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Folgende Weblogs beziehen sich auf Wie Google den Produktsuchmaschinen das Geschäft kaputtmacht:

Kommentare

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"Man kann vermutlich Wetten darauf abschließen, wann sich der erste Produktsuchmaschinenbetreiber einen Social Shopping Dienst zulegt."

Hallo Jochen. Weißt du da etwa mehr als wir und willst die Einsätze hochtreiben? ;-)

Es gibt weiterhin jede Menge sehr gut funktionierende Preisvergleiche und Produktsuchmaschinen wie z.B. Idealo oder Shopping.com. Einige "Datenschleudern" werden nun m. E. jedoch zu Recht insbesondere wegen "Duplicate Content" abgestraft. Wer solche Probleme resistent ignoriert, kann auch mit nichts anderem rechnen. Bei den derzeitigen Reichweiten, sehe ich das Heil kurzfristig auch nicht im Kauf oder Aufbau einer Social Shopping Plattform für diese Unternehmen. Hier wird/wurde im großen Stil mit Arbitrage Traffic gehandelt, da kommen die Web 2.0 Platformen in aller Regel (so schön sie auch sein mögen) nicht ran. Außerdem muss man das Thema Social Commerce bzw. Web 2.0 "leben", da sonst sehr schnell auch hier der "Ofen wieder aus" ist - Negativbeispiele dafür gibt es dieser Tage ja genug. Von daher sehe ich die nahe Zukunft im Bereich Shopping weiterhin in der schrittweisen Verbindung von E-Commerce und Web 2.0 in einem sinnvollen Maß. Hierzu wird es noch einiges zu hören und sehen geben. ;-)

Die Beobachtung von Jochen Krisch und auch die Hinweise von CBS halte ich für interessant und wichtig.

Allerdings ist die Problematik hinsichtlich des Listings von Produktsuchen etc. im Googleindex schon immer ein "Berg- und Talspiel" gewesen. Zur Zeit sind die Amerikaner da deutlich vorn - aber auch die aus dem Indexschlaf erwachten Shops "stehlen" Traffic.

Hier ist die Usersicht wichtig, da es sich bei reinen "Produktdetail-Duplikaten", die viele PSM Anbieter in den Index pusten, um reine Klone der Produktdetails von Onlineshops handelt. Da fragt man sich zu recht wo der Mehrwert liegt, wenn der User erst über die Produktsuche gehen muss.

Anders sieht es bei Such- oder Kategorieseiten aus. Sind hier mehrere Anbieter bzw. andere Produktlisten vorhanden, sind diese Seiten aus Usersicht durchaus relevant.

Da der Google-Index, bei aller Einhaltung der Regeln, aber Russisches Roulette bleiben wird, kann man den Anbietern von Produktsuchen und Preisvergleichen nur empfehlen etwas für die Marke zu tun.

Die meisten Preisvergleiche liefern ja auch nicht wirklich sinnvolle Inhalte für die Suchenden sondern ranken zu tausenden von Begriffen.

Ich denke, daß das ein generelles Problem ausreichender Reichweite der Pangora-Inhalte darstellt. Keinesfalls kann man behaupten das Google denen das "Geschäft kaputtmacht". Sie sollten selber dafür sorgen, daß die Reichweite möglichst breit und "redundant" ist.

Gleiches könnte übrigens jeder halbwegs erfolgreiche Online-Shop verlautbaren, der in seinen SEO-Aktivitäten von einem Tag auf den anderen bemerkt, daß er im Index (warum auch immer) abgerutscht ist. Die Google-Suchmaschine ist eben keine Werbeplattform, dafür muss man dann schon AdWords bemühen.

Gut, dass Jochen Krisch das Thema aufgreift, weil m. E. hier ein grundlegendes Problem angesprochen wird.

Wir hatten einmal die Ethik von Suchmaschinen, wonach diese sich selbst nicht indizieren lassen wollten.

Das galt natürlich nicht für Suchmaschinen, Übersichtsseiten, Kategorieseiten, Spezialthemen oder wie die Contentanbieter sagen "Channels", die auch eine redaktionelle Leistung enthielten.

Google und andere Suchmaschinen haben das Erstellen solcher Übersichten lange auch belohnt - sogenannte "Hubs" wurden positiv gewertet. Dies haben die meisten Suchmaschinen auch beibehalten - DMOZ.org, Yahoo Directory und diverse Special Interest Verzeichnisse, Blogs, Foren und Sites werden weiterhin schnell indiziert und auch gut gelistet.

Wer nun bestraft wurde ? Hauptsächlich nicht produktive Services, welche die Mechanismen ausnutzten - zu Lasten der Content-Produzenten.

Was sich grundsätzlich geändert hat: die Granulation wurde feiner, inzwischen unterscheiden die Bewertungsmechanismen sehr genau, für welches "Thema" oder man nenne es "Branche" eine Site, ein Unterverzeichnis, eine Subdomain oder gar ein URL-Konstrukt eine gewisse Zuständigkeit hat.

Ich finde das gut, weil so werden die Unternehmen belohnt, die in eine intelligente Verlinkung, in Contenterstellung und ihre sinnvolle Vernetzung investieren.

Und das ist, bei aller Effizienzsteigerung durch das Internet, immer noch ein mühsames Geschäft. Es bedarf des Wissens, der Hingabe und auch der Ausdauer, um bestimmte Themen sinnvoll online abbilden zu können.

Wenn die Suchmaschinen diese Hingabe und Aufwändungen mehr "belohnen", ist uns allen gedient.

Zumindest solange wir auf der produktiven Seite des Geschäfts stehen.

Letzendlich sitzen vermutlich heute die besten SEO bei den Shopbetreibern. Hier sollten die Gehälter natürlicherweise höher sein können als bei den Preisvergleichern.

grusz
klm

Vielen Dank :-) Toller Hinweis und gute Erläuterungen.

Kann man das schöner formulieren: "Falls ihr euch also nicht die Mühe machen wollt, eure Duplikate auszusieben, könnt ihr einfach uns dafür Sorge tragen lassen."

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