

Aber eine sehenswerte Umsetzung eines Verkaufsansatzes, den es so - erstaunlicherweise - noch nicht gibt.

Look-Zippy geht ein bisschen in eine ähnliche Richtung, macht allerdings Zweiwochenaktionen.

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