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Kommentare

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Da kann ja bald Onkel Otto oder die Familie Herz vorbeischauen und aus der Portokasse kaufen...

Wetten dass keiner mehr einen Universalversender dieser Art kauft? Otto hat ja auch schon mal ganz offiziell gesagt, dass man definitiv in diesem Geschäftsmodell nicht mehr zukaufen würde.

Ja schon - aber hier gehts ja ums große Paket - und da gibts doch ganz nette Spezialversender dabei.

Für ein kurzfristigen Liq-Schub wäre doch so ein netter millionenbetrag für sagen wir mal Baby-walz doch pragmatisch - besser als TC zu verkaufen allemal.

Stimmt auch wieder. Nur - nicht mal da ist kurzfristig was zu machen. Due Diligence und so.

Gerade notiert der Kurs bei 2,69 und kein Boden erkennbar.

Ich erinnere mich: Christoph Achenbach ist bei 7,90 Euro vom Hof gejagt worden. Und als TM sich im April noch Mal hat inständig bitten lassen, seine Lebensplanung umzustellen, waren es 12,90 Euro. Halali.

Meryll Lynch ging innerhalb von 2tagen über die Ladentheke...alles eine Frage des Preises.

Und irgendwie mag Fr.S. den Herrn M. aber ich würde auch darauf wetten, dass es spätestens in der nächsten Woche entweder der Holding, oder Middelhoff an den Kragen geht.

Nur ist darunter ja auch nicht wirklich viel für eine Übergangsphase...das einzig unbelastete, weil nicht protegiert sitzt bei Thomas Cook...und die sind dann weg.

2,59 Euro (15.38 Uhr)

Die werden doch nicht zusammenbrechen ? Jetzt wo sogar ich noch aktien gekauft hab!

Ganz ehrlich hätte ich lieber bei Karstadt und Quelle auf einen Teil des Weihnachtsgeschäftes verzichtet, anstatt sich auf die Erpressungen der Banken - insbes. RBS - einzulassen! Ein Verkauf der TC-Anteile wiegt sicherlich viel schwerer (auch aus strategischer und längerfristiger Perspektive), als der ohnehin fragliche Ertrag aus dem Weihnachtsgeschäft, wo sicherlich wieder viel Geld aufgrund von Preisschlachten etc. in die Hand genommen werden wird und unterm Strich vielleicht sowieso nichts hängen bleibt.
M.E. zeigt sich aber auch hier mal wieder sehr gut, dass das Börsen-Modell an Sich einen schwerwiegenden strukturellen Fehler hat, denn wie kann es sein, dass ein wenn auch nur knapp ertragreicher Unternehmensteil, wie bspw. Primondo nicht nur verschenkt, sondern noch rd. eine Mrd. hinterhergeworfen werden müsste (So schlecht steht Quelle ja im Vergleich zu den 50 Mio., die man Sun für Neckermann geben musste, da der von Arcandor bis vorgestern gehaltene Aktienanteil an TC mehr als das Doppelte an Wert hat, als Arcandor Gesamt. Hier stimmt doch irgendetwas nicht!
Zudem hat man ja fast alle Verlustbringer verkauft und mit HSE24 ein sehr ertragreiches Unternehmen dazubekommen und dennoch hat Arcandor mehrere Mrd. EUR an Wert ggü. des unbereinigten Portfolios verloren? Wie kann das sein? Hier stimmen einfach keine Relationen mehr! Und dass Banken, die sich verspekuliert hatten und sich hier einen Ausgleich für diese Verluste suchen, für solch gravierend strategische Auswirkungen eines Konzerns in ganz anderen Geschäftsbereichen und 70Tsd. Mitarbeitern sorgen können, zeigt auch, dass das Bankensystem ebenfalls überdacht werde muss!

oben ging ein Teil verloren... Ich meinte: So schlecht steht Quelle im Vgl. zu den 50 Mio., die man Sun für Neckermann geben musste nun auch nicht da!).

Ich frage mich, welche Optionen es jetzt gibt... Würde ein Börsengang von Primondo jetzt Sinn machen? Oder Ein Verkauf von Quelle und/oder Karstadt?

Dass sich das Universalversandmodell nach alter Struktur überlebt hat, steh ja außer Frage. Dennoch gibt es im Internet m.E. noch gute Chancen für wenige Universal-Marktplätze, auf denen Spezialisten mit sehr gutem Preis-/Leistungsangebot gebündelt werden - sofern man es richtig und für den User navigierbar macht und nicht einfach die Sortimente in vorgegebene Strukturen presst und somit die User mit Unübersichtlichkeit überfordert, wie auf den derzeitigen Marktplätzen von Amazon, Otto, Neckermann und auch Quelle... Das Modell des Versuchs des eigenen Einkaufs von Allem gehört jedoch imho der Vergangenheit an...
Das an die Banken verschenkte Geld hätte man lieber in die Internetplattform von Quelle zur schellen Ausweitung des Grossisten-Sortiments stecken sollen, denn so wäre das Weihnachtsgeschäft gesichert gewesen, da keine Warenlieferungen von EULER usw. hätten abgesichert werden müssen, wenn man selbst keine mehr einkaufen würde...

2,48€ um 15:40

Wenn ich richtig gerechnet habe, dann war Arcandor vor einem Jahr (noch vor dem Verkauf von Neckermann) fast 6Mrd. EUR Wert und jetzt mit weniger Verlustbringern nicht mal 800 Mio.? Was soll man daraus schließen?

Kleine Headline aus meiner Feder im VH von 1999: "Die Börse liebt Versender nicht". Aber einige Unternehmen wie Takkt oder Hawesko halten sich ja ganz solide.

Dennoch: Das ganze Thema separater Börsengang würde bei einem nicht gerade als Innovationsführer bekannten Retailer immer mit dem Risiko der Konjunktur, des falschen Einkaufs etc. behaftet sein. Klar, in Amerika ist das etwas anderes, da wird ja in alles investiert.

Primondo hat viele wirklich exzellente Unternehmen im Portfolio. Ich glaube, Primondo hätte separat eine Chance. Auch viele Versender einzeln stünden separat heute besser da als zu der Zeit, wo sie - aus unterschiedlichsten Gründen - unter das Holding-Dach geschlüpft sind.

Eines allerdings möchte ich mal hinterfragen: Die Investition in die e-Plattform Quelle, d.h. das reine Marktplatz-Modell, hätte bei der gegenwärtigen Kundenstruktur ein fatales Problem: Die Marken bieten weniger Marge, und im Katalog ist es essentiell wichtig, dort die interessanteren Eigenmarken mitzuverkaufen.

Und nebenbei: Ohne eigene Sortimente könnte Quelle sein ganzes Osteuropa-Geschäft abschreiben. Denn dort haben andere die Lizenzen. Quelle hat nicht eine Marke wie Mexx etc. im Hoffnungsland Russland an Bord. Und die Russen kaufen viel aus dem Quelle-eigenen Sortiment. Quelle ist und bleibt etwas anderes als Amazon.

Kurzer Abspann: Die Aktie hat wohl bei 2,50 eine Widerstandslinie entdeckt. Ist inzwischen wieder auf 2,63 geklettert.

Die richtige Mischung zwischen Eigen- und Fremdmarken wäre ja zumindest in Deutschland eine Option. Ja, die Kundenstruktur ist in der Tat ein Problem. Dem gegenüber stehen aber auch teilweise sehr attraktive Margen bei den Grossisten und zudem kein Bestandsrisiko und Lagerkosten etc.

Ich stimme ja zu: Bei einem sehr online-orientierten Geschäft sind Marken wesentlich und die Mischung auch in Deutschland machbar. Allerding funktioniert die Mischung da anders als im Katalog. Ist eben so eine Sache und eine längere und riskante Übergangsphase.

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