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« Oktober 2007 | Start | Dezember 2007 »

Vente Privée: Label Park will im Januar 2008 loslegen

Deutschlands Vente Privée Dienste Nummer 5 und Nummer 6 stehen in den Startlöchern.

Als Nummer 6 will im Januar Label Park loslegen - als Shoppingclub für Snowboarder und Extremsportler. (via)

Die Gründer haben ihr "Gebt uns Geld!"-Profil gleich auf englisch, französisch und auf deutsch veröffentlicht:

Labelpark"Giovanni Chaffron und Jens Reichhart haben sich zusammengeschlossen, um mit dem Onlineshop LABEL-PARK.com ein neues, in Frankreich bereits sehr erfolgreiches Geschäfts-Modell, im Januar 2008 nun auch auf den deutschen Markt zu bringen.

Kern dieses Konzeptes ist ein Shop, in dem nur angemeldeten Mitgliedern jede Woche und nur für einem begrenzten Zeitraum, Markenprodukte aus dem Snow/Skate/Surf/MTB/Lifestyle- Bereich zu erheblich vergünstigten Preisen angeboten werden.

Bei den jeweiligen Kollektionsteilen handelt es sich um off-season Produkte oder stock-overs. Diese Highlights der letzten Saison, sowie saisonunabhängige Teile, können somit günstig eingekauft und den LABEL-PARK- Mitgliedern zum Freundschaftspreis angeboten werden.

Nach einer gründlichen Marktanalyse wagen sich die beiden Label-Park-Gründer, deren Erfahrung im Boardsportbereich nicht mehr anzuzweifeln ist, auf das E-Commerce Parkett."

Weitaus peppiger liest sich das Ganze auf englisch

2007 flogen Investoren förmlich auf Vente Privée Clubs, in Frankreich sowieso, in Deutschland haben Brands4Friends und BuyVIP Geldgeber gefunden.

Frühere Beiträge zum Thema:

Vente-Privée: Die verkannten Online-Pioniere aus Frankreich?

Venteprivee Valerie Thompson von Alarm:Clock Euro ist nicht die einzige, die sich fragt, warum ein Erfolgsmodell wie Vente-Privée nicht längst Aufnahme gefunden hat in die Liste der Agenda Setter im Online Bereich.

Schließlich ist hier in den vergangenen Jahren ein neuartiges und mit für 2007 erwarteten 350 Mio. Euro Jahresumsatz höchst erfolgsträchtiges E-Commerce Modell entstanden, das erste europäischer Prägung, das inzwischen Dutzende von Nachahmer gefunden hat.

In Frankreich wird Vente-Privée mit Preisen überhäuft und ist zuletzt mit einem Spezialpreis beim "Changing Times Award for Entrepreneurship" ausgezeichnet worden.

Alarm:Clock Euro fasst die Vente-Privée Geschichte in einem ausführlichen Beitrag ("Agenda Setter: Vente-Privée Unconventionally Successful") erstmals auch auf Englisch zusammen:

"There are a lot of things that are untypical about this venture. It has seven founders, for one. They were all wholesale jobbers who decided to follow CEO Jacques Antoine Granjean's idea to put their businesses online in 2001.

It's a bit like home shopping TV, with its limited number of items and time limit on prices, combined with the user-paced aspects of online shopping. Daily emails invite inform shoppers."

Bemerkenswert auch, dass Verkaufskonzepte dieser Art vor wenigen Jahren noch nicht möglich gewesen wären. Auch Vente-Privée musste eine lange Durststrecke überwinden, wie ein Blick auf die Umsätze verdeutlicht, die erst seit 2004 stark anziehen:

"[COO Xavier] Court tells it like this: After a couple of years online, sales had not taken off the way the founders had hoped and fixed costs were causing a cash burn that had three of the seven ready to call it quits. They could be making more money doing other things.

But they were outvoted and the business stayed open. In 2004 and 2005, sales skyrocketed and they have not looked back since. It was the advent of xDSL that turned things around, according to Court."

Exciting Commerce berichtet seit Anfang des Jahres zunehmend intensiver über die Entwicklungen im Vente Privée Bereich und hat im Dezember die Möglichkeit zu einem Exklusivinterview mit dem Geschäftsführer von Vente-Privée. Vorschläge für mögliche Fragen und Themenstellungen sind daher herzlich willkommen.

Frühere Beiträge zum Thema:

Woot! Inside: Daten und Fakten (Stand: Sommer 2007)

Ein paar ganz gute Einblicke in das Unternehmen Woot! erlaubt diese Customer Success Story (PDF) von Sage Software.

Danach hat Woot! im Sommer/Herbst 2007:

  • 65 Mitarbeiter
  • 500.000 Visits pro Tag
  • 100.000 Verkaufstransaktionen pro Monat

Neben den harten Zahlen gibts noch ein paar weitere, spannende Einblicke (PDF), wie das Unternehmen Woot! tickt und arbeitet.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: ProductClash legt los

ProductClash reicht zwar nicht an die Sneakerplay Battles und an Ebays Match Ups heran, dafür ist aber das Nutzerversprechen sehr gelungen:

"We promise you:

  • Product Comparison in a fun way
    Forget about dull product comparison
  • Vote for your favorite products
    And make a difference

Productclash

  • Read what experts think
    Products are submitted by other users, not by companies
  • Create your own clashes"

Erinnert auch ein bisschen an das neue ProductWiki-Konzept.

Frühere Beiträge zum Thema:

In eigener Sache: 2.000 Beiträge für 3.000 Abonnenten

3035readers Zwei Meilensteine in eigener Sache gilt es zu notieren: Gut 2.000 Beiträge sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren erschienen, also rund 2 Beiträge pro Tag.

In rund 250 Manntagen ist so ein weltweit einzigartiges Archiv rund um die Innovationsthemen im E-Commerce entstanden.

Im Fokus stehen neuartige Verkaufsansätze und innovative Businessmodelle:

  • Wer sich für Woot! und andere Live Shopping Ansätze interessiert, findet inzwischen eine Fülle von sehr detaillierten Infos und wertvollen Linkverweisen.
  • Seit diesem Jahr liegt ein weiterer Themenschwerpunkt auf den Entwicklungen im Bereich Vente Privée.

Mit gut 3.000 Abonnenten und mindestens ebenso vielen gelegentlichen Nutzern zählt Exciting Commerce zu den meistgelesenen Fachblogs hierzulande. Das Wachstum ist mit rund 1.000 Abonnenten im Halbjahr zuletzt vergleichsweise stabil.

<Ende der Eigenpromo>

Frühere Beiträge zum Thema:

Social Bookmarking: LibraryThing im Clinch mit Shelfari

LibraryThing (gehört zu Abebooks) liefert sich in den USA gerade ein Scharmützel mit Shelfari (gehört zu Amazon), das verdeutlicht, wie sich einige der neuen Dienste inzwischen gegenseitig beharken.

LibraryThing-Gründer Tim Spalding wirft Shelfari vor, mit unlauteren Mitteln zu arbeiten, um an Nutzer und Rezensionen zu kommen.

Book Patrol dokumentiert die Ereignisse:

"It looks like things in the book social networking world are heating up.

It seems that in their race to gain market share Shelfari has engaged in some pretty dubious behavior including astroturfing (posting on blogs pretending to be users, not employees) and partaking in widespread spamming campaigns.

Tim Spalding founder of LibraryThing has documented the travesty over at the Thingology blog. The post is titled Shelfari Spam: "basically social network rapists" with the quote coming from a Gawker post on the issue.

Before you get into the well he is the competition of course he is going to knock them read the post. He is not running a negative campaign he is simply telling it like it is providing 51 examples of people who have been duped by Shelfari. It is shameful."

In den USA sind LibraryThing (FB) mit 300.000 Nutzern, GoodReads (FB) und Shelfari (FB) die beliebtesten "Book"-Marking Dienste.

In Klammern die Links für die jeweiligen Facebook-Applikationen. In Facebook gehören Bücherdienste zu den populärsten (produktbezogenen) Anwendungen.

Frühere Beiträge zum Thema:

2 Jahre ProductWiki: Führend bei kollaborativen Elementen

ProductWiki feiert in dieser Woche sein zweijähriges Jubiläum. Passend dazu dokumentiert Gründer Erik Kalviainen die wichtigsten Meilensteine.

Vor zwei Wochen ging die neue Version online, wie gewohnt wieder mit der ein oder anderen beachtenswerten Neuerung:

"There has been, most notably, the addition of a new competitor system, where users add and vote on competing products in a head-to-head fashion.

This new method of rating products has led to the development of what we're calling ProductWiki Top Picks; a system of highlighting the best products in their respective classes."

ProductWiki zählt zu den Innovationsfreudigsten unter den Social Shopping Diensten. Nach wie vor bemerkenswert sind die Collaborative Reviews, die ProductWiki im Frühjahr eingeführt hat. Hier können die Nutzer ebenso einfach wie genial gemeinschaftlich die wichtigsten Produktmerkmale bewerten.

Generell scheint es sich ProductWiki zur Aufgabe gemacht zu haben, über den Wiki-Ansatz hinaus kontinuierlich neue Features und Elemente zu (er)finden, wie Nutzer auch im Produkt- und Shoppingbereich möglichst einfach und effektiv zusammenarbeiten können.

Frühere Beiträge zum Thema:

Neu im Netz: ShopWindoz, Yingiz, Handeln.de

Viele Shops und Shoppingplattformen starten derzeit, deren Konzepte nur in Teilen halten, was sie versprechen:

  • Shopwindoz_2Ein echter Hingucker ist ShopWindoz. Die Berliner "glauben an die Nische" und haben eine der (visuell) ansprechendsten Shoppingplattformen der letzten Zeit geschaffen.

Schade nur, dass sie sich dabei um sämtliche kniffligen Detailfragestellungen herumdrücken. So offenbart das an sich lobenswerte Manifest zugleich das größte Manko der Plattform: ShopWindoz sieht sich als Anwalt der (kleinen) Händler; für den Kunden endet das Einkaufsvergnügen jedoch spätestens am Warenkorb.

Tradoria und A Better Tomorrow haben da weitergedacht.

  • Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, mögen sich die Macher von Yingiz gedacht haben und haben eine hochverkopfte Shopping-"Lösung" für den strategischen Shopper männlicher Prägart ins Netz gestellt.

Die "Economic Revolution" aus Köln sieht sich mit einem Stammkapital von 3 Mio. Euro bewertet. Markus Spath hat die schicksten Charts zusammengestellt.

In der Kategorie "Online-Shopping als Wissenschaft" hat Gimahhot damit einen würdigen Nachfolger gefunden.

Frühere Beiträge zum Thema:

Shirt.Guut: Guut.de testet Shirt von A Better Tomorrow

Schönes Experiment: A Better Tomorrow und Guut.de machen heute gemeinsame Sache: Guut.de testet erstmals ein Shirt.Guut; und A Better Tomorrow sammelt Erfahrungen mit einer weiteren Woot! Variante:

Shirtguut

Am Rande interessant: Nicht nur für A Better Tomorrow ist es das zweite Mal bei einem Woot! Dienst; auch der Shirtdesigner Jan Kallwejt hat vor der heutigen Guut-Aktion schon Geld mit einem Motiv bei Shirt.Woot! verdient.

Frühere Beiträge zum Thema:

Woot! Random Shirts: Kaufwut am Cyber Monday

WootrandomshirtShirt.Woot! hat die Kaufwut der US-Kundschaft am "Cyber Monday" genutzt, heute erstmals sein Shirtlager geräumt und Tausende von Zufallsshirts für 6,66 Dollar unter die Leute gebracht.

Während alle Tagesaktionen bisher auf maximal 1.250 Stück à 10 Dollar limitiert waren, ließ es Woot! heute erstmals laufen.

Ergebnis: 8.142 verkaufte Zufallsshirts und ein neuer Tagesrekord von über 54.226 Dollar.

Interessante Details am Rande: Knapp 6.000 Stück davon gingen in der ersten Stunde nach Mitternacht weg; 41% der Kunden haben die erlaubte Höchstmenge von 3 Shirts bestellt.

Frühere Beiträge zum Thema:

Deutschland klickt startet in die zweite Runde

Deutschland klickt, das vor einer Woche gestartete Aktionsshoppingangebot aus Düsseldorf, geht in die zweite Runde. Angemeldete Nutzer können sich von heute bis Mittwoch wieder drei Tage lang Produktschnäppchen und -Gewinne erklicken.

Deutschlandklicktbox

Jeden Tag hat jeder Teilnehmer eine gewisse Anzahl von Freiklicks, die sich erhöht, wenn er unter Zeitdruck die ein oder andere Gewinnfrage richtig beantworten kann.

Für die Teilnehmer soll der Spaß im Vordergrund stehen; Händler und Markenartikler können ihre Produktangebote, Testaktionen, etc. bei Deutschland klickt sehr gezielt platzieren.

Die Nutzeradressen werden nicht weitergegeben (Nachtrag: außer ein Nutzer nimmt ein Angebot aktiv wahr: bestellt ein Produkt, lässt sich etwas zuschicken, etc.; s. Kommentar)

Das Konzept und die Idee zu Deutschland klickt stammt von Murat Icer, der zuvor lange Zeit für Schutzgeld.de tätig war.

Aktuell merkt man Deutschland klickt das Betastadium noch an. Da sich gut 3.000 Gewinnfelder nicht auf Anhieb mit lauter unterschiedlichen Angeboten bestücken lassen, taucht der ein oder andere Preis dann doch etwas häufiger auf.

So richtig spannend wird es allerdings (für Teilnehmer, Betreiber und Produktpartner), sobald sich die Sache eingespielt hat und der Zuordnungsalgorithmus greift.

Denn das Ziel der Betreiber ist es, dass jeder Mitspieler auf der weißen Spielfläche irgendwann nur noch die (Produkt-)Angebote findet, über die er sich wirklich freuen kann.

Frühere Beiträge zum Thema:

Schutzgeld.de taucht erfolgreich unter

Schutzgeldundercover Seit zwei Wochen ist Schutzgeld.de untergetaucht und bietet seine wechselnden Tagesangebote nur noch registrierten (Gang-)Mitgliedern hinter verschlossenen Türen an.

Und wie "Der Pate" Peter Faisst am Rande eines Exciting Commerce Workshops letzte Woche in Düsseldorf sagte, soll dies bis auf weiteres auch so bleiben.

Schließlich hat die Umstellung nicht, wie man es vielleicht erwarten würde, zu Umsatzeinbußen geführt. Sondern das Nutzerinteresse ist, ganz im Gegenteil, in den letzten beiden Wochen stark gestiegen: Nachdem die Mitgliederzahl zuletzt bei 8.500 stagnierte, kommen nun täglich wieder bis zu 100 Neuregistrierungen hinzu.

Schutzgeld wird so in Kürze als erstes deutsches Live Shopping Angebot die 10.000 Mitglieder Marke erreichen. Einzelne Mitglieder haben seit dem Start im August 2006 bis zu 40 Mal bestellt.

Mit der Umstellung hat Schutzgeld.de auch sein Design überarbeitet. So sind nun auch außerhalb des Forums Kommentare zu den einzelnen Tagesangeboten möglich, die dann - ähnlich wie bei Guut.de - jeweils direkt unterhalb des Produktes angezeigt werden. Gut scheinen die Nutzer (DatSchantall, Don Gerardo & Co.) auch die Möglichkeit anzunehmen, sich mit einem (Fahndungs-)Foto auf der Weltkarte zu präsentieren.

Stimmen zur Umstellung auch bei Weser! und Blindjump

Unter der Überschrift "Händlern fehlen Ideen und Mut" hat die aktuelle Printausgabe (23/07) der Internet World Business ein ganzseitiges Interview mit Peter Faisst, in dem er auf seine Erfahrungen mit dem Konzept eingeht.

[Disclosure: Die Marketing Factory, Betreiberin von Schutzgeld.de, ist Exciting Commerce Sponsor. Der Beitrag wäre allerdings auch ohnedies zustandegekommen.]

Frühere Beiträge zum Thema:

Best of Ebay: Ebay startet hauseigenen Dealjäger-Dienst

Ebay übt sich weiter im Web 2.0 und hat kürzlich in den USA Best of Ebay als hauseigenes "Digg for Deals", sprich: "Dealjäger"-Angebot, gestartet:

Bestofebay

Digg for Deals Dienste sind für Händler eine hervorragende Möglichkeit, um mit Nutzerunterstützung zusätzlichen Schwung und Abwechslung ins Sortiment zu bringen, und sie lassen sich mit frei zugänglichen Lösungen wie Pligg oder Corank vergleichsweise einfach realisieren.

Die Umsetzung von Best of Ebay ist allerdings ähnlich verunglückt wie zuletzt u.a. MySmarts von Smartshopping, kein Vergleich jedenfalls mit anderen Ebay Experimenten wie den eBay Matchups.

Wer sich ernsthaft für diese Form des Crowdsourcings interessiert, der sollte sich von der zunehmenden Zahl von Fehlschlägen nicht irritieren lassen und sich stattdessen von den frühen Dealjäger-Versionen und von Iliketotallyloveit inspirieren lassen.

Digg for Deals Dienste scheitern in der Regel aus zwei Gründen: mangelnde Community-Kompetenz und/oder zu breite Sortimentsausrichtung.

Für communityorientierte Fahrraddienste, Gourmetfreunde oder Modespezialisten sind sie jedoch eine mehr als überlegenswerte Option, um die Attraktivität des eigenen Angebots zu steigern.

Frühere Beiträge zum Thema:

Ponoko: Individuelle Produktideen aus der virtuellen Werkstatt

Ponoko Ponoko, eines der spannendsten E-Commerce Startups der Saison, stammt aus Neuseeland.

Die virtuelle (Design-) Werkstatt schaffte es kürzlich nach einer mehrmonatigen Inkubationszeit unter die Techcrunch40 (s. das Video von der Crowdsourcing Session):

"The world's first personal manufacturing platform, Ponoko is the online space for a community of creators and consumers to use a distributed network of digital manufacturing hardware to co-create, make and trade individualized product ideas, on demand."

Die aktuelle Ausgabe der Technology Review hat ein ausführliches Porträt (hier in der deutschen Übersetzung):

"Ein Besucher der Ponoko-Website kann entweder ein digitales Design eines Produktes hochladen oder die Pläne eines anderen Nutzers verwenden. Innerhalb von fünf bis zehn Tagen sind die Komponenten produziert und können zugestellt werden.

Die Kunden können auch Objekte entwerfen, ohne sie zu bauen, das Design aber anderen Usern zur Nutzung überlassen: Es gibt einen "Showroom", in dem man einen Katalog durchstöbern kann, der Bilder und Preise von Designs und Produkten enthält, die von anderen Benutzern geschaffen wurden."

Einer der wesentlichen Aspekte, der dezentrale Produktionsprozess, ist im aktuellen Stadium noch nicht umgesetzt. Auch die Einnahmen stammen derzeit noch vorwiegend aus der Produktion. Künftig sollen sie vornehmlich von digitalen Dienstleistungen kommen.

Die Ponoko-Gründer betreiben schon seit Anfang des Jahres auch ein hervorragendes Blog zum Thema.

(via)

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Stardoll-Präsentation von der Web 2.0 Expo als Video

Stardoll Jean Michel Billaut hat die sehenswerte Präsentation von Stardoll-Gründer Mattias Miksche auf der Web 2.0 Expo jetzt als Videomitschnitt veröffentlicht.

Stardoll ist ein extrem erfolgreiches Social (Shopping) Network aus Schweden, das sich vor allem an junge Mädchen wendet. Gründerszene hatte Mattias Miksche im Sommer interviewt.

Unser Stardoll-Beitrag vom Juni 2006 ist noch heute einer der meistabgerufenen; sehr beliebt vor allem bei Google-Suchenden.

Bei Jean Michel Billaut gibt es außerdem die Videomitschnitte von Jeremie Berrebi ("Zlio") und Dion Hinchcliffe ("Badges and Widgets")

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Exciting Facebook: Beacon (Produkt-)Empfehlungen in der Kritik

Beacon ("Leuchtfeuer"), das Facebook eigene (Social Commerce) Modell für (Produkt-)Empfehlungen, entfacht einen ähnlichen Sturm der Entrüstung wie Anfang des Jahres die Einführung der Minifeeds.

Spiegel Online hat eine gute (= allgemein verständliche) Zusammenfassung zum Thema ("Proteststurm: Spähwerbung empört Facebook-Nutzer"):

"Das Kalkül hinter Beacon: Was meine Freunde kaufen, könnte auch für mich in Frage kommen."

Momentan wird das Modell sehr einseitig und emotional diskutiert. Wer jedoch die erste Welle der Entrüstung über die Einführung der Facebook Minifeeds im Februar erlebt hat, der wartet erst einmal ab, bis sich die erhitzten Gemüter wieder etwas beruhigt haben (Beacon concerns, like News Feed concerns, will fade) und man das Für und Wider weitaus sachlicher diskutieren kann und bis man vor allem sehen kann, ob sich die Facebook-Nutzer durch die Beacon Empfehlungen vergraulen lassen:

"Noch hat sich ja Facebook Beacon nicht wirklich herumgesprochen, das momentan ungefragt Einkaufsaktionen auf Drittplattformen an Facebook überträgt und im Newsfeed den Buddies anzeigt.

Ich denke aber, dass Facebook hier nacharbeiten wird und den User proaktiv informieren wird und damit den User fallweise entscheiden lässt." (Robert Basic)

Interessant in diesem Zusammenhang: Der feine Unterschied zwischen Werbung und Produktempfehlungen (via)

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Mit wieviel Facebook-Anteilen kann Holtzbrinck für StudiVZ rechnen? (Die Vorgeschichte)

Vor einem Jahr hätten sich die StudiVZ-Eigentümer für ihre damaligen Nutzer 5% der Facebook-Anteile sichern können, schreibt FAZ-Redakteur Holger Schmidt in seinem Blog, ohne allerdings eine Quelle zu nennen (via).

Inzwischen hat sich Facebook zum Innovationsführer unter den Social Networks gemausert - und, nachdem sich StudiVZ bisher nicht wie Xing & Co. Googles OpenSocial-Initiative angeschlossen hat, darf weiter spekuliert werden: Mit wieviel Facebook-Anteilen kann Holtzbrinck für StudiVZ rechnen?"

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Internetretailer Hot 100 Retail Sites for 2008

Wem die Exciting Commerce Vorschläge zu extravagant sind, dem dürfte an der Internetretailer Liste der Hot 100 Retail Sites für 2008 Gefallen finden, sehr schön aufbereitet bei E-Commerce Optimization und Get Elastic.

Während Internetretailer stärker auf Online Shops und Kataloge fokussiert, sind immerhin drei Unternehmen in beiden Listen vertreten: Buy.com, Karmaloop und Nike

Sollte es einen Preis geben für die besten E-Commerce Publikationen, dann gehört Internetretailer definitiv dazu, momentan nur noch übertroffen vom wöchentlichen E-Commerce Report der New York Times.

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Die Innovationstreiber des Jahres 2007 (Auswahlliste)

Für die Exciting Commerce Stars 2007 suchen wir auch dieses Jahr wieder die Innovationstreiber des Jahres: E-Commerce Startups, die anderen als Inspirationsquelle dienen und die den Versandhandel als Wachstumsmarkt mit neuen, innovativen Verkaufsideen und Handelskonzepten voranbringen.

Die Vorschlagsliste (im Anschluss) enthält eine Auswahl von knapp 90 Exciting Commerce Beiträgen über einige der spannendsten Shoppingkonzepte und Startups des vergangenen Jahres.

Da die Liste in keinster Weise repräsentativ und vollständig ist, kann sie nicht mehr sein als ein erster grober Anhaltspunkt für die E-Commerce Innovationen des vergangenen Jahres.

Entscheidender für den Auswahlprozess sind daher die nächsten Schritte:

Zunächst werden auf Basis der Auswahlliste und anderer Quellen zwei Shortlists erstellt, mit jeweils 10 Kandidaten für die Innovationstreiber National und International.

Auf Basis der Shortlists werden dann die drei Gewinner ermittelt.

Zudem werden in diesem Jahr erstmals auch die Communitymeister 2007 (National) gesucht, drei E-Commerce-Startups, die ein besonderes Gespür für den Umgang mit der eigenen Community entwickelt haben und die anderen als Vorbild dienen können.

Hier eine erste Auswahlliste für die Exciting Commerce Stars 2007
(Startups in alphabetischer Reihenfolge; die Links verweisen auf die jeweiligen xc-Beiträge)

Weitere Vorschläge sind herzlich willkommen (möglichst mit einer kurzen Begründung)

Zur Erinnerung: Die Exciting Commerce Stars 2006 sind Zlio, Dealjäger, Look-Zippy, Schutzgeld.de und A Better Tomorrow.

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Spreadshirt: Leiter des Open Logo Projekts verabschiedet sich

Adam Fletcher, bei Spreadshirt zuletzt einer der Treiber des Open Logo Project, wird Spreadshirt nach gut einem Jahr wieder verlassen.

Nachdem die Logosuche trotz enormen Einsatzes des Teams defacto ergebnislos zu Ende gehen musste, dürfte es für Spreadshirt zunehmend schwieriger werden, gute Leute wie ihn zu halten.

Spreadshirt hat sich im vergangenen Sommer vorgenommen, einen neuen Weg einzuschlagen, der Teile des alten Teams überflüssig macht.

Momentan fährt das Unternehmen noch eine etwas unentschlossen wirkende Sowohl-als-auch-Strategie. Ein "Open Logo Projekt" passte einmal hervorragend zur alten Strategie, wirkte aber unter der neuen Prämisse schon etwas schizophren ...

Man wird sehen, ob und wie Spreadshirt diesen strategischen Spagat durchhält bzw. wann die Leipziger beginnen, sich konsequent auf strategisch wichtige, neue Kundengruppen einzustellen.

Adam Fletcher hat einen lesenswerten Abschlussbericht zum OLP-Projekt geschrieben. In Kurzform auch bei Martin Oetting.

Mehr zum Thema im Rivva Digest

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Auf Rekordkurs: Woot! erreicht 30.000 Bestellungen am Tag

Woot! ("One Day, One Deal") lässt es weiter krachen. In der Vergangenheit war es eher selten, dass Woot! mehr als 10.000 Produkte an einem Tag verkaufen konnte, in der Regel geschah dies ausschließlich an Woot! Off Tagen.

Dies beginnt sich gerade zu ändern: Im Oktober lag Woot! fünfmal über der 10.000 Stück Marke; im laufenden Monat wurde die 10.000er Marke in den ersten 19 Tagen bereits siebenmal geknackt. Fünfmal lag die Stückzahl über 20.000, einmal sogar über 30.000 Stück.

Alleine in den vergangenen fünf Tagen hat Woot! über 100.000 Einzelprodukte im Wert von fast 3 Millionen Dollar abgesetzt. Und dies ganz ohne Zune Player.

Der November dürfte daher, trotz einiger Flops am Monatsanfang, der beste Woot! Monat aller Zeiten werden. Aktuell fehlen noch rund 300.000 Dollar, um den bisherigen Rekordwert vom August zu übertreffen.

PS: Der von iBOOD und Burda Digital Ventures gesponserte Exciting Commerce Roundtable zum Thema Woot! am 6.12. in München ist seit letzter Woche ausgebucht. Vielen Dank für das große Interesse!

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TeeDash: A Better Tomorrow im Woot! Fieber

A Better Woot! ... Die Jungs von A Better Tomorrow scheinen langsam auf den Geschmack zu kommen: Erst das eigene Woot! Experiment Anfang des Jahres, dann die Kooperation mit Woot!, jede Woche der Cheap Friday und jetzt der TeeDash:

Teedash

In unregelmäßigen Abständen will A Better Tomorrow ein exklusives Shirt für einen Tag zum Hammerpreis (12 Euro, inklusive Versandkosten) anbieten und dann nie mehr wieder.

Der heutige TeeDash soll ganz gut angelaufen sein, oder wie es Andre Grünhoff ausdrückt: "Schlägt ein wie ne Bombe!"

Das im Sommer gestartete Shirt.Woot! hat inzwischen so einige etablierte Player auf den Geschmack gebracht. Sogar Threadless versucht sich neuerdings an einem eigenen Shirt.Woot!

Und die Shirt.Woot! Ergebnisse zeigen, wie sehr sich T-Shirts für den Impulskauf eignen, wenn Preis und Motiv stimmen.

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Shirt.Woot! fährt neuen Wochenrekord ein

Shirtwootrekord Shirt.Woot! hat nun auch am Wochenende die Stückzahlen um 25% erhöht (von 1.000 auf 1.250 Stück) und konnte erwartungsgemäß einen neuen Wochenrekord einfahren.

Nachdem in der vergangenen Woche zwei Shirts gefloppt sind unter den Erwartungen blieben, wurde die 70.000 Dollar Marke nur knapp verfehlt. Trotzdem lag der neue Rekordwert fast 7% über dem alten zwei Wochen zuvor.

Nach den Optimierungen von dieser und letzter Woche liegt das aktuelle Umsatzpotenzial von Shirt.Woot! bei 77.500 Dollar pro Woche oder 330.000 Dollar im Monat.

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Moo oder: Der Mass Customization Trend des Jahres 2007

Moo Wenn aus virtuellen Inhalten reale Produkte werden ... sprechen die einen von MaaS ("Manufacturing as a Service"), andere von hybriden online-offline Mass Customization Modellen, unsereins gerne von "E-Commerce als (Community-) Service".

Definitiv ist dies einer der großen Mass Customization Trends des Jahres 2007.

Startups wie Moo, Qoop, Zazzle und andere zählen zu den Vorreitern. Sie docken bei Flickr, MySpace & Co an und helfen, "User Generated Content" (Fotos, Texte, Videos, etc.) in reale Produkte zu verwandeln:

"MOO dreams up new tools that help people turn their virtual content into beautiful print products for the real world."

Das britische Startup, das gerade auch eine Partnerschaft mit Etsy eingegangen ist, bietet inzwischen ein ganzes Arsenal an Produktideen: neben den beliebten Moo-Minicards gibt es inzwischen auch Post-, Gruß-, Weihnachtskarten und Sticker.

Jeremy Liew, der als Investment Manager auf der Suche nach weiteren Startups in diesem Bereich ist, beschreibt die Entwicklung wie folgt:

"I’ve noted in the past that some online and offline distinctions are starting to blur.

Some companies are finding that the easiest way to monetize their content is to turn bits into atoms and sell the atoms - people are willing to pay for things in the real world that they would never pay for online.

There seem to be three major approaches to combining online and offline:"

Vor allem Zazzle war in den vergangenen Wochen sehr aktiv und ist eine Partnerschaft nach der anderen eingegangen:

"Zazzle is such a floozie. It’s hooking up with everybody these days. MySpace didn’t ruin its reputation, so it kept things movin’, right onto box.net, and now RockYou. Turn your glitter text into a tee. This hookup is all about showing off."

Deutsche Startups sind in diesem E-Commerce Segment bisher kaum zu finden. Und wenn, dann operieren sie noch vergleichsweise isoliert.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Claseo Shopping Club

Claseo Spätestens seit Vente-Privée sind Shoppingclubs wieder ganz groß in Mode.

Ein Münchner Studententeam hat Claseo gestartet ("The world's first invitation-based fashion label that is linked to an online community").

Im Gegensatz zu Brands4Friends, Vente-Privée & Co. sind die Produkte für jedermann sichtbar. Kaufen können allerdings nur Community-Mitglieder.

Wie bei MySpace oder den Lokalisten baut Claseo auf Nutzerprofile, heißt es im Münchner Merkur ("Jungunternehmer machen Mode für einen exklusiven Kreis").

Berichtet haben in dieser Woche Springwise ("Shopping by invitation only") und Best Practice Business

Erste Kunden sind auch schon aktiv

Frühere Beiträge zum Thema:

Fabidoo legt los: Frei gestaltbare (Schlüssel-)Anhänger für jedermann

Mit einer runderneuerten Version ist fabidoo ("Deine industrielle Revolution") am Freitag in die öffentliche Beta-Phase gegangen. Zum offiziellen Start wurde das bisher bekannte Konzept in einigen Punkten noch einmal grundlegend überarbeitet:

Fabidooshop

  • Ab sofort gibt es fabidoos in drei unterschiedlichen Größen: nano, mini und normal.
  • Der (im Vorfeld kritisierte) Einstiegspreis reduziert sich damit auf 9,90 Euro.
  • Außerdem sind alle Figürchen jetzt als Anhänger (für Handys, Taschen, Schlüsselbund, etc.) verwendbar.

Für Exciting Commerce zählt fabidoo nicht nur produktseitig zu den innovativsten, deutschen E-Commerce Startups. Das Unternehmen punktet in einer ganzen Reihe von sehr unterschiedlichen Disziplinen:

  • Vordergründig revolutioniert fabidoo den Produktionsprozess und verdeutlicht, wie 3D-Druckmaschinen auch im Endkundensegment Einzelanfertigungen unterschiedlichster Art ermöglichen. fabidoo kann für die Produktion seiner Anhänger auf einen ZPrinter zurückgreifen.
  • Überzeugend ist aber auch der Community-Ansatz: Wer will, kann und soll sich mit anderen Nutzern/Designern über die eigenen Design-/Produkt-Kreationen austauschen. Auch wenn dieser Bereich noch ausbaufähig ist, bietet fabidoo hier den nötigen Spielraum, damit sich im Laufe der Zeit fabidoo-Communities bilden.

Wegweisend ist auch der Design-Ansatz:

  • Der von fabidoo entwickelte und bewusst einfach und intuitiv gehaltene 3D-Designer ist für Laien und Hobbydesigner weitaus besser bedienbar als das, was heute in diesem Bereich üblich ist.
  • Nutzern will fabidoo den Einstieg bewusst erleichtern und setzt deshalb zusätzlich auf Design-Vorlagen (s. Was ein gutes Design-Toolkit auszeichnet). Auch diesen Ansatz nutzen noch wenige MC-Dienste. Bestehende Designs können direkt übernommen und schnell angepasst werden.
  • Zudem ist fabidoo sortimentsseitig nicht auf ein (Basis-)Produkt festgelegt, sondern kann die Produktpalette jederzeit ändern: fabidoo Hausdesigner Jens Rusitschka kann je nach Bedarf und Notwendigkeit sehr zeitnah neue Grunddesigns bereitstellen - aktuell einen frei gestaltbaren Weihnachtsmann.

Fazit: fabidoo setzt auf allen drei Ebenen - Produkt, Design und Nutzereinbindung - neue Akzente und eröffnet dem E-Commerce damit eine Fülle von neuen Möglichkeiten.

Nicht verwunderlich also, dass fabidoo einer der heißesten Kandidaten für die Innovationstreiber des Jahres 2007 ist und seinen Platz auf der Shortlist, die in wenigen Wochen veröffentlicht wird, schon mal sicher hat.

Passend dazu: Ein aktuelles Interview mit Frank Piller zum Stand der Entwicklung im 3D-Druck

Frühere Beiträge zum Thema:

Das große Rudi rockt Wochenende bei Exciting Commerce

Rudirockt Es gibt Konzepte und Ideen, da kann sich der E-Commerce noch jede Menge abschneiden in Sachen Abwechslung, Action und Emotionalität.

Ein tolles Beispiel ist Rudi rockt ("Die leckerste Art, neue Leute kennenzulernen") aus Aachen: 1.300 Menschen bekochen sich gegenseitig - oder: Einen Abend von Essen zu Essen rennen

Das Projekt kombiniert nicht nur Online- und Offline-Erlebnisse, sondern lebt stark von seinen viralen Komponenten und dem Engagement seiner Nutzer. Konzeptionelle Herausforderung ist unter anderem, die richtigen Leute an einen Tisch zu bringen, ohne dass die Wege zu lang werden.

Rudi rockt - Die Route

Andreas Herten zeigt, wie die Teilnehmer einen Rudi rockt Abend erleben.


Link: sevenload.com

Rudi rockt - Die Präsentation

Beim Webmontag in Aachen haben Philipp Wüllner und Florian Schwanse, zwei der fünf Betreiber, Rudi rockt vorgestellt.

Rudi rockt - Das Interview

Andreas Gerads hat das Gründerteam ausführlich befragt:

Rudirocktinterview

Rudi rockt demnächst in Trier, Mainz, Cottbus und im Rest der Republik.

Rudi bloggt auch und hat inzwischen den Neu-Aachener Professor Frank Piller als prominenten Fürsprecher gewonnen.

Frühere Beiträge zum Thema:

Interview: Was ThisNext von Facebook Beacon hält

Philipp hat kürzlich Facebook Beacon vorgestellt ("Projekt Leuchtfeuer entfesselt"). CSE Strategies greift das Thema auf und hat ThisNext-Chef Gordon Gould befragt, was Facebook Beacon für Social Shopping Dienste wie ThisNext bedeutet:

"Recently the press has been eating up announcements by Facebook and Google that seek to enable new types of transactional data sharing amongst friends.

The most relevant announcement is Facebook Beacon, which integrates retail sites directly into the social graph already present on Facebook. How does this affect ThisNext and how is it different?

Gordon Gould: The core philosophy of people recommending products to each other is right on, but I think the Facebook move is more PR.

There are some truisms on the Internet -- any company that's gotten any scale and traction in a space has only been able to do one thing well. The best example of this is Google and search monetization -- their other products haven't really taken off in the same way. (...)

It's distracting and companies historically on the Web have never beeen successful at doing this in parallel. For Facebook to try and do this when they're already in the crosshairs is a mistake. They've got some momentum and some PR pop, but at the end of the day the social shopping layer that succeeds will be best of breed and independent.

And I think that will be us."

In dem Interview klingt auch ein weiterer Punkt an, der oftmals dazu führt, dass Meinungsportale wie Ciao & Co. fälschlicherweise für Social Shopping Vorläufer gehalten werden: Produktbesprechungen und Produktempfehlungen sind zwei komplett unterschiedliche Stiefel:

"Here's the key point: a lot of social shopping sites that are emerging make no distinction between recommendation and review. 

Reviews are still part of the search paradigm -- showing you 400 different cell phones -- but ThisNext is about showing great stuff. 

We want to show you the top 1% of products in specific areas, driven by people's opinions you trust."

Zum kompletten Interview.

Lesenswert ist auch ein früherer Beitrag von Gordon Gould, in dem er erläutert, warum sich Kaboodle für 40 Mio. Dollar zu billig verkauft hat.

Frühere Beiträge zum Thema:

Etsy Rekordtag: Erstmals mehr als 10.000 Produktverkäufe

Nicht nur Woot! hat in dieser Woche einen neuen Tagesrekord erzielt, auch Etsy meldet einen neuen Rekordwert ("Record Sales Day"):

"On November 15, 2007, Etsy had a record sales day, and not just any ol' record: we saw the amount of goods sold jump by 17% over the previous high (from the week before!) to $162K in sales!

That's 11,215 items sold in one day: previously, we had never gone over the 10,000 item mark in a single business day."

Anmerkung: Gemeint ist hier das Bruttohandelsvolumen (GMV). Etsy bekommt davon eine Verkaufsprovision von 3,5% plus Einstellgebühren in Höhe von 20 Cent pro Produkt, macht summa summarum 7.900 Dollar. Damit lässt sich der angepeilte Jahresumsatz von 2 Mio. Dollar gut erreichen.

Frühere Beiträge zum Thema: