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« Dezember 2007 | Start | Februar 2008 »

Etsy sichert sich 27 Mio. Dollar von Burda, Accel & Co.

Lange Zeit war Etsy-Gründer Rob Kalin standhaft. Jetzt hat er doch weitere Unternehmensanteile abgegeben. Und für 27 Mio. Dollar die VCs von Accel, die unter anderem an Facebook und an Spreadshirt beteiligt sind, an Bord geholt. Im Rahmen der Kapitalerhöhung hat auch Burda seine Etsy-Anteile aufstocken können:

"I am proud to announce to everyone that we have just accepted a $27 million investment.

The funding comes in part from two existing Etsy investors, Union Square Ventures and Hubert Burda Media, and from an important new investor: Jim Breyer at Accel Partners."

In einem ausführlichen Blogpost erläutert Rob Kalin, wofür Etsy das Kapital braucht. Unter anderem will Etsy zügig internationalisieren und ein eigenes Zahlungssystem einführen.

Die Finanzierungsrunden erfolgen bei Etsy derzeit im Halbjahrestakt: In den bisherigen Runden (Juni 2006, November 2006, Juli 2007) hat Etsy für knapp 5 Mio. Dollar nur wenige Unternehmensanteile abgegeben. Insofern dürfte die Bewertung auch diesmal entsprechend hoch ausgefallen sein.

Interessant auch: Accel Partners sind jetzt an Etsy und - über Spreadshirt - auch an DaWanda beteiligt.

Frühere Beiträge zum Thema:

Medienschau: Live Shopping bei Bild.de

Nach Spiegel Online und den RTL 2 News fehlte jetzt eigentlich nur noch ein Beitrag bei Bild.de. Heute war es soweit:

Bildde

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Nur bis 9 Uhr: Trenddossier Social Commerce für 50 Euro

Der Countdown läuft. Nur noch bis Donnerstagmorgen, 9 Uhr, gibt es beim Zukunftsinstitut unser frisch erschienenes Trenddossier Social Commerce zum Vorzugspreis von 50 Euro (statt 75 Euro regulär)

Trenddossiersocialcommerce

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Innovationstreiber 2008: Die spannendsten Konzepte im Januar

Auch 2008 suchen wir wieder die Innovationstreiber des E-Commerce. Hier wie gewohnt eine Vorauswahl der spannendsten Neuvorstellungen der Monate November bis Januar (in alphabetischer Reihenfolge; die Links verweisen auf die jeweiligen Exciting Commerce Beiträge):

Kandidaten für das beste Shopping-Widget / die beste Widget-Strategie:

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Social Commerce: ThisNext holt sich $5 Mio. Venture Capital

Nicht nur Stylefeeder meldet eine neue Kapitalrunde. Auch die Social Shopping Kollegen von ThisNext haben ihre Altinvestoren nach einer Zwischenrunde im letzten Jahr doch noch zu einer weiteren Kapitalrunde bewegen können und inzwischen weitere 5 Mio. Dollar eingesammelt.

In einem Artikel der LA Times beschreibt ThisNext-Gründer Gordon Gould die Problematik, vor der derzeit viele Startups stehen:

"Internet companies are finding it easy to get seed money but harder to raise money in subsequent rounds, Gould said.

"There's a lot of false starts, and a lot of companies are not going to make it to the next round of financing because there's no there there."

Vor dem Launch hatte ThisNext Anfang 2006 erstmals 2,5 Mio. Dollar Startkapital bekommen. Als Investoren an Bord sind Clearstone Venture Partners und Anthem Venture Partners

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Exciting Facebook: Stylefeeder holt sich weitere 2 Mio. Dollar

Facebookshoppingtop5 Stylefeeder, mit rund 500.000 Installationen der mit Abstand populärste Social Shopping Dienst in Facebook, hat sich weitere 2 Mio. Dollar Venture Capital gesichert.

Erst im Oktober hatte Stylefeeder eine Kapitalrunde in Höhe von 1 Mio. Dollar bekannt gegeben.

Xconomy hat einen hervorragenden Bericht zum Thema ("StyleFeeder — Facebook’s Leading Shopping Engine — Thinks Big with Small Series A Round"):

"While Amazon and eBay may dominate shopping in most of the Web universe, things are still up for grabs on planet Facebook. There, the leading shopping application is from a two-year-old Cambridge, MA, startup called StyleFeeder.

More than half a million people have made StyleFeeder’s shopping app part of their Facebook profiles—which is about 50 times as large as the Facebook user base claimed by the nearest competitor, eBay. (...)

“Obviously, at some point, an eBay or an Amazon will do something innovative with their Facebook apps, but we’ve established such a big lead right now that we want to keep being pervasive,” says Shergul Arshad, StyleFeeder’s vice president of business development.

I spoke with Arshad and Phil Jacob, StyleFeeder’s founder and CTO, by phone yesterday.

They said the success of the StyleFeeder Facebook app, launched last June, was something of a surprise, even to them. “The Facebook platform was very new at that point, and I don’t know if anyone really knew what it was going to become, but it looked pretty interesting,” says Jacob.

“We looked at the API [the application programming interface, the specifications outside programmers can use to interact build software that interacts with Facebook’s database] and it looked like we would be able to weave ourselves into the social fabric of Facebook pretty easily, in a way that was truly useful.”

Zum kompletten Beitrag

Auch Philip Jacob selber hat Ende November einen lesenswerten Gastbeitrag ("The Key to Shopping 2.0 Success: Empowering Customers") in der E-Commerce Times veröffentlicht. Im Programm von xtv gibt es weiterhin das Videointerview mit ihm.

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Live Shopping: Sportlet feiert 1. Geburtstag

In Köln feiert Sportlet heute sein Einjähriges - mit einer 0 Euro Geburtstagsgeschenkaktion. Gestern gab es schon eine Preisrutsch-Aktion, die wie gewohnt mit einem Ausverkauf endete.

Sportletgeburtstag

Sportlet ist nach Schutzgeld (s. 1 Jahr Schutzgeld.de) der zweite deutsche Live Shopping Dienst, der länger als ein Jahr auf dem Markt ist.

Über die Bestellentwicklung ist wenig bekannt. Sportlet hat aber im Lauf der Zeit sein Sortiment erheblich erweitert. Gab es zu Beginn täglich ausschließlich Sportschuhe, so decken die Kölner inzwischen ein sehr breites Produktspektrum im Sport- und Lifestyle-Bereich ab.

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Social Shopping: Etsy-Seller im Clinch mit Polyvore

Normalerweise zählen Etsy-Nutzer zu den ersten, die Social Shopping Dienste wie ThisNext, Stylehive & Co nutzen, um ihre Produkte dort zu promoten.

Gerade allerdings liegen einige Etsy-Seller mit dem Social Shopping Dienst Polyvore im Clinch, weil bei Polyvore Nutzer "ungefragt" Etsy-Produkte für ihre Produkt-Collagen verwendet haben.

Wahre Dramen spielen sich ab:

"I have never been so humiliated in my life. My artwork was degraded and looked like crap."

Unofficial Etsy News greift das Thema auf ("Is Polyvore stealing your images?").

Auch Mademoiselle A. widmet sich in einem sehr umfassenden Beitrag dem Für und Wider "Bilder-Klau vs. Promo-Effekte":

"Was sich nun im Web dazu tut, ist sehr interessant.

Zum einen verstehen die wenigsten, was Polyvore eigentlich ist bzw. welchen Nutzen es hat, und zum anderen sind viele sehr schnell dabei, aufgebrachtes Geschrei zu verbreiten und das Portal und seine User als Diebe abzustempeln. (...)

Ein dicker Pluspunkt fuer Polyvore: sie haben noch gestern einen Etsyaccount eroeffnet und haben sich aktiv in einem zweiten Thread beteiligt. Deeskalationstaktik vom Feinsten *thumbs up*!"

Es gibt einige Punkte, die ich nicht ganz verstehe.

Jede Collage verlinkt in der Regel auf die Quelle eines Artikels, wie in dieser, z.B. Jede, die nun also zum Einkaufen angereizt ist, weiss sofort, wo sie das begehrte Objekt finden kann. Sie muss nicht zur Konkurrenz, sie muss niemanden suchen, der ihr diesen Artikel gar noch fuer billiger herstellt.

Der Verkaeufer, dessen Artikelbild nun hier genommen wurde, bekommt so gratis Werbung und muss niemanden dafuer bezahlen, dass ueber seinen Shop und seine Arbeit  geschwärmt wird.

Dass gerade zu Etsy verlinkte Artikel schnell ausverkauft sind, ist meiner Meinung nach nicht Polyvores Problem, und immerhin besteht auf Etsy die Moeglichkeit, den Hersteller direkt zu kontaktieren, um etwa um eine Sonderanfertigung zu bitten. Ist das kein Vorteil?

Ein wiederkehrendes Argument auf Etsy ist, dass niemand um Erlaubnis zur Benutzung der Bildmaterialien frage und so Copyrights der Bildinhaber verletzt wuerden.

Was aber genauso seltsam ist - ich weiss, dass viele der "design" und "style" Blogs  da draussen, und noch viel mehr der Etsyblogger, weder nach Erlaubnis fragen, wenn sie ihre "fellow Etsyans" auf ihren Blogs "featuren", noch Bescheid geben, wenn die Posts live auf dem Web sind. Und das wird hingenommen. Wo, frage ich, ist da der Unterschied? (...)

Und was ergibt sich daraus fuer andere SocialShopping-Plattformen wie ThisNext & Co.?"

Besser kann man die Argumente beider Seiten nicht auf den Punkt bringen. Und die Frage ist ohnehin, ob sich für das Dilemma je eine Lösung findet. Abgesehen von etwas mehr gegenseitigem Vertrauen in die lauteren Absichten.

Passend dazu laufen bei Etsy im übrigen gerade die Trademark-Diskussionen, wo der Fall genau andersherum liegt. Etsy-Seller verwenden vergleichsweise freizügig und "ungefragt" die Etsy-Marke.

Nachtrag (29.01.): Inzwischen hat das Polyvore-Team reagiert - mit einem ausführlichen Posting im Blog.

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Exciting Facebook: Wie StudiVZ gegen Facebook punkten will

Einer Art Offenbarungseid kommt das aktuelle Interview mit StudiVZ-CEO Marcus Riecke gleich - oder wie es Marcel Weiß bei neunetz formuliert:

"Hut ab in Richtung StudiVZ für das konsequente Verfolgen der unsinnigsten Netzwerkstrategie ever."

Es ist sehr schwierig, diplomatische Worte für die dort geäußerten Ansichten und strategischen Überlegungen zu finden.

Am Bezeichnendsten für die Geisteshaltung sind wohl die technologischen Überlegungen:

"Wir planen, diese Schnittstelle auf Anfrage freizugeben. Wenn ein Entwickler auf uns zukommt, wollen wir vorab prüfen, ob diese Applikation zu unserer Produktstrategie passt.

Es kann durchaus sein, dass wir Applikationen, die wir mit einem externen Entwickler erarbeiten, für uns behalten wollen.

Wenn wir eine tolle Idee haben, macht es Sinn, wenn diese Idee in einem anderen Netzwerk nicht funktioniert.

Die Applikationen sind ein Weg zur Differenzierung im Wettbewerb.

Das Vorgehen hält uns alle Möglichkeiten offen: Wir können Anwendungen komplett allein entwickeln, wir können Anwendungen über die proprietäre Schnittstelle mit einem ausgewählten Entwickler erarbeiten oder wie bieten eine offene Schnittstelle an.

Dann sollen alle Entwickler mal programmieren und die beste Anwendung soll sich auf der Plattform durchsetzen.

Dieser letzte Punkt war der ursprüngliche Facebook-Weg. Das hat zu einer Vielzahl von Applikationen geführt. Wir sind nicht überzeugt, dass die Nutzer sie alle haben wollen."

Aus technologischer Sicht (und damit auch aus E-Commerce-Sicht) kann man StudiVZ also vergessen, zumal der für die schnelle Verbreitung alles entscheidende Newsfeed "noch nicht konkret in Planung" ist. Da ist selbst Xing schon um einiges weiter.

Holger Schmidt, der das Interview geführt hat, fasst die Lage heute in der FAZ wie folgt zusammen:

"Es ist das Duell des Jahres im Internet: Das soziale Netzwerk Facebook kommt auf den deutschen Markt und greift den Branchenprimus StudiVZ an.

Die deutsche Studentengemeinschaft ist zwar 2005 als Facebook-Kopie entstanden, aber heute könnten die Voraussetzungen kaum ungleicher sein:

Facebook ist der technische Überflieger der Branche, hat (...) aber bisher nur 600.000 Mitglieder in Deutschland.

StudiVZ hat sich seit dem Start technisch kaum weiterentwickelt, dafür aber enorm viele Mitglieder gewonnen"

Während StudiVZ versucht, motivierten Entwicklern Knüppel vor die Beine zu werfen, geht Facebook gerade wieder in die Offensive und macht es Entwicklern so leicht wie möglich, gute Anwendungen zu entwickeln ("Gut gespielt: Facebook baut aggressiv Developer Plattform aus"):

"Facebook hat weiterhin die mit Abstand am besten geplante und ausgeführte Plattform-Strategie in diesem Marktsegment.

Dem gegenüber nehmen sich die anderen Mitspieler wie blutige Anfänger aus (Google, Plaxo) oder sind noch gar nicht erst auf dem Spielfeld aufgetaucht (MySpace, StudiVZ, XING).

Auch wenn man sich über den Sinn der meisten Facebook-Applikationen (Schafe werfen, anyone?) streiten kann, hat Facebook doch die breiteste und erfolgreichste Entwicklercommunity für allerlei lustige Zusatzmodule angezogen.

Die Verfügbarkeit vieler solcher Applikationen hält Facebook frisch und damit für die User attraktiv."

Lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch Marcel Weiß' Beitrag über den Nutzen der Facebook-Plattform:

"Man muss Facebook, um das Konzept dahinter zu begreifen, mit einem Betriebssystem wie Windows und dessen Programmvielfalt vergleichen."

Andere Positionen und Meinungen zur Strategie von StudiVZ bei Rivva

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Bilder-Woot!: Wie Niboki das Live Shopping Erlebnis verstärkt

Das größte Manko der deutschen Live Shopping Dienste ist, dass sie ihre Nutzer noch nicht direkt (="live") am Abverkaufserlebnis teilhaben lassen.

Während in den USA Woot!, SteepAndCheap und andere zum Teil sehr unterschiedliche Mittel und Wege gefunden haben, um den Stand der Abverkäufe zu verdeutlichen, ist hierzulande Guut.de immer noch der einzige, der sich in die Karten schauen lässt und mit Aktionselementen arbeitet.

Alle anderen lassen ihre Nutzer untertags weitestgehend im Unklaren darüber, ob es sich wirklich lohnt, schnell zuzugreifen.

Erfreulicherweise geht das Bilder-Woot! Niboki jetzt mit gutem Beispiel voran und veröffentlicht seit dieser Woche Limitierungen und Verkäufe.

Ab sofort heißt es dort also: "Oh oh! Dieses Bild ist auf nur 25 Stück limitiert. Such dir schnell eins aus ...".

Nibokilimits

Niboki-Betreiber Niklas Bolle schreibt (per Mail):

"So kann der Kunde jederzeit sehen wie viele Bilder insgesamt zu haben sind, wie viele schon weg sind und kann sich genau seine Nummer auswählen.

Die Gemälde werden zu diesem Zweck auf der Rückseite gestempelt und durchnummeriert, um so die Originalität und Einzigartigkeit eines jeden Werks zu unterstreichen."

Was soll man sagen: Vorbildlicher gehts kaum.

Niklas Bolle, der neben Niboki auch Mygall betreibt, ist auch einer der Teilnehmer beim Exciting Commerce Roundtable Ende März in Berlin. Dort lautet das Thema: "Starting Up 2008 - Neue Ideen für den E-Commerce".

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MyLiveShopping und LiveShopping.biz verbünden sich

Der Live Shopping Aggregator MyLiveShopping und LiveShopping.biz verbünden sich. Oder anders gesagt: Mathias Jacobs von MyLiveShopping bloggt künftig bei LiveShopping.biz:

Myliveshoppingblog
"Wir sind gerade erst mit dem neuen Portal gestartet und wollen Euch schon bald zusätzlich einen RSS Feed, kurze Shop Reviews und eine Möglichkeit für Comments bieten."

Weiterhin unabhängig davon läuft das Live Shopping Blog

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Shopbörse: Douglas Online-Umsätze 2004-2007

Douglas hat seinen Online-Umsatz im Geschäftsjahr 2006/07, das am 30. September endete, laut Geschäftsbericht (PDF) um 23,8% auf 23,5 Mio. Euro gesteigert. In den Jahren zuvor ist das Internetgeschäft jeweils um 40% gewachsen.

Douglasonline

Passend dazu hat der französische Versandhandelsverband Fevad in dieser Woche eine Liste der reichweitenstärksten Online-Beauty-Shops in Frankreich veröffentlicht (PDF).

Beautyfrance

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Flower Power: Was tut sich bei den Blumenversendern?

BlumenstrausskonfiguratorUm es vorweg zu sagen: herzlich wenig.

Die Blumenversender der ersten Generation (Valentins, Blume2000, Flora Prima, Fleurop) wenden sich mit ihren Online-Angeboten weiterhin vor allem an gelegentliche Blumenkäufer.

Blumenfans und Menschen, die ein emotionales Einkaufserlebnis suchen, kommen hier eindeutig zu kurz.

Weitaus mehr Mühe geben sich da die Versender von Gartenpflanzen, allen voran Lubera oder Schmid. Letztere punkten u.a. mit einem Forum für Rosenfreunde.

Als "Weltneuheit" (Eigenwerbung) kündigte der Blumenbutler, ein Schwesterangebot von Schutzgeld.de, kürzlich seinen durchaus sehenswerten Straußkonfigurator an:

"Per Mausklick einfach Blumensorte, Straußgröße, Manschette und Blumengrün wählen und in den Blumenkorb legen. Eine fotorealistische Vorschau des gewählten Blütenzaubers garantiert, dass der Blumenfreund genau das Ensemble erhält, das er sich wünscht.

In Kürze wird der individuelle Strauß zum virtuellen Blumengruß per MMS oder E-Mail. Und es geht noch weiter in Richtung Web 2.0: Ein Rating der bestellten Blütenprachtstücke.

Wer sein Arrangement auf der Website von blumenbutler.de zur Veröffentlichung freigibt, kann durch die Bewertung der Webseiten-Besucher beispielsweise Einkaufsgutscheine gewinnen."

Hinweise auf andere spannende Ansätze und neue Ideen sind herzlich willkommen. Fehlt nicht auch noch ein Social Network für Blumenfreunde? ;-)

In Facebook & Co. sind virtuelle Blumengrüße der letzte Schrei. Und das Gärtnerblog dürfte zu den kommerziell erfolgreichsten Weblogs in Deutschland zählen.

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Social Commerce: Wer die Trendsetter im E-Commerce sind

In einem Gastbeitrag für die Computerwoche ("Social Commerce: Wer die Trendsetter im E-Commerce sind") gibts in dieser Woche Exciting Commerce pur:

"Wie macht der Einkauf im Internet noch mehr Spaß? Aktive und emotional engagierte Nutzer sollen neuen Schwung in den Online-Handel bringen. Dabei revolutionieren die nutzergetriebenen Ansätze nicht nur das Shopping-Erlebnis. Der zumeist sehr schnelle und zielgenaue Abverkauf in den Communities stellt auch E-Commerce-Systeme und -Prozesse vor ungewohnte Herausforderungen."

Der Artikel beschreibt in knapper Form zukunftsweisende Trends und Entwicklungen im E-Commerce - und ist in gewisser Weise ein Vorgriff auf das Trenddossier Social Commerce ("Verkaufen im Community-Zeitalter"), das dieser Tage beim Zukunftsinstitut erscheint.

Ebenfalls hingewiesen sei auf das neue Buch "Verkaufsweg Social Commerce - Wie man mit Web 2.0 Marketing Geld verdient". Darin liefern die Autoren Klemens Skibicki und Frank Mühlenbeck jede Menge Denkanstöße. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Die Ansichten decken sich allerdings nicht in jedem Fall mit den unsrigen.

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Live Shopping: Preisbock gewinnt Investoren

Preisbock08 Nach iBOOD (s. Beitrag) und Guut.de (s. Beitrag) hat auch Preisbock Investoren für sein Live Shopping Konzept begeistern können.

ds.de greift die entsprechende Pressemeldung auf.

Beteiligt hat sich unter anderem Intershop-Gründer Karsten Schneider, der kürzlich schon zusammen mit anderen in Iliketotallyloveit investiert hat.

Preisbock ist seit Juni 2007 auf dem Markt, hält sich allerdings erstaunlich bedeckt, wenn es um Umsätze und Mitgliederzahlen geht.

Bisher veröffentlicht Preisbock ausschließlich Reichweitenzahlen, die allerdings im Live Shopping geringe Relevanz haben.

Aktionsgetriebene Verkaufskonzepte finden nicht nur hierzulande zunehmend Gefallen. SteepAndCheap ging im letzten Jahr an Liberty Media, Smack Shopping an Microsoft. Und an Woot! soll mittlerweile Amazon beteiligt sein.

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Ebay am Scheideweg: Abschieds-Interview mit Meg Whitman

Meg Whitman, Ebay-Frontfrau und unbestrittene Heldin des E-Commerce, tritt Ende März nach 10 Jahren ab. Mit Ebay hat sie den E-Commerce der ersten Generation geprägt wie niemand sonst.

Doch wie geht es weiter? Ist Ebay gerüstet für die Zukunft?

Im Abschiedsinterview bei Techcrunch wird deutlich, dass Ebay noch lange zu den Großen zählen wird. Allerdings fehlen die Ideen und vor allem das Verständnis für das Internet der nächsten Generation.

Ebay fragt sich nicht mehr, was die nächste Web-Generation brauchen könnte (sicher kein Ebay!), sondern vor allen Dingen, wie das bestehende(!) Ebay von den neuen Entwicklungen profitieren könnte.

Ebay sieht sich also nicht mehr als Treiber, sondern wird mehr und mehr zum Follower.

Meg Whitman bringt Ebays großes Verdienst auf den Punkt:

"Pierre´s idea was a really good idea: using the Web to empower regular people and small businesses to do commerce."

Was allerdings, so die Frage, wenn Ebay 2008 nochmal neu starten würde? Hier wird die Antwort lang, aber belanglos. Man würde sich neu erfinden, aber im wesentlichen alles nochmal so machen, nur besser.

Argumentativ verfällt Meg Whitman in das Verhaltensmuster aller Etablierten, die sich an das Bestehende klammern und das Neue skeptisch beäugen:

"Whitman: My view is that, just as in many businesses, brands really matter. There will always be a role for destination sites. Eighty million users come to our destination. I think that will be the vast majority of our future business.

That said, we must be in distributed commerce in the future, taking listings for auctions and Shoppng.com and distributing them to other sites. If they are not going to come to us, we are going to come to them. We are not at all averse to distributed commerce.

Donahoe: In many ways, our buyers will lead us there. We are making it much easier to bring eBay listings to your Facebook page, Myspace page, and shopping listings to various sites. eBay’s unique inventory offers better alternative [than other sources]."

In dieser trotzigen Haltung offenbart sich die Selbstüberschätzung des Etablierten. Denn was sicher niemand braucht, sind "shopping listings" bei Facebook und MySpace.

Doch Meg Whitman ist skeptisch:

"Here is the interesting thing that I wonder about. You look at the tremendous success of Facebook. To my mind there is not a lot of commerce going on in these social networking sites. eBay is a community anchored in commerce. It is a commerce site that built a community around it. What has not been proven is if the reverse can happen and people will go to community sites to do commerce."

Wer auf Beweise wartet, der hat eigentlich schon verloren. Jetzt wäre die Zeit, es auszuprobieren. Wer allerdings mit derart großer Skepsis herangeht, der hat nicht die allerbesten Karten, um wirklich vorne mit dabei zu sein.

Insofern wird es spannend sein zu verfolgen, wer in 10 Jahren das Internet der zweiten Generation ähnlich prägt wie Ebay heute.

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HSE24 muss 264 Programmstunden an Quelle abtreten

Quellebeihse24 Neueigentümer Quelle will sich 2008 erheblich stärker in die Programm- und Sortimentsgestaltung von HSE24 einmischen.

Das berichtet der Branchendienst Horizont nach einem Gespräch mit Quelle-Geschäftsführer Henning Koopmann.

HSE24 muss gut 4,5% seines Live-Programms an den Katalogversender abtreten. Alles in allem sollen laut Horizont 264 Programmstunden mit Quelle-Produkten bestückt werden.

Für HSE24 ist der Eingriff in die Programmhoheit zwar ärgerlich. Allerdings leidet der Sender schon seit Jahren daran, dass zu wenige gute Produktangebote auf zuviele Programmstunden gestreckt werden müssen.

Gerade im Vergleich mit QVC wird offenbar, dass QVC seine Sendezeit erheblich besser auslastet. Und pro Stunde mehr als doppelt soviel Umsatz macht wie HSE24.

Insofern macht es Sinn, dass HSE24 überschüssige Stunden abgibt. Denn auch wenn nicht zu erwarten ist, dass die Quelle-Stunden besser abschneiden als eine typische HSE-Stunde, so dürfte doch der Gesamtumsatz steigen, da HSE24 die verbleibenden Stunden weitaus besser auslasten kann.

Wie sich HSE24-Geschäftsführer Richard Reitzner die Zukunft seines Senders sonst noch so vorstellt, hat er zwischen den Jahren der Welt verraten.

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pick!t today: Die Cocktailbude legt los

Es gibt Ideen, die muss man schon alleine deshalb vorstellen, weil sie so verrückt sind:

Cocktailbude

"Wir lieben Cocktails und wollten schon öfters mit Freunden zusammen in privater Runde eine Cocktailparty schmeißen oder einfach in aller Ruhe einen guten Cocktail zu Hause genießen.

Da es sich aber im Normalfall nicht lohnt, sämtliche Zutaten einzukaufen, dachten wir uns, selbst einzelne Cocktails zu vertreiben."

Seit heute Nacht online, das Blog gibts schon ein bisschen länger.

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Überraschungsaktion: Schutzgeld wieder frei zugänglich

SchutzgelduepaketDoppelte Überraschung heute bei Schutzgeld.de: Die Düsseldorfer haben nicht nur ihre 5. Überraschungsaktion laufen, diesmal als Überraschungspaket mit Jackpot-Option, sondern haben sich außerdem entschlossen, die Seite wieder für jedermann frei zugänglich zu machen. Das soll dann bis auf weiteres auch so bleiben, meint der Pate.

Schutzgeld hat seine Nutzerzahlen innerhalb kürzester Zeit verdoppeln können und ist, getrieben durch das wachsende Nutzerinteresse, derzeit wieder viel am Herumexperimentieren.

Den Bestellrekord hält im übrigen immer noch die zweite Überraschungsaktion vom vergangenen Juni. Damals gingen über 1.000 Bestellungen ein.

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Zazzle übernimmt MeCommerce-Vorreiter Goodstorm

Zazzlelogo Zazzle hat Goodstorm übernommen (s. Pressemeldung), lange auch einer der Pioniere in Sachen MeCommerce.

Zazzle, das kürzlich von den US Techblogs als "Best New Business Model" ausgezeichnet wurde (s. Pressemeldung) und auch für uns zu den 10 Innovationstreibern des Jahres gehört, setzt damit seinen Akquisitionskurs fort. Zuletzt hatte Zazzle im April Confego übernommen.

Seit seiner ersten großen Finanzierungsrunde Mitte 2005 hat Zazzle eine erstaunliche Entwicklung genommen und soll laut Techcrunch im Oktober neben den ursprünglichen 16 Mio. Dollar weitere 30 Mio. Dollar bekommen haben.

E-Commerce als Community-Service

Zazzle ist eines der wenigen E-Commerce-Unternehmen, das konsequent auf "E-Commerce als Service" und offene Schnittstellen setzt.

Schon seit dem Sommer 2006 fährt Zazzle eine konsequente Mashup-Strategie ("Zazzle Product Engine: Let consumers mash up content from anywhere on products"), und die Alexa-Mashup-Shirts zählen nachwievor zu den eindrucksvollsten Anschauungsbeispielen.

Inzwischen gibt es neben Anwendungen für MySpace & Co auch Zazzle-Contests. Gerade experimentiert das Unternehmen mit einem Zazzle-Digg.

Das Zazzle-Blog ist definitiv bookmarkenswert.

Laut Schätzungen von Internetretailer machte Zazzle 2006 einen Umsatz von 33,4 Mio. Dollar, dürfte allerdings 2007 ordentlich zugelegt haben.

(via)

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Medienschau: Otto tüftelt an Myby-Konzept

Nachdem die stationären Elektronikhändler ihre Online-Hoffnungen begraben haben und Anbieter wie Notebooksbilliger zeigen, was möglich ist, wittern die großen Versender Morgenluft.

"Wir denken über ein Konzept für den Elektronik-Onlinehandel nach", zitiert die Financial Times Deutschland in der heutigen Ausgabe ("Die Verlierer der Online Rabattschlacht") Otto-Vorstand Rainer Hillebrand.

Im Fokus des Artikels steht das ambitionierte Primondo-Startup Myby, das laut Primondo-Chef Marc Sommer künftig auch auf der Quelle-Homepage zu finden sein könnte.

Unklar (und rein spekulativ) ist, ob diese Aussage auch im Zusammenhang mit den Unwägbarkeiten bei Quelle Market zu verstehen ist, das sich gerade mit der Insolvenz seines Shop-Dienstleisters Product + Concept herumschlagen muss:

"Die Geschäftsprozesse für das Sortiment Quelle Market werden komplett über die product + concept eigene Handelsplattform business logic abgewickelt."

Laut Insolvenzverwalter bleiben alle P+C Mitarbeiter an Bord und die Geschäfte werden wie gehabt weitergeführt, aber laut IT-Business ist "die Zukunft von Product + Concept noch nicht in trockenen Tüchern".

Und in sofern ist es nicht unspannend, ob Quelle Market, das von den Quelle-Kunden gut angenommen worden sein soll, wie geplant weitergeführt werden kann oder notfalls durch Myby ersetzt werden muss.

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Julie & Grace: Eine Art DaWanda für Schmuckfreunde

Ein erfreulich gut gemachtes Dawanda - oder besser vielleicht: Spreadshirt - für Schmuckdesigner kommt aus Hamburg. Bei Julie & Grace können Schmuckfreunde ihren eigenen Schmuck gestalten (und verkaufen). Produziert wird auf Bali.

Julieandgrace

Gelungen ist, dass Julie & Grace - ähnlich wie Fabidoo - mit Vorlagen arbeitet. So lassen sich bestehende Schmuckstücke leicht verändern.

Paulinepauline hatte kürzlich den Bijoudesigner aus der Schweiz vorgestellt. Und in München befindet sich Pearlfection gerade in der Private Beta Phase.

(via Pressemeldung und ds.de)

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Live Shopping: Schutzgeld knackt die 20.000 Nutzer Marke

Schutzgeld20000 RTL 2 sei Dank hat Schutzgeld.de nur 6 Wochen nach der 10.000er gestern auch die 20.000 Nutzer Marke geknackt.

Wobei die Nutzerzahlen erstaunlicherweise immer noch stark ansteigen, obwohl der Bericht nun schon fast eine Woche zurückliegt.

Förderlich ist sicherlich auch, dass sich die Schutzgeld-Macher vor gut zwei Monaten entschlossen haben, den Zugang nur noch nach Registrierung zu ermöglichen.

Doch offenbar gucken die neuen Nutzer nicht nur, sie kaufen auch: Selten war Schutzgeld so oft ausverkauft wie in den letzten Tagen.

Wobei momentan auch die anderen Dienste nicht klagen können. Schön langsam dringt das Thema ins öffentliche Bewusstsein.

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Shirt.Woot!: Eine erste Zwischenbilanz nach 6 Monaten

Nobodysperfect Vor ziemlich genau sechs Monaten, am 20. Juli 2007, ist Shirt.Woot! an den Start gegangen und hat in den vergangenen 26 Wochen mehr als 150.000 Zehn-Dollar-Shirts im Wert von über 1,5 Mio. Dollar verkauft, rund die Hälfte davon mit Motiven, die Nutzer eingereicht haben.

In den letzten beiden Wochen konnte Shirt.Woot!, nach der Erhöhung der Kontingente, mit jeweils mehr als 75.000 Dollar Wochenumsatz zwei neue Verkaufsrekorde verzeichnen.

Eine Abschätzung der Zusatzumsätze

Zusätzlich zu den am jeweiligen Verkaufstag erzielten Einnahmen kommen bei Shirt.Woot! noch die Erlöse aus den nachträglichen Verkäufen, wenn die Shirts zum erhöhten Verkaufspreis von dann 15 Dollar (statt 10 Dollar) angeboten werden.

So hat einer der bisherigen Topseller, das Motiv "Nobody´s perfect" (s. Bild), geschätzte zwei bis dreimal soviele Shirts nachträglich verkauft.

Inzwischen liefern die Shirt.Woot! Statistiken ein ganz gutes Bild davon, wieviel nachträglich verkauft wird.

So lässt sich sehr schön erkennen, dass ausverkaufte Motive bis zu 50 %, besonders beliebte Motive 100% ihres Umsatzes nach dem Erstverkaufstag generieren, während bei nicht ausverkauften Motiven auch nachträglich so gut wie nichts mehr geht.

Zur Verdeutlichung zwei Beispiele:

  • Das Siegermotiv des Woot!-Derbys vom 4. Januar hat zu den 1.250 Shirts à 10 Dollar nach dem Erstverkaufstag bis heute nochmals etwa 50%, also geschätzte 600 Stück à 15 Dollar verkauft. Zu den 12.500 Dollar kommen also nochmals 9.000 Dollar - mit einer sehr guten Marge für Shirt.Woot - hinzu.

Zu den 1,5 Mio. Dollar Gesamtumsätz dürften bei Shirt.Woot! also sicherlich nochmals geschätzte 20 bis 25% Zusatzumsätze kommen.

Woot! hat gestern "6 Monate Shirt.Woot!" mit dem zweiten Random Shirt Day gefeiert. Mehr als 10.000 Shirts à $ 6,66 gingen diesmal weg. Mittags war Schluß.

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Social Commerce: Zlio Umsätze und Kennzahlen für 2007

Die Social Commerce Plattform Zlio ("My very own store") ist in dieser Woche - nach Frankreich und den USA - auch in England gestartet. Die Financial Times berichtet über den Launch und nennt auch einige Kennzahlen für das abgelaufene Jahr:

"In France, where the service began in September 2006, about 180,000 internet shops have so far been set up, and there are some 40,000 in the US, where the company launched unofficially in April.

These generated about $12m (£6m, €8m) in sales in 2007. Some 1,000 new shops are added each day."

Zur groben Orientierung: Etsy, das zwar einen komplett anderen Verkaufsansatz verfolgt, aber ebenfalls von Verkaufsprovisionen im unteren einstelligen Prozentbereich lebt, meldet für den US-Markt 2007 Bruttoumsätze von 26,5 Mio. Dollar.

Im Februar will Zlio auch in Deutschland starten. Mehr dazu kann uns dann sicherlich Alexander Kösters beim Roundtable in der nächsten Woche in Mainz verraten.

Frühere Beiträge zum Thema:

Exciting Commerce Roundtable zu den Perspektiven im Social Commerce

Wir freuen uns auf den kommenden Roundtable am 31. Januar in Mainz. Startups von Apomio bis Zlio haben sich angesagt, um über die Perspektiven im Social Commerce zu diskutieren.

Exciting Commerce Roundtable
mit freundlicher Unterstützung von
Burdadigitalventures
Netz98

Mit dabei sind u.a. auch CodeME, Juicywalls, Luupo, Smatch, SoSmart und Tradoria.

Erfreulicherweise nehmen diesmal auch die Innovationstreiber der großen Versender (Neckermann, Otto, Primondo) teil. Zudem sind Happy Size und T-Online vertreten.

Wer denkt, er könnte aktiv zum Gelingen der Runde beitragen, der ist weiterhin herzlich willkommen (Mail an: roundtable@excitingcommerce.com).

Von Medienseite ist Förderland, von Forscherseite das Zukunftsinstitut vertreten.

Herzlichen Dank an die Sponsoren für die Unterstützung! Und Danke auch an Paulinepauline für Rat und Tat bei der Vorbereitung.

Passend dazu auch die Vorankündigung: Am 27. März findet vsl. der 5. Exciting Commerce Roundtable in Berlin statt, dann zum Thema "Starting up - E-Commerce Ideen für 2008". Auch hierfür kann man sich jetzt anmelden.

Frühere Beiträge zum Thema:

Trade-a-Game: Jahresumsatz und Kennzahlen für 2007

Das Team von Trade-a-Game hat sein Umsatzziel für 2007 erreicht. Eigenen Angaben zufolge hat das Startup, das im Januar 2007 gestartet ist, im vergangenen Jahr 560.000 Euro gemacht, geplant waren 500.000 Euro.

Allein im Dezember hat Trade-a-Game Spiele im Wert von rund 200.000 Euro verkauft. Damit liegt der Umsatz in etwa auf dem Niveau von Guut.de und Brands4Friends.

Aktuell meldet Trade-a-Game fast 20.000 Mitglieder. 2008 soll der Umsatz knapp verdreifacht werden.

Trade-a-Game unterscheidet sich von anderen Shoppingplattformen für Spiele dadurch, dass es gebrauchte Spiele in Zahlung nimmt. Dieser Ansatz soll 2008 ausgebaut werden, so dass die Nutzer nicht mehr nur ein, sondern beliebig viele Spiele in Zahlung geben können.

Die Berliner schafften es bei der Wahl zu den Innovationstreibern im E-Commerce auf Platz 3 und waren zuletzt auch in der Startupliste der Wirtschaftswoche vertreten.

Die Konkurrenz schläft allerdings nicht: Gerade hat Gamedealer seinen Ableger Medien-Ankauf an den Start gebracht.

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MyLiveShopping: Deutsche Live Shopping Zentrale legt los

Das deutsche Web im Live Shopping Fieber: Nach liveshopping.biz und dem Live Shopping Blog ist jetzt MyLiveShopping gestartet:

"Bei uns bekommt Ihr alle deutschsprachigen Live-Shopping Angebote auf einen Blick. Alle Anbieter und Ihre Deals topaktuell auf einer Seite."

Myliveshopping

In den USA gibt es analog dazu den DOD-Tracker. Der führt aktuell 68 Live Shopping Dienste auf.

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Live Shopping: Brugo-Thermobecher starten exklusiv bei Urdeal

Und noch ein ungewöhnliches Live Shopping Experiment.

Urdealbrugomugs

Das Team von Urdeal hat sich vor kurzem die Deutschlandrechte an den Brugo-Mugs gesichert, eine Thermobecher-Linie für Kaffee- und Teefreunde aus den USA. Mehr dazu auch in ihrem Brugoblog.

Heute und morgen bieten sie die Mugs im Rahmen der Einführungskampange exklusiv auch bei Urdeal an - als Brugo-Lotterie zum Einführungspreis.

Mit den Verkäufen sind Sebastian Wagner und Malte Frantz sehr zufrieden. In der ersten Stunde haben die Hamburger soviel verkauft wie sonst in 48 Stunden.

Künftig sollen die Brugomugs auch über den Fachhandel vertrieben werden.

Auf Fünfjahressicht wird es sicherlich auch hierzulande nichts Ungewöhnliches mehr sein, dass Produktneuheiten auch auf diese Weise den Weg in den Markt finden. Woot! hat dafür die Launch-Rakete. Und man kann gespannt sein, was sich die deutschen Dienste einfallen lassen.

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Smava und die Trends im Peer-to-Peer-Banking 2008

SmavakreditprojekteDer Ende März gestartete Social Lending Dienst Smava freut sich gerade über 25.000 Mitglieder und ein vermitteltes Kreditvolumen von über einer Million Euro, verschweigt allerdings (verständlicherweise, es handelt sich um eine PR-Meldung), dass die Plattform zum Jahreswechsel auch die ersten beiden Kreditausfälle vermelden musste.

Nicht ungewöhnlich, meint Claus Lehmann im P2P-Kredite-Blog. Smava steht auch so noch hervorragend da, auch wenn es 10 Monate nach dem Start noch zu früh sei für eine abschließende Bewertung.

Gestern veröffentlichte er zudem seinen lesenswerten Ausblick für 2008 ("P2P Kredite - Welche Trends kommen in 2008?"): Unter anderem erwartet er, dass 2008 noch mehr Wettbewerber auf den Markt drängen und u.a. das holländische Boober in Deutschland startet.

Claus Lehmann betreibt auch Wiseclerk, mit grafisch aufbereiteten Statistiken und Übersichten zu Smava & Co: Bisher hat Smava 285 Kredite finanziert, 33 mit einer sehr guten Bonitätsstufe, die meisten (55) mit einer sehr niedrigen Bonitätsstufe und entsprechend hohen Zinssätzen.

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Sport-Woot!: Sportlet testet Preisrutsch und Wundertüte

Sportletfeuerwerk Deuschlands Live Shopping Dienste scheinen sich viel vorgenommen zu haben für 2008 - und starten mit Schwung und Kreativität ins neue Jahr.

Das Kölner Sportlet, das in der kommenden Woche 1 Jahr alt wird, testet gerade eine Reihe von neuen Verkaufsansätzen:

Am Donnerstag gab es erstmals einen Preisrutsch. Der Verkaufspreis sank jede halbe Stunde. Um 9 Uhr morgens ging es mit 69,95 Euro los. Um 15 Uhr war das letzte Paar Sportschuhe für 49,95 Euro ausverkauft.

An Silvester zündete Sportlet das erste Sportlet Feuerwerk, das laut Betreibern ebenfalls gut ankam:

"Der Kunde konnte sich seine Größe aussuchen und erhielt ein Schuhpaar, von uns nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, zu einem Tiefpreis von 19,95€.

Das "SPORTLET-Feuerwerk" war bereits wenige Stunden nach Mitternacht ausverkauft. Es gab keine Retouren, alle Kunden waren mit ihren Schuhen zufrieden."

Ab sofort soll es bei Sportlet jede Woche eine Sonderaktion geben, in der kommende Woche eine an das Sportlet-Feuerwerk angelehnte Wundertüte - der Überraschungsschuh "zum sensationellen Preis".

Sportlet, als Nr. 3 gestartet, ist nach Schutzgeld.de der zweite Live Shopping Dienst, der sein Einjähriges feiern kann. Herzlichen Glückwunsch nach Köln!

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Bilder-Woot!: Niboki mit Wall of Fame und Wunschbildwoche

Nibokistats Sehr interessant, wie das Bilder-Woot! Niboki ("Fine Art Weekly") inzwischen seine Abverkäufe aufbereitet.

Absolute Mengen nennen die Leipziger zwar nicht, aber man erkennt sehr schön, wie sich die Abverkäufe entwickeln.

Ähnlich wie bei Shirt.Woot! bietet sich hier an, die bestellarmen Tage (Freitag bis Sonntag) für eine verlängerte Wochenendaktion zu nutzen.

Shirt.Woot! macht an den drei Wochenendtagen mittlerweile mit den Derby-Motiven um einiges mehr an Umsatz als an den Werktagen.

In der laufenden Woche gibts bei Niboki erstmals eine Wunschbildaktion. Für 150 Euro können sich die Nutzer (noch bis Sonntag) ihr Wunschmotiv malen lassen.

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