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« Juni 2007 | Start | August 2007 »

Wie Google den Produktsuchmaschinen das Geschäft kaputtmacht

Google macht Preisvergleichern und Produktsuchmaschinen zunehmend das Leben schwer und verbannt sie von den vorderen Suchergebnisplätzen. Das kann so manch einträgliches Geschäftsmodell zunichte machen.

Lycos leidet erheblich unter den Umsatzeinbußen seiner Shoppingtochter Pangora, dem "führenden Dienstleister für Produktsuchen und Preisvergleiche im Internet".

In der Pressemeldung heißt es heute:

"Vor allem aufgrund der von Pangora verzeichneten Einbußen an Google-abhängigem Traffic sowie des rückläufigen Trends bei der Nutzung von Fireball verbuchte das Unternehmen einen Wertminderungsaufwand in Höhe von EUR 19,2 Millionen.

Beide Faktoren zusammengenommen hatten deutliche Auswirkungen auf den Zwischenabschluss des Unternehmens."

Langsam gehen sie zuende, die wunderbaren Jahre des Web 1.0.

Lycos setzt auf Jubii und auf viel Werbung für Lycos iQ und seine anderen "Web 2.0" Dienste.

Passend zum Thema: Das Read/WriteWeb Blog macht sich in dieser Woche Gedanken, wie Yahoo!, ein anderer Web 1.0 Veteran, die Kurve kriegen könnte ("100 Days for Yahoo!").

Man kann vermutlich Wetten darauf abschließen, wann sich der erste Produktsuchmaschinenbetreiber einen Social Shopping Dienst zulegt.

Frühere Beiträge zum Thema:

Ebay Bloggercontest: Wenn der PR-GAU vorprogrammiert ist

Ebay und die Blogwilderer. Zum 1. August will Ebay einen sechswöchigen Bloggercontest starten, um sich, seine Blogs und was auch immer ins Gespräch zu bringen.

Im wesentlichen handelt es sich auch hier um eine der üblichen Bloggerbelästigungsaktionen, mit der sich PR-hungrige Unternehmen regelmäßig mehr Feinde als Freunde schaffen.

Unter dem Deckmäntelchen des "guten Zwecks" werden Blogger mehr oder weniger gut incentiviert vor den eigenen Karren gespannt.

Parallel dazu werden dann unbeteiligte Blogs mit mehr oder weniger qualifizierten Kommentaren beglückt.

Es gibt hervorragende Beispiele, wie man sich als Unternehmen in die Blogwelt integrieren kann. Künstlich inszenierte Bloggeraktionen gehören sicher nicht dazu.

Sneak Peek: Ebay Window Shopping vor dem Start

Ebaywindowshopping Von den vielen Innovationsthemen hat sich Ebay kurzfristig zwei besonders auf die Fahnen geschrieben: Neben der "social shopping experience" soll vor allem die "visual shopping experience" verbessert werden.

Während das erste Thema nach dem Start der MyWorld 2.0  und der Widgetlösungen ziemlich weit fortgeschritten ist, gibt es jetzt erstmals auch ein paar visuelle Eindrücke von der neuen Bildersuche ("Window Shop on eBay"):

"The old adage "A picture is worth a thousand words" is never truer than when you're shopping for shoes or jewelry (or items like them) on eBay.

Buyers [will] have the ability to quickly look through eBay items by focusing on the pictures, rather than reading the descriptions.

This way, you'll be able to make quick decisions about whether you think an item is worth a closer look, or whether you should keep on looking for the right treasure."

Eine erste Testversion wird Ende August verfügbar sein. Live gehen soll der Schaufensterbummel dann voraussichtlich im Oktober.

In diesem Zusammenhang sei auch nochmal auf die neuen Ebay Innovationsseiten Ebay Sneak Peek, Ebay Playground und Ebay Innovation verwiesen.

Um Anwendungen künftig schneller vorantreiben zu können, hat Ebay vor kurzem seinen Entwicklungsprozess komplett umgestellt. In der aktuellen Ausgabe der Information Week beschreibt James Barrese "The eBay Way" in der Entwicklung.

Frühere Beiträge zum Thema:

Innovationstreiber 2007: Die spannendsten Konzepte im Juli

Auch 2007 suchen wir wieder die Innovationstreiber des E-Commerce. Hier wie gewohnt eine Vorauswahl der spannendsten Neuvorstellungen des vergangenen Monats (in alphabetischer Reihenfolge; die Links verweisen auf die jeweiligen xc-Beiträge):

Kandidaten für das beste Shopping-Widget / die beste Widget-Strategie:

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Exciting Commerce in the UK

Was tut sich eigentlich in der britischen Internetszene? Obwohl die Liste der britischen Startups lang ist, bekommt man - vom Aushängeschild last.fm mal abgesehen - nicht wirklich viel mit.

Gut also, dass der Guardian heute das Thema aufgreift und die "Top 10 British dotcoms to watch" listet. Und für uns eine gute Gelegenheit, mal eine Übersicht mit den vielversprechendsten Exciting Commerce Diensten aus Großbritannien zu erstellen:

Allgemein kann man sagen, dass Großbritannien sicherlich nicht zu den Innovationstreibern im E-Commerce gehört. Aus Frankreich, aber auch aus Deutschland, kommen derzeit eindeutig die spannenderen Ideen.

(via blognation)

Früherer Beitrag zum Thema:

Wantuno legt sein Wildwest-Woot! auf Eis

Ebenso wie Cyberport.24 hat Wantuno, das Wildwest-Woot! aus Frankreich, seinen Dienst nach wenigen Monaten wieder eingestellt bzw. erst einmal auf Eis gelegt.

Wantuno setzte - ähnlich wie Cyberport.24 - auf selbst produzierte Verkaufsvideos. Aufwendige Produktpräsentationen dieser Art scheinen sich vorerst also nicht zu bewähren.

In Frankreich gibt es nicht annähernd soviele Woot! Dienste wie in den USA oder hierzulande, da Frankreich bei "Blitz-Aktionen" eher den Vente-Privée-Verkauf bevorzugt.

Frankreichs Woot!-Hoffnungen liegen daher nach dem Aus von Wantuno nun quasi ausschließlich auf 24h00.fr, einer Art "Woot Privée", das ebenfalls im letzten Jahr gestartet ist.

Die Wantuno-Macher wollen ihre Erfahrungen künftig in Mix Commerce ("Integrated E-Commerce On Demand") einfließen lassen.

Wobei Mix Commerce ein bisschen an die YUMACommerce Lösung der Sportlet-Betreiber erinnert.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Viral Social Commerce

In Diskussionen mit Martin Oetting ist man sehr verführt zu sagen, dass - bezogen auf den E-Commerce - Viralmarketing und Social Commerce letztendlich zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.

Insofern trifft Axel Schmiegelow den Punkt, wenn er gleich von Viral Social Commerce spricht:

"The sum of these developments is what I call “viral social commerce”. It is viral in the sense that its dynamics of growth/expansion are very much word-of-mouth and very much based on the social phenomena of Web 2.0.

*I might add, that these phenomena are not new, word-of-mouth has always been the most powerful marketing instrument, it’s just that technology has enabled it to travel at light-speed, where before it was at a horse carriage pace."

Ein Grund auch, warum die Entwicklungen bei Facebook so spannend sind.

Zum Thema Viralmarketing siehe auch Axel Schmiegelows Beitrag Viral Social Commerce for Companies und Martin Oettings Plädoyer für Startups "Seid eine Rockband"

Frühere Beiträge zum Thema:

Performance-Vergleich: Etsy vs. Woot!

Etsy hat heute einen neuen Statusreport veröffentlicht. Deshalb bietet es sich an, gleich noch einen Performance-Vergleich nachzuschieben und das Wachstum von Etsy mit dem von Woot! zu vergleichen. Schließlich setzt Etsy ebenso wie Woot! auf organisches Mitgliederwachstum, das weitgehend ohne Werbung auskommt.

Rob Kalin von Etsy schreibt:

"Looking at Etsy right now, 1,000,000 items have been sold, 300,000 people have joined as members, and the company itself has grown from four to forty-two [employees].

It is very important to me that Etsy keeps it core values of community and being human even as we grow. It’s certainly more of a challenge, and we’re conducting our education in public."

Erstaunlicherweise ist Etsy in den ersten beiden Jahren weitaus langsamer gewachsen als Woot!. Während Etsy gut zwei Jahre nach dem Start 300.000 Mitglieder verzeichnet, kam Woot! zu diesem Zeitpunkt schon auf (geschätzte) 450.000 Mitglieder.

Etsy führt allerdings bei der Zahl der verkauften Produkte. Woot! meldete seine millionste Bestellung am 5. Februar 2007, also knapp ein halbes Jahr später als Etsy.

Inzwischen ist die Wachstumsdynamik bei Etsy allerdings ausgeprägter als bei Woot! (und Schutzgeld.de). Von Mitte Mai bis Ende Juli wuchs Etsy um geschätzte 2,1 Promill täglich, während das Wachstum bei Woot! zuletzt bei 1,8 Promill pro Tag lag.

In absoluten Zahlen ausgedrückt verzeichnet Etsy derzeit knapp 600 neue Mitglieder täglich.

[Man verzeihe die exzessiven Zahlenspielereien zum Wochenende. Der Autor war einen Großteil seines Berufslebens als (Sales-)Analyst für Performance Analysen sowie Markt- und Umsatzprognosen zuständig und wird ab und an wieder rückfällig ;-)]

Frühere Beiträge zum Thema:

Performance-Vergleich: Woot! vs. Schutzgeld.de

Zwei Liveshopping-Ansätze, die beim Wachstum ausschießlich auf Mundpropaganda und virale Effekte setzen, im Performance-Vergleich: Wer wächst schneller - Woot! oder Schutzgeld.de?

Woot!, gerade 3 geworden, hat seine Mitgliederzahlen von Ende April bis Mitte Juli um 100.000 auf 800.000 Mitglieder gesteigert, gewinnt derzeit also täglich etwa 1.300 neue Mitglieder hinzu.

Eine stramme Leistung. Doch wie schneidet Schutzgeld.de im Vergleich ab?

Der Mitgliederstamm von Schutzgeld.de, Ende August 2006 gestartet, wuchs von Anfang April bis Ende Juli um 1.400 auf 8.000 Mitglieder. Das sind im Schnitt etwa 12 neue Mitglieder pro Tag.

Berechnet man (nach der Zinseszinsformel ;-) den täglichen Mitgliederzuwachs für die jeweiligen Zeiträume, so liegen beide etwa gleichauf: Woot! wächst 1,8 Promill pro Tag, Schutzgeld.de wächst 1,7 Promill pro Tag.

Würde sich Schutzgeld.de im selben Tempo weiter entwickeln wie bisher, kämen die Düsseldorfer 15 Monate nach dem Start auf etwa 10.000 Mitglieder. Zum selben Zeitpunkt meldete Woot! rund 200.000 Mitglieder.

Der Mitgliederstamm von Woot! war also im vergleichbaren Zeitraum rund 20mal so groß wie der von Schutzgeld.de.

Eine seriöse Einordnung dieser Zahlen ist schwierig, solange es keine weiteren Orientierungspunkte gibt. Sind die Unterschiede dem Markt geschuldet, dem konkreten Verkaufsansatz oder einer allgemeinen Akzeptanz bei den Online-Nutzern? Darüber kann man derzeit nur spekulieren.

Eines lässt sich jedoch sicher sagen: Für Woot! war das zweite Jahr das bisher wachstumsstärkste. Woot! konnte seine Mitgliederzahlen von Mitte 2005 bis Mitte 2006 verdreifachen.

[Anmerkung: Marketing Factory, Betreiberin von Schutzgeld.de, ist Exciting Commerce Sponsor]

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Shirt.Woot!: Die erste Woche, das erste Derby

Wootshirts Shirt.Woot! hat in der ersten Woche Shirts im Wert von knapp 30.000 Dollar verkauft. Und dabei einiges an wertvollen Erfahrungen sammeln können.

Ein tuffiges Hellblau trifft genauso wenig den Geschmack der Woot!-Fans wie ein reines Textmotiv. Ein bisschen verlottert darf es ruhig sein. Dann sind an guten Tagen schon mal 500 Shirts in 50 Minuten weg.

Trifft ein Motiv nicht den Nerv der Community, dann kann es allerdings sehr zäh werden. Vom Mittwochsmotiv verkauften sich über den ganzen Tag hinweg "nur" 418 Stück.

Das Freitagsmotiv ("Homeland Security") wurde bei Boing Boing angeteasert. Dementsprechend waren alle 1.000 Stück bis Mittag weg.

Heute hatte dann auch das Derby Premiere. Der Shirtbewerb wird bis kommenden Donnerstag laufen und hat passenderweise das Thema "One".

Andreas Milles, bekanntermaßen der Erfinder und Pate des "Shirt-Derbys", hat im Spreadshirt-Blog noch ein paar weitere Beobachtungen festgehalten.

Inzwischen ist auch klar, dass Woot! einige der Shirts auch nach dem Aktionstag weiter anbietet:

"Shirt.Woot has a funny pricing model. On the first day -- today -- the shirts cost $10 (including shipping!), but only 1000 of them are sold. Starting tomorrow, the shirts go up in price to $15 until August 6. After that, only the top selling Shirt.Woot designs will be offered for sale.

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Social Shopping Interviews mit Productwiki und Kaboodle

In dieser Woche sind eine Reihe von Interview-Updates mit Social Shopping Veteranen erschienen.

(1) Erik Kalviainen von ProductWiki sieht den Tipping Point in Kürze erreicht:

"I see ProductWiki reaching a tipping point of community involvement pretty soon, and when that happens, there will most definitely be very strong growth for quite some time (2-3 years) as we move towards our goal of being the world’s largest, comprehensive database of product information.

I think our strongest features are those that encourage collaboration amongst the community. Our collaborative review system is pretty popular and shows a lot of promise; users submit pros and cons about a product that then get voted up or down by other members. It’s really fun when people work together to review a product." (via pick!t)

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(2) Manish Chandra von Kaboodle beschreibt, wie sich das Konzept im Laufe der Zeit gewandelt hat:

"Our early vision was to build a collaborative shopping tool, where the focus was on people sharing products and input with people they already knew. 

As Kaboodle grew, however, we saw from our user base a real desire to interact “socially” – they would find and connect with others like-minded people in Kaboodle. 

Groups of people with similar interests (e.g., beauty products) or taste (e.g., modern furniture) were forming and so we focused on building social features into Kaboodle to enable our users to interact and share products, not only with people they already knew, but with the entire Kaboodle community. " (via pick!t)

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Paulinepauline wechselt ins Social Commerce Team von Netz98

Die Informationsarchitektin Silke Berz (den meisten besser bekannt als paulinepauline) wechselt im August von der Agentur "Neue Digitale" ins Social Commerce Team von Netz98.

Bei Netz98 wird sie den agentureigenen Social Shopping Dienst SoSmart konzeptionell weiterentwickeln, aber auch an anderen Projekten arbeiten.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Mainz!

Netz98 stockt sein Team gerade kräftig auf und hat vor kurzem ein Whitepaper zum Thema Social Commerce herausgebracht.

[Disclosure: Netz98 und Exciting Commerce kooperieren im Bereich Social Commerce und sind unter anderem gemeinsam auf der OMD vertreten.]

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Amiando: Ticketshops jetzt in eigene Webseiten integrierbar

Mitte Juni hat die Einladungsplattform Amiando ihren neuen Ticketdienst vorgestellt. Jetzt sind die Ticketshops auch in externe Webseiten integrierbar:

Poweredbyamiando "Die Integration ist denkbar einfach: Nach dem Erstellen des Events entweder auf der Übersichtsseite oder direkt auf der Eventseite auf “Ticketshop integrieren” klicken, Code kopieren und in eigene Webseiten einfügen - fertig."

Solange echte Widgets hierzulande noch verlorene Liebesmüh sind, sind Minishops eine ganz gute Übergangslösung für den dezentralen Vertrieb. Amiando folgt damit dem Beispiel von Zlio oder den Amazon aStores. Und facebookready wäre Amiando mit dieser Lösung auch schon mal ;-)

In der diese Woche vorgestellten Version 2.6 gibt es außerdem eine Reihe weiterer Funktionen, unter anderem frei gestaltbare Eventseiten.

Amiando ist auch deshalb bemerkenswert, weil es eines der ganz wenigen deutschen Web Startups ist, das nicht danach strebt, eine eigene Community aufzubauen, sondern sich in erster Linie als (Community-)Dienstleister versteht.

Und als Anmerkung am Rande: Amiando-Chef Felix Haas sorgte in dieser Woche auch als rasender Reporter mit zwei Interview Videos für Aufsehen.

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pick!t today: Luupo legt los

Luupologo Luupo, die spielerische Schnäppchenjagd aus Mainz, ist jetzt offiziell gestartet.

Neu hinzugekommen sind Willis Video und die Produktvorschau.

Luupo hat vom ersten Beitrag weg für erstaunlich viel Furore gesorgt. Auch nach Frankreich ist die Idee inzwischen vorgedrungen.

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob Luupo bei den Nutzern ebenso viel Anklang findet.

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DaWanda: Coloranda bringt neue Farbe ins Spiel

Coloranda Auf den ersten Blick wirkt das rundumerneuerte DaWanda jetzt zwar weitaus nüchterner als zuvor.

Doch der Eindruck täuscht: Unter der Haube finden sich eine Fülle von frischen, mitunter etsyesken Elementen, die DaWanda zusätzlichen Charme verleihen.

Im Blog schreibt Claudia Helming über den Relaunch:

"Spannender, relevanter und aktueller sollte DaWanda für den einzelnen Nutzer werden.

Der neue “Trends“-Bereich zeigt, was gerade auf DaWanda passiert, welches die gefragtesten Produkte und Hersteller sind.

Gab es bisher nur den banalen “Merkzettel”,  kann nun jeder Nutzer bei DaWanda beliebig viele Listen anlegen und damit zum Trendsetter werden.

Einen Klick wert ist auf jeden Fall die brandneue Coloranda Farbsuche. Demnächst soll außerdem das StyleLab eröffnen.

Aktuell kann sich DaWanda über ein sehr gelungenes Porträt ("Beim Social Commerce redet der Kunde mit") der deutschen Presseagentur freuen, das Deutschlands Medien feissig nutzen, um ihr Sommerloch zu füllen.

Das DaWanda-Team - hier im Gründerszene-Interview - ist eines der Engagiertesten, auch und gerade, was die Arbeit mit der eigenen Community angeht. Besser als Matias Roskos kann man es deshalb kaum auf den Punkt bringen:

"Ich find es Klasse, wie dieses Projekt mit viel echtem Engagement geführt wird. Man spürt förmlich den Unternehmergeist, der dahinter steckt. Und man hört in jedem Interview, in jeder Präsentation und in jedem persönlichen Gespräch, wie wichtig Dawanda den Machern wirklich ist. Sie arbeiten nicht einfach nur für Dawanda. Sie leben Dawanda."

Neben Deutschland ist DaWanda inzwischen auch in England und Frankreich vertreten.

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Stern Shortlist: Social Shopping durch die Hintertür

Shortlist

Eine Art Social Shopping Portal durch die Hintertür hat stern.de mit stern-shortlist ("Let´s get listerical") gestartet:

"Die Welt der Filme, der Musik, der Bücher und der Games – überraschend oder informativ zu Listen gruppiert.

Sie können Listen ansehen, kommentieren, bewerten, mit anderen Usern diskutieren und natürlich auch eigene Listen hochladen."

Zwar möchte stern.de mit dem "Entertainment-Portal" in erster Linie Klicks generieren. Alle listbaren Produkte sind allerdings mit Affiliate-Links verknüpft.

Stern.de goes Social Shopping? Im turi2-Interview wiegelt stern.de Chef Frank Thomsen trotz mehrmaligen Nachhakens ab:

"In unserem Businessmodell rechnen wir nur mit 5 Prozent des Umsatzes aus Provisionen. Also keine Angst: Wir werden nicht zu reinen Online-Händlern.

Für uns ist es wichtig, dass es eine starke Community gibt, die das Angebot mit möglichst vielen interessanten Listen füllt. Wer dann kaufen will, kann dies machen, wer dies nicht will, lässt es."

Wie hier allerdings eine "starke Community" entstehen soll, ist fraglich. Der Umsetzung sieht man an, dass das soziale Element nicht im Vordergrund stand, sondern dass im wesentlichen Klckvieh gezüchtet werden soll.

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Exciting Facebook: Der Deutschlandstart ist absehbar

Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass Facebook bis Ende des Jahres auch in Deutschland aktiv werden wird. Und mit seiner unüberschaubaren Fülle cooler Applikationen Xing, StudiVZ, Lokalisten & Co. die Nutzer abspenstig machen wird.

Die Übersetzung sei in Arbeit, meinte Mark Zuckerberg in einem auch sonst aufschlussreichen Interview mit dem Time Magazine ("The Future of Facebook"):

"We haven't translated the site yet, but that's something we're working on and it should be done soon.

What we're doing is pretty broadly applicable to people in all different age groups and demographics and places around the world."

Ziemlich blauäuig klingen da die Ankündigungen von Xing & Co, jetzt noch schnell zum zweiten Facebook mutieren zu wollen. Welcher Entwickler würde wohl ernsthaft Anwendungen für Xing entwickeln wollen, wenn er dasselbe für Facebook tun kann?

Und selbst wenn, scheint so mancher die technische Komplexität der Facebooklösung zu unterschätzen. Für Facebook arbeiten Dutzende von (internen) Entwicklern, das Team hat monatelang sehr konsequent und zielstrebig an seiner heutigen Lösung gefeilt und die Plattform gegen erhebliche Widerstände umgebaut.

Das dürfte auch beim besten Willen nicht in ein paar Monaten wettzumachen sein.

Xing & Co. wären also besser beraten, sich an den Wünschen von Remo Uherek und anderen Webnutzern zu orientieren und schnellstmöglich eigene Anwendungen für Facebook zu entwickeln, damit die Nutzer keinen Grund haben, komplett überzulaufen.

Die kommenden Monate werden sehr spannend, weil sich im Facebook-Kosmos jetzt vieles im Zeitraffer abspielen kann, was ansonsten Jahre gedauert hätte. Man kann also nur jedem empfehlen, dabeizusein und sich die Phänomene direkt anzusehen.

Nachtrag: Mehr auch beim FAZ Netzökonom Holger Schmidt

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Marktbereinigung: Otto plant Entlassungen bei Schwab

Der Versandhandel boomt mehr denn je, doch die großen Multichannler haben weiter zu kämpfen. Nicht nur Neckermann und Quelle versuchen, dem Abwärtsstrudel zu entkommen.

Auch die Otto-Tochter Schwab reagiert jetzt mit Entlassungen auf die strukturellen Defizite - und forciert den Mitarbeiterabbau der letzten Jahre:

"Der Verkauf per Internet sei nicht in Schwung gekommen. Deswegen suche Otto seit Monaten nach neuen Geschäftsfeldern für den zweitgrößten Universalversender im Konzern.

Künftig solle sich Schwab als „Spezialist für große Größen“ präsentieren, da dieser Markt „enorme Umsatz- und Ergebnispotenziale“ zeige."

Die Entlassungen zum jetzigen Zeitpunkt überraschen. Schließlich war Schwab 2006 der einzig echte Lichtblick unter Ottos Universalversendern.

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pick!t today: Die Mashup Pyramide

Programmable Web weist auf eine Einführung zum Thema Mashups hin:

Mashuppyramid

RSS-Feeds wären ein guter Anfang ...

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Shirt.Woot! startet wöchentlichen Shirtbewerb "The Derby"

Am Freitag hatte das mit Spannung erwartete Shirt.Woot! (Vor-)Premiere; am Montag geht es dann offiziell los.

Als Vorgeschmack gab es 500 Shirts à $10 - passenderweise mit der Woot! Launch Rakete als Motiv. Die Shirts waren innerhalb von Minuten ausverkauft.

Shirtwootlaunch

Damit ist auch das Konzept von Shirt.Woot! klar:

"Woot tees feature exclusive, original designs that you can’t get anywhere else."

Verkauft wird montags bis freitags.

Zum Wochenende startet dann künftig immer "The Derby" als wöchentlicher Design-Wettbewerb:

"The Derby is calling your name. That’s our weekly design competition, where users submit their own design ideas to a public vote.

Every Friday at noon, we’ll open the floor for submissions. Our users will vote for the shirts they’d like to see sold on Shirt.Woot. (...)

The following Thursday at noon, we’ll close the voting and tally up the results. The winning shirt design will be sold on the site the very next day."

Im Shirtforum wird denn auch schon heftig diskutiert, ob Shirt.Woot der Threadless-Killer ist.

Überraschend ist sicher auch, dass Woot! die Shirts im Haus druckt und für Shirt.Woot eine hauseigene Shirtproduktion (s. Fotos) eingerichtet hat:

"The designs are printed at Woot’s own printing facility in our Carrollton, Texas headquarters."

Es wird spannend sein zu sehen, wie sich Shirt.Woot! etabliert und in welchen Auflagen künftig Woot!-Shirts produziert werden können.

Aktuell hat Woot! über 800.000 registrierte Mitglieder und gewinnt täglich über 1.000 neue Mitglieder hinzu.

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Der Schmuckkanal: Der nächste Teleshoppingstar kommt aus Indien

Derschmuckkanal Zum neuen Star unter den deutschen Verkaufssendern entwickelt sich der im November gestartete Auktionssender "Der Schmuckkanal" ("Bringt Glanz in Ihr Leben").

Eigenen Angaben zufolge hat der Sender Mitte Juni - ein halbes Jahr nach dem Start - einen neuen Tagesrekord aufgestellt und erstmals Schmuck im Wert von 300.000 Euro an einem Tag verkauft. 

Zum Vergleich: 1-2-3.tv, die Nummer 4 unter den deutschen Teleshoppern, erreichte 2006 im Schnitt 185.000 Euro am Tag, RTL Shop kam als Marktdritter auf 270.000 Euro am Tag.

Zwar dürfte es sich beim Schmuckkanal um einen starken Ausreißertag gehandelt haben, allerdings hat der Sender das Potenzial, im ersten vollen Geschäftsjahr ein Umsatzziel von mehr als 35 Mio. Euro zu erreichen.

Schmuckkanal-Betreiber ist der indische Schmuckhersteller Vaibhav Gems Limited (VGL), der mit dem Verkaufskonzept seit April 2006 von England ausgehend die internationalen Märkte erobert:

Thejewellerychannel "Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch die erfolgreichen Schwestersender, The Jewellery Channel, der im April 2006 in England gegründet wurde und The Jewellery Channel, gegründet im April 2007 in den USA.

Alle drei Sender gehören zum indischen Mutterkonzern Vaibhav Gems Ltd., VGL, in Indien. 1989 als kleine Edelstein-Manufaktur in Jaipur gegründet, gilt Vaibhav Gems Limited heute als der wichtigste Exporteur von Farbedelsteinen in Indien sowie als einer der größten Exporteure von edelsteinbesetztem Schmuck."

Der Schmuckkanal verdeutlicht einmal mehr, wie nun auch verstärkt Hersteller in den elektronischen Direktversand einsteigen, indem sie den Zwischenhandel komplett ausschalten:

"Die exklusive Produktpalette kommt direkt aus den konzerneigenen Manufakturen in Indien, Thailand und China. Die Schmuckstücke werden in den eigenen Ateliers hergestellt und finden ohne weitere Zwischenhändler ihren Weg per Teleshopping direkt zum Kunden."

Bemerkenswert am Schmuckkanal ist auch die mediale Umsetzung, die weitaus weniger krawallig daherkommt als herkömmliche Auktionskanäle. Es lohnt sich, mal in den Live-Stream reinzuschauen. Und den Sender weiterzuverfolgen.

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pick!t today: Deals.de, Deals.com und Dealego

Dealsde Deals.de hat in dieser Woche eine Finanzierungsrunde in unbekannter Höhe bekanntgegeben.

Gegenüber Exciting Commerce wurde Gründer Ruben Welsch etwas konkreter: Die Gesamtbewertung des Unternehmens lag zum Zeitpunkt der Investition bei einem mittleren sechsstelligen Eurobetrag. Die Investoren haben unter anderem die Domain tipps.de eingebracht.

Deals.de spekuliert stark auf die Zugkraft seiner Domain. Mehrere internationale Deals-Domains wurden laut Ruben Welsch vor dem Start für einen hohen fünfstelligen Eurobetrag gekauft. Den siebenstelligen Betrag für deals.com wollten bzw. konnten die Gründer dann allerdings doch nicht hinblättern.

In diesem Zusammenhang interessant ist auch die "Social Shopping" Strategie der Deals.com Eigentümer Demand Media. Netdiary beschreibt das Prinzip auf deutsch.

Als weitere deutschsprachige Dealjäger-Seite versucht sich seit Februar Dealego ("Social Deal Hunting"). Allerdings lässt sich noch schwer erkennen, wer dahintersteckt und was daraus einmal werden soll.

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Brands4Friends: Lukasz Gadowski beteiligt sich an Vente Privée Dienst

Brands4friends Spreadshirt-Chef Lukasz Gadowski erläutert im Gründerraum Interview die Gründe für seinen angekündigten Rückzug.

Zugleich spricht er über seine künftigen Pläne und kündigt unter anderem an, dass er sich am Vente Privée Dienst Brands4Friends beteiligt hat:

"Gerade war ich bei der Gründung von Brands4friends dabei. Die Plattform verkauft Restposten von Markenartikel in einem geschlossenen Club zu Discountpreisen."

Vente Privée Dienste boomen in Frankreich und gelten auch in Deutschland als das nächste große Thema im E-Commerce. In Deutschland hat in dieser Woche BuyVIP eine Kapitalrunde in Höhe von 7 Mio. Dollar bekommen.

Seit Ende 2006 versuchen außerdem die beiden französischen Anbieter Vente-Privee und Private Outlet, den deutschen Markt zu erobern. Brands4friends wäre der erste rein deutsche Vente Privée Dienst.

Lukasz Gadowski ist mit seinen Erfahrungen durch StudiVZ sicherlich prädestiniert für dieses Thema, weil er wie kaum ein anderer weiß, was es braucht, um eine (Einkaufs-)Gemeinschaft schnell groß zu machen. Damit tun sich die bisherigen Dienste noch sehr schwer.

Branchenkenner sind jedoch skeptisch, dass sich Vente Privée Angebote in Deutschland durchsetzen werden. Das Problem sei weniger das Kundeninteresse, sondern die Warenbeschaffung. Experten bezweifeln, dass genügend attraktive Restposten verfügbar sind, um die hohen Investments zu rechtfertigen.

Nichtsdestotrotz können wir in diesem Bereich in den kommenden Monaten sicherlich noch mit einigen spannenden Startups rechnen.

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Wie Händler von Social Shopping Seiten profitieren können

Internetretailer beschreibt, wie der US-Buchhändler Borders Bücher auf Social Networking Seiten ins Gespräch bringt ("Borders Group boosts book sales through social networking"):

"Titles talked up on Gather produce sharp increases in sales of those titles on Borders.com as chat room participants link back to the bookseller’s site, Borders CMO Michael Tam says."

Passend dazu hat sich der Shopanbieter mal angesehen, wie sich die deutschen Social Shopping Dienste zur Produktvermarktung eignen ("Social Shopping Portale - Web 2.0 Plattformen als Marketing Chance"):

"In diesem Artikel stellen wir vier bekanntere Social-Shopping-Portale sowie eine Shopping-Mall vor – alle sehen sich als ideale Marketing-Plattformen gerade für kleinere oder mittlere Online-Shops, da die Nutzung (für Shops) mit geringen oder keinen Kosten verbunden ist und der Fokus gerade (auch) auf sogenannte Long-Tail-Produkten (Nischenprodukten) liegt."

Neben den beschriebenen Social Shopping Diensten (Edelight, Dealjäger und Yieeha) bieten auch zunehmend Dienste wie Luupo oder Preisbock Händlern neue Vermarktungsmöglichkeiten.

Aber gerade im Social Shopping Bereich gilt für Händler wie Nutzer gleichermaßen: Man sollte es nicht gleich übertreiben.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Die bvh-Zahlen 2007 in der Detailanalyse

Thorsten Boersma, Strategieberater für E-Commerce und einer der frühen Exciting Commerce Förderer, hat erfreulicherweise sein eigenes Blog reaktiviert und steigt mit zwei bemerkenswerten Beiträgen ein.

Zum einen beschreibt er die Entwicklungen im Modesegment ("Viele neue Dienste wollen das Online-Shopping für Fashion revolutionieren"), zum anderen setzt er sich intensiv mit den jüngsten bvh-Zahlen auseinander ("E-Commerce hat erstmals den größten Umsatzanteil am gesamten Distanzhandelsmarkt"):

"Aufs Neue zeigt sich, dass die hohe Wachstumsdynamik des E-Commerce weiterhin zu Umsatzzuwächsen und zu Veränderungen im gesamten Distanzhandel führt.

Nach meiner Interpretation lassen die Daten folgende Thesen zu:

  • Die E-Commerce-Umsätze sind in den letzten Jahren sehr stark gestiegen und erreichen in 2007 über 13 Milliarden EURO.
  • E-Commerce hat erstmals den größten Umsatzanteil am gesamten Distanzhandelsmarkt.
  • Das Wachstum des Distanzhandels findet ausschließlich im E-Commerce statt."

Im Beitrag geht er auf die Details ein und unterfüttert sie mit eigenen Auswertungen und Charts.

[Kleine Anmerkungen am Rande: Immer noch die häufigste Ausrede ist: "Zum Bloggen fehlt mir die Zeit". Dabei ist Bloggen keine Frage der Zeit, sondern ausschließlich eine Frage des Willens.

Für neue Themen und neue Märkte eignen sich Blogs wie kein anderes Medium, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, weil wir täglich sehen, wie die PR-verarbeitende Industrie (vulgo "Die Medien") hier komplett versagen.]

Frühere Beiträge zum Thema:

Spreadshirt: Lukasz Gadowski übergibt an Jana Eggers

Gute Nachrichten für die deutsche Gründerszene: Lukasz Gadowski zieht sich bei Spreadshirt aus dem Tagesgeschäft zurück, um sich künftig stärker seinen Aktivitäten als Angel/Investor widmen zu können. Mehr zum Rückzug auch im Gründerszene-Blog

Seine Nachfolgerin bei Spreadshirt wird Jana Eggers, die bereits im November ins Unternehmen geholt wurde, um das US-Geschäft zu forcieren.

Ein aktueller Blick hinter die Kulissen von Spreadshirt ("Das Ende der Pubertät") findet sich in der Juli Ausgabe von Brand Eins:

"Spreadshirt bedruckt T-Shirts. Und wächst in beängstigendem Tempo. Deshalb hat das Management beschlossen: Die Firma muss erwachsen werden."

Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist sicherlich, dass Lukasz Leidenschaft längst anderen Themen gehört. In seiner neuen Rolle kann er nun wesentlich freier agieren.

Frühere Beiträge zum Thema:

Social Shopping: Lulu öffnet sich für Imageloop-Slideshows

Lulu Ähnlich wie Social Networks beginnen sich nun auch Shoppingplattformen schrittweise zu öffnen: Ebay erlaubt seit kurzem Youtube-Videos; der Personal Publishing Dienst Lulu öffnet sich jetzt für Imageloops. In der Ankündigung heißt es:

"Das Kölner Web 2.0-Startup imageloop, europäischer Anbieter für Fotoshows im Internet, und der Londoner Online-Marktplatz für digitalen Content, Lulu.com, gehen künftig gemeinsame Wege.

Ab sofort können die User von Lulu.com, die beispielsweise ihr eigenes Buch oder einen Fotokalender über den Online-Marktplatz vertreiben, ihre Produkte mit der Hilfe von imageloop-Slideshows anschaulicher und einfacher vermarkten."

Man muss die Jungs von Imageloop wirklich bewundern, wie sie in der 2.0 Diaspora versuchen, das Widgetthema voranzutreiben. Zuletzt durfte sich Imageloop bei Motor.de und Blauarbeit.de einnisten.

Lulu hat sich in den letzten beiden Jahren in einen vollwertigen Social Shopping Dienst verwandelt und ist von den in Deutschland vertretenen Shoppingdienste sicherlich prädestiniert für das Widgetthema. Man darf gespannt sein, ob Amazon einmal ähnlich weit gehen wird.

Fremdinhalte sind dort zwar inzwischen erlaubt, in der Regel handelt es sich allerdings um Anzeigen aus dem Clickriver. Doch auch hier soll es ein Folgeprojekt geben.

(via)

Frühere Beiträge zum Thema:

Vente Privée: BuyVIP erhält 7 Mio. Euro Venture Capital

Erwartungsgemäß lassen nun auch deutsche Investoren mehr Geld in Vente Privée Angebote fließen. Ds.de meldet heute:

Buyviplogo "Die zweite Finanzierungsrunde der Shopping-Community "BuyVip" ist abgeschlossen. Das Unternehmen und Gustavo Garcia und Gerald Heydenreich erhält von den Samwer-Brüdern und ihrem European Founders Fund, 3i, Michael Kleindl sowie Active Capital Partners insgesamt sieben Millionen Euro. Wobei der Großteil (5,75 Millionen Euro) auf 3i entfällt."

Mehr auch in der Pressemitteilung.

In Frankreich und zuletzt auch in den USA sind in den letzten Monaten zum Teil enorme Gelder in diesen E-Commerce Zweig geflossen. Vor allem der französische Vorreiter Vente Privée weckt die Phantasie der Kapitalgeber.

BuyVIP bezeichnet sich zwar als "geschlossene Gemeinschaft, die ausschließlich durch persönliche Patenschaften und Empfehlungen wächst." Davon kann allerdings keine Rede sein.

Zwar agiert BuyVIP ein bisschen verdeckter als Private Outlet und versucht hauptsächlich über Partnerprogramme und Google-Adsense Kampagnen an Neumitglieder zu kommen. Dem exklusiven Charakter läuft allerdings auch dies zuwider.

Auch Vente-Privée, das im September zeitgleich mit BuyVIP gestartet ist, bietet ein Affiliate-Programm an.

Nachtrag (20.7.): Mehr zur Kapitalerhöhung auch in Alarm:Clock Euro. BuyVIP hatte zuletzt im März 2 Mio. Euro Kapital erhalten.

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Zlio ersetzt Amazon und testet AdSense als dritte Erlösquelle

Nachdem Amazon Zlio in den USA weiter boykottiert, hat Zlio jetzt stattdessen Barnes & Nobles ins Programm genommen. Dies scheint auch dringend nötig gewesen zu sein.

Außerdem führt Zlio als dritten Erlösstrom Google AdSense ein. Die Betreiber von Zlioshops konnten bisher  über ein Revenue Share Modell von direkten Verkaufsprovisionen und CPC (Cost per Click) Einnahmen profitieren.

Kürzlich hatte sich der französische Dienst, der im Februar in den USA gestartet ist, 4 Mio. Dollar Venture Capital gesichert. Eigenen Angaben zufolge gibt es inzwischen mehr als 100.000 Zlioshops mit 2,5 Mio. Unique Visitors im Monat.

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bvh und Burda planen European eCommerce Summit 2008

Der bvh und Burda planen für 2008 den ersten europäischen E-Commerce-Gipfel. in der Ankündigung heißt es:

"Hubert Burda Media und der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) werden im kommenden Jahr gemeinsam den ersten European eCommerce Summit ausrichten.

Die exklusive Fachkonferenz wird eine starke internationale Ausrichtung haben und soll alle im Internet erfolgreichen Geschäftsmodelle zusammenführen.

Dadurch wollen die beiden Partner der Bedeutung des Schlüsselsektors E-Commerce in Deutschland und Europa angemessen Rechnung tragen.

Der Kongress richtet sich an Top-Level-Unternehmer, deren Erfolg maßgeblich mit Innovationen im Bereich E-Commerce zusammenhängt.

Mit hochkarätig besetzten Workshops und Vorträgen sollen sie hier neue Ideen für das eigene Online-Geschäft sammeln können.

Grenzüberschreitendes Netzwerken ist der zweite wichtige Aspekt der exklusiven Fachtagung.

Der European eCommerce Summit wird vom 25. bis 27. Juni 2008 stattfinden."

Die rechte Veranstaltung zur rechten Zeit. Der bvh hat im letzten Jahr damit begonnen, sich vom Katalogversand zu emanzipieren und auf Vielfalt im E-Commerce zu setzen.

Für Burda ist E-Commerce ein Investitionsschwerpunkt. Der Konzern hat sein bestehendes Portfolio zuletzt um die Social Shopping Dienste Edelight und Etsy erweitert.

(via)

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Spreadshirt übernimmt eQuisto Customized Commerce

Equisto Nach den letztjährigen Deals mit LaFraise, SoZeug und DaWanda übernimmt Spreadshirt nun den Düsseldorfer Wettbewerber eQuisto.

Der Shirtdienst eQuisto wurde 2001 gegründet. Seit 2003 können die Nutzer - wie bei Spreadshirt - selbst designte Shirts in eigenen Shops verkaufen.

eQuisto Gründer Thomas Janson konzentriert sich schon seit geraumer Zeit auf sein neues Startup Battleout

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Shirt.Woot!: Ab sofort darf offiziell spekuliert werden

Shirtwoot Wie wird wohl das angekündigte Shirt.Woot! aussehen - so oder so?

Woot! machts weiter spannend und hat heute die Diskussionen offiziell eröffnet ("Discuss this announcement"). Statt Woot-Offs werde es künftig dann wohl Shirt-Offs geben, meint einer der Diskutanten.

Auch wenn Shirtfans längst wissen, was kommen wird (Woot! macht kein allzu großes Geheimnis mehr daraus), ist für eingefleischte Woot!-Fans natürlich die Vorfreude die schönste Freude.

Wie es der Zufall allerdings so will, hat Threadless schon mal sein Anreizsystem überarbeitet und nochmal kräftig draufgesattelt.

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pick!t today: KarstadtQuelle im PR-Fieber

Unsere tägliche Pressemitteilung gib uns heute. Interessant zu sehen, wie die KarstadtQuelle-PR Überstunden einlegt.

Am Freitag durfte HSE24 jubeln ("Teleshopping ist toll!"), gestern war Neckermann dran ("Neckermann ist toll!"), heute setzt die Konzernmutter einen drauf ("Arcandor ist toll!")

Echt unglaublich, wie es bei Neckermann & Co. gerade wieder flutscht, besonders nach den jüngsten Artikeln in der Euro am Sonntag ("Alles muss raus") und der Financial Times Deutschland.

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Facebook Week @ Read/Write Web

Nachdem die Widget Week @ Exciting Commerce am Sonntag zu Ende gegangen ist, legen wir allen Zukunftsinteressierten die Facebook Week @ Read/Write Web ans Herz:

Facebookweek"This week is Facebook Week on Read/WriteWeb.

Over the next 5 days we're going to focus on the most impressive Web Company of 2007 - analyzing it and reporting on its top third party apps.

To 'launch' Facebook Week, let's review how this company turned itself into the leading web app platform on the Internet, in a matter of months."

Gestern und heute sind folgende Beiträge erschienen:

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