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Holtzbrinck Ventures beteiligt sich an DaWanda

Dawandalogo Für DaWanda läuft es gerade mehr als prächtig: Nach SinnerSchrader für die PR und Spreadshirt als strategischen Partner konnten die beiden Gründer Claudia Helming und Michael Pütz nun Holtzbrinck Ventures als Investoren gewinnen. Das hat Martin Weber von Holtzbrinck Ventures mittlerweile gegenüber ibusiness bestätigt.

DaWanda passt auch perfekt ins Beuteschema von Holtzbrinck. Denn ohne ein renommiertes internationales Vorbild scheinen die Aussichten auf ein Investment derzeit (noch ;-) gering.

Lovli Und Etsy hat in den letzten Monaten nicht nur in Deutschland Folgen gehabt: Auch international sind Startups wie lov.li ("Community Art Market") und DesignsToLove auf den Zug aufgesprungen und haben eigenständige und durchaus sehenswerte Social Shopping Plattformen für Handgemachtes auf den Markt gebracht.

Designstolove Sämtliche Dienste haben derzeit allerdings noch das Problem, dass das Angebot die Nachfrage bei weitem übersteigt. Dies liegt allerdings großteils auch noch an der mangelnden Bekanntheit der Plattformen.

Glückwunsch an das DaWanda-Team, das nach der Übernahme von Sozeug.net nun zumindest in Deutschland allein auf weiter Flur ist und den Vorsprung nun entsprechend nutzen kann.

Frühere Beiträge zum Thema:

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Holtzbrinck Ventures beteiligt sich an DaWanda:

Kommentare

> Sämtliche Dienste haben derzeit allerdings noch das
> Problem, dass das Angebot die Nachfrage bei weitem
> übersteigt. Dies liegt allerdings großteils auch noch
> an der mangelnden Bekanntheit der Plattformen.

Ist das wirklich der Hauptgrund? Wenn ich in meinem Bekanntenkreis von sozeug und Dawanda erzähle, dann gibt es immer einige (vor allem Frauen), die das ganz toll finden und überlegen, ob sie dort nicht mal etwas verkaufen könnten. Oder ob sie nicht vielleicht jemanden kennen, der dort vielleicht verkaufen möchte. Ich habe aber noch nie jemandem davon erzählt, der dann meinte, das müsse es sich mal anschauen, da er ein potentieller Käufer für Selbstgemachtes sei.

Vielleicht gibt es ja gar keine so große Nachfrage nach Selbstgemachtem? Vielleicht machen diejenigen, die auf Selbstgemachtes stehen, ihre Sachen lieber selbst? Nur so Fragen, die mir beim Lesen des Beitrags kamen...

Das ist genau der Punkt, auf den ich hinauswollte ...

Traurig das deutschen Investoren der Mut fehlt in neue oder neuartige Konzepte zu investieren.

Wirklich schade das man nur auf Copycats internationaler erfolgreicher Vorreiter setzt.

Im klassischen Automobilsegmet sind WIR die Innovatoren und die anderen kopieren UNS...

Tja, man darf die Hoffnung nicht aufgeben ;-)

Nur ist auch klar, dass alle, die wir jetzt über die Copycat-Investments klagen, dann wieder sehr schnell bei der Sache sind und von "obskuren Firmen mit obskuren Geschäftsmodellen" sprechen, sollten denn wirklich einmal innovative Geschäftsideen gefördert werden.

Letztlich können es Investoren also nur falsch machen ;-)

Das wundert ja jetzt nun wirklich keinen mehr, oder? ;-)

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