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Amazon: Customer Communities auf Basis von Produkttags

Die neue Amazon-Version entwickelt sich zu einem dankbaren Feld für Forscher und Entdecker. live.hackr ist auf ein erstaunliches Phänomen gestoßen ("Seltsamazon").

Man sieht, wie Amazon in den USA die Produkttags nutzt, um - wie Amazon es nennt - "Customer Communities" aufzubauen - mit Diskussionsforen und allem Pipapo.

Amazoncustomercommunities

Spannend und noch sehr ungewöhnlich für einen klassischen E-Commerce Anbieter ist dabei, dass dazu auch die Nutzer präsentiert werden, die das entsprechende Tag vergeben haben.

Amazon hegt also tatsächlich Social Shopping Ambitionen und treibt in der neuen Version den Wandel hin zu einem Social Shopping Network, in dem sich die Nutzer untereinander weitaus direkter austauschen können, nun sehr viel aktiver voran - wenn auch - im Vergleich zu Ebay - noch eher still und heimlich und durch die Hintertür.

Schick auf die Tag Scores über den Produkten

Frühere Beiträge zum Thema:

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Amazon: Customer Communities auf Basis von Produkttags:

Kommentare

Amazon setzt seit der Gründung die Maßstäbe im eCommerce. Mir ist kein Unternehmen bekannt, welches nachhaltig die Entwicklung so stark geprägt hat wie die Jungs aus Seattle... Immer wieder interessant zu lesen!

Ich würde nicht sagen, dass Amazon damit die Maßstäbe setzt. Weder Amazon noch Ebay wissen momentan, wie sie mit den 2.0 Themen umgehen sollen/wollen. Was man beiden allerdings zugute halten muss, sie experimentieren fleissig. Auch wenn mancherlei Experimente ziemlich verzweifelt wirken ...

Eine ähnliche Variante gibt es auch auf ThisNext; da entstehen "Communities" aus einem Mix aus tagging, von anderen angeschauten Empfehlungen und Vernetzung von Usern untereinander (ich bin z.B. #3 in Lissabon, obwohl ich weder da bin, noch portugiesische Produkte empfohlen habe).

Diese "Communities" kann man nur sehen, wenn man selber als aktives Mitglied "popular" in einer ist. Foren gibt es daher nicht, aber Kommunikation untereinander kommt z.B. zustande, indem man anderen ein Kompliment auf ihre Empfehlungen abgeben kann.

Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass das verzweifelt ist. Die Ergebnisse sprechen schliesslich ein anderes Bild. Welcher etablierte Händler (egal ob on- oder offline) weist sonst auch nur ähnliche Wachstumsraten auf wie Amazon - und das in einem stagnierenden (oder sogar schrumpfenden) Marktumfeld und auf extrem hohen Niveau?

Es geht hier meines Erachtesn im Falle Amazon nicht um Fancy Features, sondern um Features die Abverkäufe erzielen. Und dort sprechen die Zahlen der letzten Quartale von Amazon ein komplett anderes Bild als das oben erwähnte "verzweifelt". Ich würde eher sagen: "zielorientiert experimentierend" mit dem Ziel Abverkäufe nachhaltig zu steigern....

Nichts gegen Amazon. Die Skepsis bezog sich alleine auf die 2.0er Themen. Was die klassischen E-Commerce-Themen angeht, ist Amazon der absolute Maßstab, keine Frage ...

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