Cyberbloc: Live Shopping auf dem Weg zum Mainstream?
Die deutschen Live Shopping Dienste dringen mehr und mehr ins öffentliche Bewusstsein.
Sven Kaulfuß, hierzulande mit dem mittlerweile eingestellten Cyberport.24 einer der Vorreiter in Sachen Live Shopping, nimmt die aktuellen Entwicklungen zum Anlass für eine ausführlichen Analyse im Cyberbloc ("Live Shopping auf dem Weg zum Mainstream? Der Hype durchbricht die mediale Schallmauer"):
"Erfreulich, dass nach über einem halben Jahr alle Spieler noch im Boot sind sowie mit guut.de ein weiterer bzw. nach aktuellen Maßstäben erfolgreicher Live-Shopping-Dienst hinzugekommen ist. (...)
Bei Schutzgeld haben sich mittlerweile über 20.000 User registriert, bei guut.de sieht man die steigende Akzeptanz vor allem an der anhaltend hohen Zahl von Kommentaren zu den Aktionsprodukten.
Da wären sie auch schon, die beiden und meiner bescheidenen Meinung nach aussichtsreichsten Kandidaten für den Überlebenskampf in diesem Segment.
Der Rest spielt noch mit und wird aufgrund der medialen Nennung noch einige Zeit mitschwimmen können.
Doch was kommt dann? Gelingt es letzten Endes einem der beiden, den Erfolg von Woot tatsächlich nachzuahmen?"
Sehr lesenwerte Analyse, bei der auch durchaus selbstkritisch der Frage nachgeht, ob Cyberport nicht eventuell zu früh das Handtuch geworfen hat:
"Abschließend bleibt noch die Frage, ob denn für Cyberport aufgrund der aktuellen Berichterstattung die Thematik Live-Shopping erneut eine Rolle spielen kann oder auch sollte?
Voraussetzung hierfür wäre, dass man erfolgreich aus den eigenen Fehlern lernt – ein reiner Me-too-Ansatz wie bei Cyberport.24 wird keinen positiven Effekt hinterlassen."
Cyberport-Geschäftsführer Fritz Oidtmann scheint mit dem Thema abgeschlossen zu haben. Gegenüber der Internet World Business gibt er dem Verkaufskonzept keine großen Chancen mehr:
"Cyberport.24 hat sich nicht gerechnet."
Er sieht die Zukunft von Cyberport eher im stationären Handel.
Frühere Beiträge zum Thema:







Kommentare