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« Mai 2007 | Start | Juli 2007 »

Händlerblogs: Hitflipblog fällt aus den deutschen Blogcharts

Das Hitflipblog ist nach 9 Wochen wieder aus den deutschen Blogcharts gefallen. In der letzten Woche war es auf Platz 98 zu finden.

Nachdem in der letzten Woche schon das Saftblog aus den Top 100 gefallen ist, sind nun nur mehr zwei Händlerblogs unter den meistverlinkten deutschen Weblogs vertreten: das Fontblog auf Platz 39 und der Shopblogger auf Platz 15

Das Hitflipblog ist allerdings momentan trotzdem ziemlich lesenswert, da Hitflip zur Zeit sehr viele neue Feature freischaltet.

Frühere Beiträge zum Thema:

Das Web im Facebook-Fieber (2) - Facebook als Testfeld

Umair Haque ("Bubblegeneration") ist einer der konzeptionellen Vordenker, der viel zu wenig bloggt. Was er schreibt, ist zwar nicht immer gleich auf Anhieb verständlich, aber zweifelsohne immer sehr anregend.

Aktuell ist er wieder ein bisschen aktiver und kommentiert in "Open Beats Closed":

"The facebook platform is nice, but ... What will happen when Myspace makes data about the network available, ie, opens the platform more fully?

An innovation explosion."

Aktuell lässt sich wieder einmal verfolgen, wie sich viele Webbeobachter schon allein deshalb lächerlich machen, weil sie ein Fähnchen nach dem anderen in den Wind hängen (Vorgestern MySpace, gestern Second Life, heute Facebook und morgen wieder MySpace, vielleicht aber auch LinkedIn oder sogar Twitter, wer weiß.) Ein bisschen mehr Stringenz in der Einschätzung, sprich: eine eigenständige Position in der Beurteilung von Entwicklungen würde man sich oft wünschen.

Die neue Facebook-Strategie ist genial für Facebook. Und wegweisend für die Entwicklung des Web, weil sie MySpace & Co unter Zugzwang setzt.

Ähnlich wie in unserer ursprünglichen Einschätzung ("Facebook erfindet das Internet neu. So what?"), argumentiert in dieser Woche nicht nur Umair Haque, sondern auch Steve Rubel ("Walled Gardens and the Lessons for Social Networks").

Bei aller Euphorie, die durchaus gerechtfertigt ist, sollte man immer berücksichtigen:

"For all of the excitement around Facebook and its application platform, it's essentially a giant walled garden.

You can embed virtually anything you want inside Facebook. Just like open APIs, Facebook's developer program lets anyone create value in the ecosystem.

The problem, however, lies in this fact - Facebook gives nothing back to the broader web."

Alle Lemminge werden jetzt ins Facebook hüpfen. Ähnlich wie alle Lemminge in Second Life mussten. Spannend ist es jedoch auf die zu achten, die weiterdenken und Facebook in erster Linie als Testfeld sehen ...

[Weiterer Lesetipp: "Facebook is the new AOL"]

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Netzwerksynergien im Social Commerce

Noch ist die Einzelkämpfermentalität im Social Commerce enorm. Etwas, was sich ändern muss, wollen die Social Shopping Dienste gegen die bestehenden Shoppingportale ankommen. Hierzu ist einiges auch an strukturellen Veränderungen notwendig.

Christian Boris Schmidt denkt schon mal ein bisschen voraus und beschreibt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von Ecato "Perspektiven für "Social Commerce" durch Netzwerksynergien":

"Wie kann es “Social Commerce” aus der Nische in eine breitere Masse schaffen? Wie kann man also mehr Kunden und Nutzer für die hochgelobten, neuen Shopping-Ansätze begeistern?"

Von "dezentral nutzergenerierten Inhalten" bis zum "zentral händlerübergreifenen Warenkorb" skizziert er alle wichtigen Themen, die es anzugehen gilt.

Spannend zu sehen, wie sich ein einst hartnäckiger Skeptiker dem Thema nun schrittweise annähert und die Chancen aus der klassischen E-Commerce Perspektive auslotet.

Wer länger nicht mehr bei Ecato vorbeigeschaut hat: Nicht nur das neue Ecato-Blog ist einen Blick wert. Aktuell läuft dort die Abstimmung zum Passionate Commerce Award ("Mehr Leidenschaft für den E-Commerce").

Sehenswert sind auch einige der neuen Projekte wie das Sparduell, das sich konzeptionell an den Ebay Matchups orientiert.

(via pick!t)

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Innovationstreiber 2007: Die spannendsten Konzepte im Juni

Auch 2007 suchen wir wieder die Innovationstreiber des E-Commerce. Hier eine Vorauswahl der spannendsten Neuvorstellungen des vergangenen Monats (in alphabetischer Reihenfolge; die Links verweisen auf die jeweiligen xc-Beiträge):

Kandidaten für das beste Shopping-Widget / die beste Widget-Strategie:

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Shirtinsider: Shirt.Woot! vs. UneeTee

UneeTee Könnte so das neue Shirt.Woot! aussehen?

UneeTee hat sich seit unserer ersten Besprechung im Januar ganz schön gemausert.

Inzwischen wird auf den ersten Blick klar, worum es geht: Crowdsourcing Meets Live Shopping. Das tägliche Shirt zum Hammerpreis.

Interessant sind auch bei UneeTee - wie bei Woot! - die Statistiken (in der Mitte der Seite):

41 T-Shirts hat sich der Topkunde (dwheeler) bisher schicken lassen.

Daniel Gilbert hat als Topdesigner bei UneTee bisher 1.112 Dollar verdient. In der Auswahl zum Juni "Grand Prize" ist auch Michael Bulgrin aus Berlin.

Ob Shirt.Woot! Ähnlichkeiten mit UneTee haben wird oder komplett anders arbeiten wird, ist noch nicht raus.

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Shirtinsider: A Better Tomorrow startet Cheap Friday

Heute startet A Better Tomorrow den Cheap Friday, der künftig jeden Freitag stattfinden soll. Entstanden ist die Idee aus den Wooohaaa!-Aktionen ("Jeden Tag ein Shirt") der Vergangenheit, die laut Andre Grünhoff extrem gut liefen.

Auf Nachfrage schreibt er via Mail:

"Auf unsere ersten beiden Woohaa Aktionen bei ABT haben wir extrem positives Feedback bekommen. Die sehr guten Verkaufszahlen haben uns dazu motiviert, das Konzept auszubauen. Und die Idee für den Cheap Friday war geboren.

Cheapfriday

Um einen weiteren Anreiz für unsere ABT Anhänger zu schaffen, werden wir zusätzlich zu unseren eigenen Produkten auch unsere Brandstore Partner ins Boot holen.

Es wird also künftig an Freitagen abwechselnd ein Produkt aus dem Design Contest und ein Produkt unserer Brandstores zu einem absoluten Kampfpreis geben."

A Better Tomorrow zeigt sich immer sehr experimentierfreudig, was neue Verkaufskonzepte angeht.  Geht allerdings im Unterschied zu manch anderem Startup sehr strukturiert vor. Nach kurzen, gezielten Vorabtests wird in der Regel entschieden, ob sich eine Aktion lohnt. Auch beim Thema Versandkosten/Warenkorbproblematik geht ABT ja seinen eigenen Weg.

Interessant ist auch, wie sich ABT durch seine kontinuierliche Community-Arbeit einen richtig guten Namen macht. Beiträge wie diese finden sich immer wieder im Netz.

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Zlio stellt die nächste Generation seiner Zlioshops vor

Zlioshopv3 Zlio hat die dritte Generation seiner Zlioshops vorgestellt.

Im Gegensatz zu Amazon setzt Zlio nicht auf freies Design, sondern hat die Zlioshops mit einer Reihe von neuen Features aufgepeppt.

Vor allem die Präsentation der Produkte wurde verbessert:

Neu ist die Slideshow am Kopfende und die intuitivere Darstellung der Produktkategorien.

Auch sehen die Nutzer bei den neuen Shops schneller, welche Produkttipps zuletzt hinzukamen.

Außerdem motiviert Zlio seine Nutzer jetzt dazu, ein "Shoppingnetzwerk" aufzubauen, indem befreundete bzw. benachbarte Shops am Fußende verlinkt werden.

Alles weitere in diesem sehr ausführlichen Blogpost

[Zlio zählt zu den Exciting Commerce Stars 2006]

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Nobisbrand: Das zweite Woot! für Europa legt los

NobisbrandNach einer kurzen Testphase hatte gestern Nobisbrand offiziell Premiere. Es ist nach iBood das zweite Woot! für Gesamteuropa. 

Konzeptionell ist Nobisbrand eines der gelungensten Beispiele der letzten Zeit. Nur der Name und der zugehörige Slogan ("The world of brands belongs to us") weisen nicht unbedingt gleich darauf hin, dass es sich dabei um ein Live Shopping Angebot handelt.

Auf jeden Fall kann man gespannt sein, ob Nobisbrand einen ähnlich langen Atem (und demzufolge ähnlich großen Erfolg) hat wie iBood, das im Oktober 2005 seinen Dienst aufnahm und immer noch täglich ein Produkthighlight anbietet.

Nobisbrand hat seinen Firmensitz in Zug in der Schweiz, während iBood in Amsterdam gemacht wird.

Ein bisschen mehr auch im Schweizer eBusiness-Blog

[Vielen Dank an Jordi Camós von Nobisbrand für den Hinweis!]

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pick!t today: Das Web im Facebook-Fieber

Wer punktet bei den Facebook-Nutzern - heute und in Zukunft? Ein spannendes Wettrennen bahnt sich an zwischen originellen und wirklich nützlichen Anwendungen.

Interessant ist auch: Es müssen nicht immer Original-Anwendungen sein. Wie die Fülle von last.fm-Anwendungen zeigt, haben auch Ableger, die von externen Entwicklern designt und programmiert wurden, dieselben Chancen.

Dementsprechend dürfte auch mit weiteren Akquisitionen zu rechnen sein.

Schön zu sehen, wie Facebook nun in einem atemberaubenden Tempo all die Entwicklungen vorwegnimmt, die ohnehin anstehen: Widgets, Mashups und andere Community Services. Eine kreative Vielfalt, wie man sie sich bisher nicht vorstellen konnte (oder wollte).

Vielleicht wird so noch einmal deutlicher als bisher, wie wertvoll offene Schnittstellen (APIs) sein können?

Zu empfehlen sind folgende Blogs zum Thema: ProgrammableWeb und InsideFacebook. Und irgendwie auch diese Präsentation

(via BasicThinking)

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Demnächst in Ihrem E-Commerce: Shirt.Woot!

Wootshirt Gespannte Erwartung unter allen Woot!-Fans: Steigt Woot! demnächst ins Shirtgeschäft ein?

Anfang des Monats gabs schon mal einen Vorgeschmack mit dem "Be The Screaming Monkey" Shirt im Rahmen des letzten Woot!-Off-Events.

Was Woot! im Shirtbereich genau vorhat, ist allerdings noch nicht bekannt.

Generell erfreut sich Woot! ("One Day, One Deal") jedoch weiter regen Zuspruchs. Mehr als 1.100 Neumitglieder kann Woot! derzeit täglich zählen. Tendenz steigend.

Die Zahl der Gesamtmitglieder stieg innerhalb von sechs Monaten um 200.000 auf mittlerweile über 700.000 Mitglieder. (Alle Infos laut Wikipedia)

Zusätzlich zum Hauptangebot hat Woot! in den letzten zwölf Monaten einen Wein-Ableger etabliert. Und auch im Weinkeller ist ja das Woot!-Maskottchen sehr beliebt.

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In eigener Sache: Feedback von internationaler Seite

Ob der Sprachbarriere ohnehin erstaunlich, dass Exciting Commerce auch in einigen internationalen Feedreadern zu finden ist.

Umso erfreulicher aber, wenn die Kollegen von Alarm:Clock Euro so freundliche Worte finden (im Zusammenhang mit der Finanzierung von Edelight):

"In the meantime, we eyeballed several positive posts about eDelight in the Exciting Commerce blog, probably the most widely read one on the topic of online retail (we like it because it tends to cast a critical eye on the startups it reviews)."

Herzlichen Dank :-)

Früherer Beitrag zum Thema

Telebid: Worauf Investoren wirklich stehen

Spätestens seit Jamba dürfte klar sein, worauf Investoren wirklich stehen. Deshalb verwundert es auch nicht, dass ein (Live) Shopping Konzept derzeit in Investorenkreisen für extrem erhöhten Pulsschlag sorgt. Telebid ("Puls rauf, Preis runter") ist aktuell mit Abstand E-Commerce Investors Liebling.

Wellington Partners haben im letzten Dezember 3 Mio. Euro in das Münchner Startup investiert, das zum damaligen Zeitpunkt 100.000 Kunden/Mitglieder hatte, die bei Telebid ("Bietet mehr!") um Produkte zocken konnten:

"TeleBid is one of Germany's most exciting auction houses. Based on an unique software solution, the company sells premium products like computers, watches or even cars at very low prices and has attracted more than 100,000 customers. Customers buy bids in advance and bid during live auctions via email, phone or electronic assistant.

Telebid

Das Prinzip erinnert stark an das inzwischen eingestellte Bamba. Ein 10 Cent Gebot kostet 49 Cent Einsatz. Im Teaser heißt es:

"Zeit ist Geld! Bei TeleBid können Sie jede Stunde Geld verdienen! Wir schenken heute von 7 - 24 Uhr zu jeder vollen Stunde den ersten 10 Bietern auf Live-Auktionen jeweils 10 FreeBids."

Die glücklichen Telebid-Gewinner haben ihre eigene Seite. In Blogkreisen sorgte die Telebid-Betreiberfirma SoFina zuletzt mit Abmahnungen für Aufmerksamkeit

Und apropos Wellington: Wellington Partners ist aktuell einer der aktivsten Investoren jenseits der großen Medienhäuser. Alleine im Segment "Digital Media" sind in den letzten Monaten ein halbes Dutzend Neu-Investments hinzugekommen. Neben den TV-Diensten 1-2-3.tv, Questico und Giga ist Wellington auch an Amiando, Xing und Zopa beteiligt.

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Shoppero: Wenn Nico Lumma von Facebook schwärmt

Für viele eingefleischte Web 2.0 Unternehmer war die Öffnung von Facebook die Offenbarung schlechthin. Schneller als bisher denkbar lässt sich so das Erfolgspotenzial neuer Geschäftsmodelle testen.

Wer Nico Lumma so schwärmen hört ("Facebook als Taktgeber"), könnte fast denken, dass nach Mabber bald auch Shoppero Kurs in Richtung Facebook nimmt.

Von den deutschen Social Shopping Diensten ist derzeit alleine Shoppero international entsprechend aufgestellt.

Besser positioniert sind da die französischen Startups, die sich frühzeitig international orientiert haben. Hier sind Zlio und Ohmybuzz die heißesten Facebook Kandidaten.

Auf dem US-Markt konkurrieren sie allerdings mit einer Vielzahl von US-Diensten. Mal sehen, wer das Rennen macht. Wenn man tippen müsste: im Zweifel die aktuell umtriebigsten US-Dienste Kaboodle, Stylehive oder ThisNext.

(via live.hackr und Fischmarkt)

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Shopping Widgets: Shoppero startet Adget-Factory

Adgetfactory Es gibt zwei Themen, die Shoppero spannend machen: Zum einen das ungewöhnliche Geschäftsmodell, das sich grundlegend von den üblichen Modellen unterscheidet. Zum anderen, dass Shoppero als erster der deutschen Shopping Dienste intensiv auf die nutzergetriebene Vermarktung durch Shopping Widgets ("Adgets") setzt.

Nachdem das Shoppero-Team in den letzten Wochen fleissig aufgearbeitet hat, was beim schnellen Start im Mai liegen geblieben war, kündigt Nico Lumma heute den Launch der Adget-Factory an. In der zugehörigen Pressemeldung heisst es:

"Mit diesen Adgets können Blogger und Mitglieder von Social Networks wie z.B. MySpace individuelle, selbst hergestellte Werbung für ihre Produkt-Besprechungen auf ihren Seiten präsentieren und so an den Einnahmen des Portals beteiligt werden.

„Wir ermöglichen User-Generated Advertising", erklärt Nico Lumma, Gründer und Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens. Er sei schon länger überzeugt von den Chancen, die so genannte Widgets bieten (kleine „Container", die Inhalte anderer Webseiten auf der eigenen präsentieren):

„Diesen Trend des Jahres 2007 nutzen wir für User-Generated Advertising und ermöglichen nachhaltige Mikro-Erlöse für unsere User."

Die Adget-Factory enthält zum Start ein Set von Standardformaten und soll künftig ausgebaut werden.

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Smackapalooza: Jellyfish feiert sein Einjähriges

Smackshoppinganniversary Jellyfish feiert heute sein Einjähriges mit einer Rund um die Uhr Aktion ("Smackapalooza").

Absolut faszinierend zu verfolgen, wie sich Jellyfish innerhalb weniger Monate von einem langweiligen Produktportal in eine publikumswirksame Live Shopping Plattform verwandelt hat.

Jellyfish hat sein Smack Shopping Konzept im November gestartet. Die Umstellung auf 24 Stunden Live Betrieb erfolgte vor einem Monat. Inzwischen sind die Nutzer auch mit Profilen präsent.

Kürzlich gab es einen interessanten Artikel mit einigen Hintergrundinfos:

"The company says its users on average visit the site 18 times a month and spend 50 minutes there. "That's an eternity when you think about Internet time," Wiegand said."

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E-Commerce-Innovationen: Wie Otto den Umschwung im Versandgeschäft schaffen will

Otto hat seinen Geschäftsbericht für 2006/07 vorgelegt und freut sich gleichermaßen über einen neuen Rekordumsatz der Otto Group sowie über sinkende Umsatzrückgänge im deutschen Versandgeschäft.

Aufgeschlüsselt nach Katalogbereichen ergibt sich folgendes Bild:

Ottoversand

Zwar steht Otto bei weitem besser da als die KarstadtQuelle-Versender. Doch auch hier konnte der E-Commerce im Versandgeschäft noch nicht auffangen, was an Katalogumsätzen verloren ging. Unterm Strich verliert Otto weiter Marktanteile an die elektronischen Versender.

Für 2007 kündigt Otto daher eine Reihe von E-Commerce-Innovationen an: "Mehr Auswahl, mehr Partizipation, mehr Einkaufserlebnis", lautet die Devise bei Otto. Hier der Pressetext:

"Die Innovationsoffensive „eShopping 2.0“ wird auch im laufenden Geschäftsjahr weiter forciert:

Mehr Auswahl: OTTO baut das One-Stop-Shopping-Konzept konsequent weiter aus. Im laufenden Geschäftsjahr konnte das attraktive Angebot auf otto.de bereits um die Marken „WMF“ , „Puma“, „Levi’s“, „Blend of America“ und „Mustang“ erweitert werden, womit das Angebot im OTTO-Online-Shop auf nunmehr rund 500.000 Artikelpositionen ausgebaut wurde. In naher Zukunft ist auf otto.de der Start von „Nike“, „Eterna“ und „Kangaroos“ geplant sowie eine Erweiterung des Angebots um Mediensortimente mit Libri als Kooperationspartner.

Mehr Partizipation: Hier wird OTTO die Kunden in den kommenden Monaten noch mit vielen innovativen und spannenden Features überraschen. Die Nähe zum Kunden wird dabei jeweils im Vordergrund stehen.

Mehr Einkaufserlebnis: Neue Darstellungsformen werden den Online-Einkauf ab diesem Sommer noch unterhaltsamer machen. Ein Highlight wird die interaktive Wohnwelt sein, in der sich die Kunden in einigen komplett eingerichteten Räumen frei bewegen können. Mit der Computer-Maus lassen sich hier Schubladen öffnen, Schlafsofas aufklappen, eine Espresso-Maschine anschalten und Schränke von innen anschauen."

Es lohnt sich wie immer, die Innovationsoffensiven von Amazon und Ebay dagegenzustellen.

Sowohl die Rede des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Michael Otto als auch der Geschäftsbericht sind inzwischen online.

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Social Shopping: Edelight nimmt Burda an Bord

EdelightbetaNicht nur in den USA wird Social Commerce neuerdings mit anderen Augen gesehen. Auch hierzulande beginnen nun einige, das wirkliche Potenzial zu erkennen.

Beim DMMK-Vortrag ("Neue Märkte, neue Möglichkeiten") in der letzten Woche war es noch nicht spruchreif, da Edelight die Burda-Pressekonferenz am heutigen Montag abwarten musste.

Doch wie einige Blogs schon vorab melden, hat sich Burda Digital Ventures vor kurzem Anteile am Geschenkedienst Edelight gesichert. Über die Höhe des Investments ist nichts bekannt.

Nach DaWanda (Holtzbrinck) und Shoppero (Ströer) ist Edelight der dritte deutsche Social Shopping Dienst mit externen Investoren.

Herzlichen Glückwunsch an das Edelight-Team!

Für Edelight freut es einen besonders, da das Team im letzten Herbst als eines der ersten mit einem eigenständigen und wohl durchdachten Social Shopping Konzept auf den Markt kam und zuletzt bewiesen hat, dass sich die konsequente Arbeit am Produkt auszahlt. In Kürze will Edelight mit einer neuen Version online gehen.

In diesem Fall darf man auch Burda gratulieren. Denn welcher der hiesigen Social Shopping Dienste würde wohl besser zu einem klassischen Medienhaus passen?

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The Crazy, Messed Up World of Ecommerce (Buy Now!)

Crazy E-Commerce Exciting Commerce legt eine kurze Blogpause ein. In der Zwischenzeit empfehlen wir diese kleine Videoserie ("The Crazy, Messed Up World of eCommerce").

Für den Fall, dass sich jemand wundert, warum der E-Commerce jetzt schon eine Wachstumsgrenze erreicht haben soll, wo er doch wohlweislich erst 15% seines Marktpotenzials ausgeschöpft hat.

Was erwartet den E-Commerce jenseits des Suboptimums?

Am Montag gehts weiter.

[Danke an den Darren Barefoot von Capulet, der die Clips für Elastic Path produziert hat.]

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Marktbereinigung: Was wird aus den deutschen Versendern?

Drei sind (mindestens) einer zuviel. Die Marktbereinigung im deutschen Versandhandel und speziell die Zerschlagung von KarstadtQuelle (demnächst: Arcandor) schreitet unaufhaltsam voran.

Ausführliche Berichte heute in Handelsblatt ("Middelhoff zerstückelt KarstadtQuelle") und Spiegel Online ("Middelhoff will KarstadtQuelle zerlegen"):

Setzt Middelhoff seine Pläne für die Kaufhäuser um, bliebe von dem einstigen Traditionskonzern praktisch nichts übrig:

Die Versandtochter Neckermann.de will er an die Börse bringen, von den Immobilien der Warenhaussparte und 74 kleineren Kaufhäusern hat sich Middelhoff im Zuge der Sanierung bereits getrennt; das Geld nutzte er zum Schuldenabbau.

Bleibt noch der restliche Versandhandel mit der Hauptmarke Quelle. Doch auch hier hat Middelhoff bereits Immobilien abgestoßen und den Einkauf zu großen Teilen an ein chinesisches Handelshaus ausgelagert."

Man will ja niemandem zu nahe treten, aber in ihrer jetzigen Konstitution sind die deutschen Versender chancenlos gegenüber Amazon, Ebay und QVC.

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Händlerblogs: Saftblog fällt aus den deutschen Blogcharts

Erwartungsgemäß verabschiedet sich das Saftblog der Kelterei Walther nach 26 Wochen aus den deutschen Blogcharts.

Das Saftblog hatte in den Wochen vor Weihnachten große Aufmerksamkeit erlangt, als es vom Olympischen Sportbund abgemahnt worden ist. In der letzten Woche lag das Blog auf Platz 100.

Die Blogcharts basieren auf der Zahl der Blogverlinkungen innerhalb der letzten 180 Tage und sind so ein Indiz für die jeweils aufmerksamkeitsstärktsten Weblogs.

In den Blogcharts weiterhin vertreten sind das Hitflip-Blog (auf Platz 98), das Fontblog (auf Platz 40) und der Shopblogger (auf Platz 14).

Zum Vergleich: In der US-Variante der Blogcharts ist unter den Top 100 kein einziges Händlerblog zu finden.

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pick!t today: Cyberport.24 stellt seinen Dienst ein

Sven Kaulfuß trägt das "heiter-beschwingte" Cyberport.24 zu Grabe. Dazu gibts die sehr lesenswerten "Gedanken zum Tode einer Live-Shopping-Plattform".

Ein Woot!-Konzept kann man nur ganz oder gar nicht machen. Insofern ist die Entscheidung konsequent, wenn auch bedauerlich, gerade, wenn man weiß, wieviel Herzblut in dem Projekt steckte.

Bemerkenswert ist die Resonanz auf das Ende von Cyberport.24.

(via pick!t)

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pick!t today: Neue Workshop-Inhalte

Die Exciting Commerce Workshops gehen in eine neue Runde. Wie bei den ersten beiden Runden im November und im März/April stehen wieder die Zukunftsmärkte des E-Commerce im Fokus.

Neben den aktualisierten Themenblöcken "Neue Märkte und Möglichkeiten", "Kundengetriebene Verkaufskonzepte" und einem Überblick speziell über "Social Commerce Ansätze" befasst sich nun erstmals eine 90 Minuten Session auch ausgiebig mit dem Thema "Community Services / E-Commerce Services für Communities".

Hervorgegangen ist dieser Block aus dem einstigen Ausblick "Widgets & Mashups". Doch nachdem nun die Widget Welle auch zunehmend den E-Commerce erfasst, sich Communities vollends öffnen und erste Produkthersteller und Händler ihre Chance entdecken, mit speziellen Services bei Communities bzw. Social Networks zu punkten, lohnt es sich, auch dieses Thema ausführlicher darzustellen und mögliche Perspektiven anhand praktischer Beispiele aufzuzeigen.

Die nächsten Workshops sind morgen in Frankfurt (19.6.), in der nächsten Woche in Hamburg (27.6.) und die Woche darauf in München (3.7.). Interessierte Teilnehmer sind weiterhin herzlich willkommen.

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Innovationstreiber Ebay: Das Spannendste von der Ebay Live! 2007

Ebaylive07 Mit diesem Beitrag endet unsere kleine Artikelreihe zur Ebay Live! Konferenz 2007. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ebay macht mehr Tempo denn je und zeigt nun schon im dritten Jahr in Folge, wohin die Reise im Onlinehandel geht.

Frühzeitig beginnt Ebay jetzt auch, aktiv Zukunftsmärkte zu besetzen. Gäbe es da inzwischen nicht eine gute Schar ambitionierer Startups (und Übernahmekandidaten ;-), die in dieselbe Richtung drängen, müsste man sich ernsthaft Sorgen machen um die Zukunftsfähigkeit des E-Commerce.

Drei große Strategiethemen ließen sich auf der diesjährigen Ebay Konferenz ausmachen, die - ganz im Exciting Commerce Sinn - die zukünftige Entwicklung des E-Commerce abwechslungsreich und spannend machen werden:

  • Social Commerce als DAS Zukunftsthema: Mit der neuen Ausrichtung nimmt Ebay endgültig Abschied von der reinen Marktplatzdenke und will künftig den "Handel zwischen Menschen" stärker in den Vordergrund rücken und unterstützt dies mit einer Reihe von Initiativen (MyWorld, Ebay to Go, etc.)
  • Ebay als universelle E-Commerce Plattform: Mit dem intern Ebox genannten Framework will es Ebay sich und externen Partnern in Zukunft sehr leicht machen, zügig neue Shopping-Anwendungen auf Ebox-Basis auf den Markt zu bringen.
  • Zwei neue Wachstumsfelder für den E-Commerce: Erlebniskomponenten sollen die fehlende Sogkraft heutiger Shops und Portale kompensieren und Kunden weitaus stärker involvieren als heute. Ebay denkt weiter in Richtung Entertainment und Visual Shopping.

Faszinierend zu verfolgen, wie das einst rein auf Expansion getrimmte Ebay 2005 urplötzlich umgeschaltet hat und vom Expansions- in den Innovationsmodus gewechselt ist.

Für alle strategischen Felder gibt es inzwischen eigene Kompetenzteams und mit Max Mancini einen "Senior Director for Platforms and Disruptive Innovation", der über die gesamte Innovationsstrategie wacht.

Kein Wunder also, dass sich die Ebay Live - mit der Entwicklerkonferenz im Vorfeld - zu dem Zukunftsforum des E-Commerce entwickelt hat. Zwischen den Fragestellungen, mit denen sich Ebay beschäftigt und mit dem, was den klassischen Online-Handel so umtreibt, liegen zum Teil Welten.

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Buy.com integriert Preisvergleichsmaschine

Wenn eine Entwicklung ohnehin nicht mehr aufzuhalten ist, dann setzt man sich am besten an deren Spitze. Das mag sich der Elektronikversender Buy.com gedacht haben, als er jetzt eine Preisvergleichsmaschine direkt in seinen regulären Online-Shop integriert hat.

Gegenüber Internetretailer erläutert Buy.com Chef Neel Grover den Schritt wie folgt:

“If someone is cheaper than us on a product from a name brand retailer, the shopper can go directly to that site and buy from them. But most often we expect they will see we are the low-cost leader.”

Zu den Innovationstreibern im E-Commerce zählt Buy.com spätestens, seit es Anfang 2005 Yub.com als das - eigenen Angaben zufolge - "erste Social Shopping Network" gestartet hat. Hervorgegangen ist Yub.com aus dem Ende 2004 übernommenen Social Network Metails.

Buy.com zählt mit einem Jahresumsatz von 463 Mio. Dollar zu den 40 größten Online-Händlern in den USA. Neben Yub.com baut Buy.com auf Buy.tv (incl. Nutzervideos) und täglich einen Deal of the Day.

Interessant ist ein Blick in die Buy.com Geschichte. Bemerkenswert vor allem, dass Buy.com den Preisvergleich just in dem Moment integriert, da es nach mehr als 10 Jahren erstmals die Gewinnschwelle erreicht hat.

(via pick!t)

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Ebay Live: Zwei neue Wachstumsfelder für Ebay

Wer sich schon gewundert hat, was denn wohl hinter den beiden neuen Säulen "Find" und "Entertain" steckt, die Ebay im Februar vor Analysten präsentiert hat, der bekam auf der Ebay Live Konferenz eine erste Ahnung, wohin es Ebay als nächstes treibt.

Ebay07

Sehr amüsant zu verfolgen, wie Ebay Nordamerika Chef Bill Cobb bei seiner Eröffnungsrede gegen den "langweiligen" E-Commerce stichelt - und Ebays "colourful commerce" als so gut wie einzige Alternative gegen das heute übliche E-Commerce Einerlei präsentiert.

Crazy for Shopping

Ebays neue Windorphins-Kampagne mag nur ein Gimmick sein, aber sie macht deutlich, womit Ebay künftig punkten will: mit Spaß und Entertainment. Und jeder Menge Endorphinen bei den Nutzern.

Ebay hat erkannt - und auch Exciting Commerce wird ja nicht müde zu betonen: Social Shopping macht keinen Sinn, wenn die Plattformen am Ende ähnlich dröge daherkommen wie herkömmliche Shops oder Produktsuchmaschinen.

Ohne Abwechslung und Action geht auf Dauer nichts im Social Commerce. Und deshalb halten wir ja auch weiterhin die Dealjäger-Fahne hoch und setzen große Hoffnungen auf Yieeha & Co.

Ebay hat im letzten Jahr mit seinen Matchups einen Nerv getroffen. Und aus dieser Richtung wird sicherlich noch mehr Abgedrehtes und Verrücktes kommen.

The Finding Experience

Unter den Bereich "Find" fällt bei Ebay das große Thema Suche. Und hier vor allem die visuelle Suche.

Visual Shopping ist ein zweites großes Thema bei Ebay. Die meisten Anwendungen befinden sich noch in internen Tests bzw. sind nur für ausgewählte Nutzer sichtbar.

Erste Eindrücke vom Sucherlebnis liefern aber schon heute die neue MyWorld Startseite und die Widgets To Go, die beide sehr schick geworden sind.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Social Shopping auf Facebook-Kurs

Facebook Es grummelt und es brummelt und man merkt richtiggehend, wie so mancher Social Shopping Dienst nun seine Chance wittert, mit dem neuen Facebook so richtig durchzustarten.

Da die Facebook-Öffnung erst wenige Wochen zurückliegt, gibt es noch wenig Handfestes zu vermelden. Eine der ersten Facebook Shopping Anwendungen ist Cashback.

Techcrunch zeigt heute nochmal anhand eines Screenshots, wie die Integration von Anwendungen wie Last.fm, Twitter, Ning Networks, etc. aussieht.

Was Facebook so reizvoll macht, ist zum einen, dass 100% der über Facebook generierten Einnahmen beim Betreiber der Anwendung bleiben. Für Social Shopping Dienste sind also keinerlei Anpassungen bei den RevShare-Modellen notwendig. Sie können 1:1 übernommen werden.

Der zweite Reiz ist das virale Element: Sobald ein Facebook-Nutzer eine neue Anwendung (aus einem Pool von jetzt schon 300 Anwendungen) auf seiner Profilseite integriert hat, werden alle seine Freunde automatisch informiert. Die ersten Erfolgstories kursieren ja bereits.

Ein paar Anmerkungen in eigener Sache:

Nach dem ersten Beitrag könnte der Eindruck entstanden sein, dass Exciting Commerce das Facebook-Modell als solches skeptisch beurteilt. Dem ist natürlich nicht so. Die Kritik bezog sich weniger auf das Modell, sondern darauf, dass Facebook hier "sein eigenes Ding" bzw. einen Alleingang macht. Ähnliche Anmerkungen kamen auch von vielen Widgetdiensten. Generell ist aber auch aus unserer Sicht Facebook das Erfolgsmodell der Zukunft. Deshalb: Unbedingt lesen, schauen, staunen!

Bei pick!t wird es künftig mehr Meldungen dazu geben. Sie sind dann wie auch bisher schon mit dem Schlagwort/Tag "Facebook" versehen.

Früherer Beitrag zum Thema:

Ebay Live: Ebays Social Commerce Strategie (Video)

Nicht nur businessseitig löst "Social Commerce" als Schlagwort den bisherigen Slogan "The Power of Three" ab. Auch darüber hinaus ist Ebay klar auf Social Commerce Kurs. Wie dieses Video-Interview bei CNET mehr als gut verdeutlicht. Spannend wirds nach der 2. Minute:

"Max Mancini, eBay's senior director for platforms and disruptive innovation, talked about how developer outreach plays into eBay's bigger strategy of "social commerce."

So spektakulär die aktuellen Entwicklungen im Social Commerce und bei Ebay im Speziellen auch sind, für Exciting Commerce Leser sollten sie nicht allzu überraschend kommen.

CNET hat ein zweites Video, in dem es um Ebays Widget-Strategie geht.

Eines erkennt man deutlich: Ebay hat verstanden.

Frühere Beiträge zum Thema:

Ebay Live: Wie Ebay zur Ebox werden will

Ebay will in den kommenden Monaten (bzw. Jahren) seine komplette technische Plattform überholen, um künftig neue (Shopping-)Anwendungen und Feature einfacher und flexibler gestalten zu können. Der Umbau läuft unter dem internen Projektnamen "Ebox".

ZDNet News hat im Vorfeld der Ebay Entwickler Konferenz einen sehr interessanten Hintergrundbericht veröffentlicht ("eBay thinks outside with eBox"), der aufzeigt, wohin die Reise für Ebay hingeht:

"eBay is rebuilding its technical infrastructure in a project that could lead to the e-commerce giant hosting applications from outsiders. (...)

In the second half of this year, eBay will start rolling out the framework internally.

Billingsley's hope is that eBay would next allow outsiders to use that same development framework, although a date has not been set for public release. The whole process will take about one or two years, he said.

Company spokesman Hani Durzy, however, cautioned that eBay has not made any decision on whether to open up eBox to outside developers." (...)

"My dream is someday we have a perfect shopping experience for collecting glass monkeys in Vietnam," he explained.

"I want to create a market and a system that is so open and easy to build upon that that becomes actual reality--that we could put out a request for a feature and have someone build it for us for 500 bucks."

The business model would be a profit-sharing situation with third-party developers, Billingsley said.

So schön wurde das Thema noch nie erklärt. Und Ebox ist natürlich ein besseres Schlagwort als "Commerce Operating System". Wer den Text lieber auf deutsch liest, wird hier fündig

Frühere Beiträge zum Thema:

Ebay Live: Der Tag, als Ebay Google seine Macht spüren ließ

Nie zuvor hat man so öffentlichkeitswirksam mitverfolgen können, wie sehr Ebay die E-Commerce Aktivitäten von Google missfallen.

Seit letztem Jahr arbeitet Google gleich an drei E-Commerce Baustellen, die allesamt mit Ebay kollidieren: Google Base und Google Product Search wenden sich gegen das Ebay-Triple Ebay.com, Shopping.com und Kijiji, und Google Checkout konkurriert direkt mit dem Bezahldienst Paypal.

Sehr eindrucksvoll war deshalb Ebays Machtdemonstration in dieser Woche, als es den Kleinanzeigenvermarkter einen Tag lang komplett boykottierte.

Wer zahlt, schafft an.

Schätzungen zufolge dürfte Ebay für fast 6% des Google-Werbeaufkommens verantwortlich sein:

"EBay is the largest paid-search advertiser in the U.S. (...) In March, eBay ranked first in the U.S. among paid-search advertisers with 802 million sponsored link exposures, or 4.1% of the total, according to comScore Inc.

That doesn't even take into account eBay's comparison-shopping engine, Shopping.com, which ranked third on that list with 357 million sponsored link exposures, or 1.8% of the total."

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Shopbetreiber-Blog testet Wilogo im Selbstversuch

Shopbetreiberlogo

Im Selbstversuch testet das Shopbetreiber-Blog den neuen Crowdsourcing-Dienst Wilogo. Neben den üblichen Taschen-, Tüten- und Warenkorb-Motiven ist auch einiges Ungewöhnliches dabei.

Erstaunlich ist, wie schnell die Wilogo-Community reagiert. Hier gibts einen aktuellen Zwischenstand

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Community Services: Amiando startet Ticketdienst

Amiando2 Das Warten auf das neue Amiando hat sich gelohnt.

Die neue Version präsentiert sich seit heute nicht nur weitaus klarer und übersichtlicher, sondern bietet auch eine Reihe von neuen Funktionen.

So kann bei Amiando künftig nicht nur jeder seine Veranstaltungen organisieren, sondern ab sofort auch supereinfach Tickets dafür verkaufen.

Amiando hat das Spreadshirt-Modell auf den Ticketmarkt übertragen und bietet nun für Musikbands, Party- oder Seminarveranstalter - "Ticketshops für jedermann" an.

Über die Shops kann der Karten(vor)verkauf für Einzelevents (Parties, etc.) genauso geregelt werden wie für Eventreihen (Tourneen, Seminarreihen, etc.). Die Abwicklung (Zahlung, Ticketdruck bzw. Versand, etc.) erfolgt über Amiando.

Bei Bedarf lassen sich auch unterschiedliche Ticketkategorien sowie Frühbucher- und Gruppenrabatte, etc. definieren.

Wer den Shopservice nutzen will, zahlt eine Provision von 5% bzw. maximal 10 Euro pro verkauftem Ticket. Eine Einrichtungsgebühr verlangt Amiando nicht.

Amiando geht hier einen neuen, spannenden Weg in Richtung "Social Services". Die Umsetzung des Shopkonzepts ist sehr gelungen. Es ist nicht nur gut erklärt, sondern auch extrem einfach und intuitiv nutzbar. Nur die AJAX-Routinen sind bisweilen gewöhnungsbedürftig.

Leider ist ja das Denken in (Web-)Services hierzulande noch wenig verbreitet. Jeder möchte gerne eine möglichst reichweitenstarke Community, aber nur wenige Startups sehen sich als Dienstleister und bieten Community-Services für unterschiedlichste Communities an. Amiando ist hier - neben Imageloop - eine der wohltuenden Ausnahmen.

In Lukasz Gründerszene gibt es aktuell eine Videotour mit Amiando-Chef Felix Haas - in der Rubrik "Schleichwerbung für eigene Unternehmensbeteiligungen".

Nachtrag: Eine ausführliche Besprechung jetzt auch im Say-Ho!-Blog

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Ebay Live: Ebays Zukunft liegt im Social Commerce

Ebaylive "Social Commerce" war das Zauberwort in Meg Whitmans Rede zum Auftakt der Ebay Live Konferenz, die in diesem Jahr erstmals live übertragen worden ist: Ebay macht Social Commerce, Ebays Zukunft liegt im Social Commerce.

Wenn man sich die Entwicklungen der letzten Wochen anschaut, überrascht einen dies nicht:

Ebay Live: Neue Shopping Web Services ergänzen Trading API

Ebayinnovate Darauf hat nicht nur Zlio schon lange gewartet: Ebay erweitert seine Programmierschnittstelle (API) um bessere Shoppingfunktionalität. Und splittet sein Funktionsangebot für Entwickler in Shopping Web Services und Trading Web Services.

Bisher war die Ebay-API vornehmlich auf das schnelle Einstellen und Updaten von Produkten ausgerichtet. Künftig werden auch reine Verkaufsplattformen durch schnelle Such- und Zugriffsroutinen besser unterstützt. (s. auch Alexander Schwinns API 2.0 Blog)

Ebays Ziel sind mehr Shopping-Anwendungen ("Buying Applications"), ein Bereich, der momentan von Amazon dominiert wird. "Build a Shopping Portal", hieß dementsprechend eine Session auf der Ebay Entwicklerkonferenz, die gerade in Boston zuende gegangen ist.

Im Vorfeld der Konferenz hat Ebay den Entwicklerbereich stark ausgebaut. Zusätzlich startet Ebay einen Widget Contest auf seiner Innovationsplattform "eBay Innovate". Dort sollen sich Entwickler künftig über neue Tools, Widgets etc. austauschen können.

Ebenfalls auf mehr API-Anwendungen setzt die Ebay-Tochter Shopping.com, ohnehin schon ein gefragter Partner von Social Shopping Diensten (wie Productwiki in den USA). Auf der Entwicklerkonferenz wurde unter anderem die Shopwave-Lösung von Mpire in der Kategorie "Best User Experience Design" ausgezeichnet.

Auch bei Shopping.com gibt es eine neue Seite für Entwicklungspartner, dazu ein neues Blog. Im dritten Quartal will Shopping.com mit einer überarbeiteten Schnittstelle auf den Markt kommen.

Passend dazu meldet ProgrammableWeb gerade das 2.000ste Mashup. 450 Dienste bieten inzwischen Web Services an.

Während Ebay auf der letztjährigen Ebay Live stark auf soziale Komponenten (Blogs, Wikis, MyWorld, etc.) gesetzt hat, stehen in diesem Jahr Mashups im Vordergrund.

Und Ebay vermittelt damit einen ganz guten Eindruck, wie es sich seine Zukunft als "Commerce Operating System" vorstellt (s. eBay’s new APIs: Harbingers of the Net’s commerce operating system to come?)

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pick!t today: 2 Jahre Etsy

Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum (am 18. Juni) hat Etsy ein Porträt in der Businessweek spendiert bekommen ("Etsy: A Site for Artisans Takes Off"):

"As Etsy's online marketplace for handmade items nears its second anniversary, the site is making money and thinking global"

In dem Artikel werden auch einige bisher nicht öffentliche Daten "enthüllt". So soll Etsy bisher in zwei Kapitalrunden rund 1 Mio. Dollar an Venture Capital von Union Square Ventures bekommen haben.

In den ersten beiden Jahren hat Etsy Waren im Wert von 10 Mio. Dollar verkauft. Im Herbst will der Marktplatz erstmals schwarze Zahlen schreiben.

In den kommenden Monaten will Etsy sein Team auf 35 Mitarbeiter aufstocken und ein Büro in San Francisco eröffnen. Zudem arbeitet Etsy an einem händlerübergreifenden Bezahlsystem.

95% der Etsy-Händler sind Frauen. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 33 Jahren.

Sehr lesenswerter und informativer Artikel. In einer Slide-Show werden außerdem 19 Etsy-Händler vorgestellt.

(via Etsy Garden)

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Ebay live: Google sagt die Protestparty ab