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« Ausverkauf: Neuer Neckermann soll härter durchgreifen | Start | Ausverkauf: Arcandor vor dem Zusammenbruch »

Kommentare

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"nach" dem Kurssturz?

Tagestief bisher (11.38) bei 2,02 Euro...

1,95 Euro (11.48 Uhr)

1,75 Euro (11.58 Uhr)

Nach dem Kurssturz ist vor dem Kurssturz ;-)

Wer wohl zuschlagen wird?

Otto, Amazon, eBay ???

:-)

Vor der Pleite sicherlich niemand. Das ist ja das Problem, dass niemand die Altlasten tragen will.

Kann man dadurch (und hier gibt es eine Parallele zur Finanzmarktkrise) nicht zweifelsfrei ableiten, dass reines Zahlenmanagement, effizienzorientierte (neoklassische) Optimierung sowie M&A-Strategien durch routineorientierte MBA-Manager, Controller und Zahlenjongleure etc. der falsche Weg sind? Seit Konzentration darauf ist der Kurs kontinuierlich abwärts gegangen...
Jetzt wäre es an der Zeit umzudenken und stattdessen auf Visionen und innovative Geschäftsmodelle zu setzen sowie alte Geschäftsmodelle im Sinne Schumpeters "schöpferisch zu zerstören". Wahrscheinlich der einzige Weg zur Rettung... Zu verlieren hat man ja jetzt nichts mehr ;-)

Aus meiner Sicht hat der Kurs schon lange nichts mehr mit der Bewertung des Unternehmens zu tun, sondern symbolisiert alleine die Glaubwürdigkeit der Unternehmensführung.

Und für visionäre Strategien ist es jetzt auch zu spät, weil nun endgültig die finanziellen Mittel fehlen.

Die Situation erinnert fatal an die Kirchpleite. Aber wie ProSieben und Premiere belegen, geht es ja auch nach dem Zusammenbruch weiter.

Und vielleicht ja sogar für Karstadt und Quelle - mit entsprechend innovativen Geschäftsmodellen.

Klingt leider alles sehr plausibel...

Das Manager-Magazin schreibt ja in der aktuellen Ausgabe, dass die Arcandor-Großaktionärin bei Sal. Oppenheim mit 550 Mio. in der Kreide steht - abgesichert mit verpfändeten Arcandor-Aktien... Ihr gesamtes Arcandor-Aktienpaket ist aber aktuell bei ihrer 53%-Beteiligung nur noch rd. 300 Mio. wert... Was bedeutet das?

Danke für den Hinweis auf Schumpeter. Für Quelle und andere Große wird nichts anderes übrig bleiben, wenn die Datenschutz-Pläne des "Datenschutz-Gipfels" umgesetzt werden:

Dann ist das Anmieten neuer Listen zur Anfüllung der abschmelzenden Katalog-Kundschaft kaum noch möglich (für andere auch nicht). Das ist dann für viele der Moment, wo sie ihr Geschäftsmodell ändern müssen. Vielleicht nicht zerstören. Aber der Katalog bekommt eine ganz andere Funktion, schon deshalb, weil die Onlinekunden sich nicht nach Katalog-Controlling-Gesichtspunkten "rechnen" lassen. Und die Kataloge dadurch nach herkömmlichem Muster bald tiefrote Zahlen schreiben.

Im Moment kommt es für viele Unternehmen ganz dicke. Und nach meinen Informationen dürfen wir wirklich sehr gespannt auf Montag blicken.

Absolut!
Frage mich auch schon, was mit den ganzen Bewertungen der Adressbestände in den Bilanzen der Versender passiert und wie sehr die eine oder andere Ergebnisprognose angepasst werden muss, wenn man die Adressen nicht mehr vermarkten darf...

Middelhoff stand noch nie für eine offene, faire Kommikation. Schon damals bei Bertelsmann hat er deswegen Stress bekommen, als er angeblich versuchte an Familie Mohn vorbei einen Börsengang vorzubereiten.
Die Schickedanz-Sippe ließ sich, wie viele andere, durch sein deal-maker-Image blenden. TM verspricht jedem, Mitarbeitern, Investoren, Analysten, Presse, was sie hören wollen, und hält..nichts.
Was Arcandor, respektive Primondo jetzt braucht ist eine Runderneuerung mit NEUEM Management. Und zwar einem Management, was ein grundsolides Handels-Knowhow hat, und nicht im Schweife des (verglühenden) Kometen Middelhoff von Bertelsmann kam.

Seit heute nachmittag ist bekannt dass es dramatisch auch im Hause neckermann.de zugeht. Aber nach meiner Info ist - anders als zum Beispiel die TW meldet - noch nicht bestätigt, dass Martin Lenz geht. Wenn es soweit kommt, dann ist eines klar: Die Folge wird ein Verlust des letzten verbliebenen Knowhows bis in die erste Berichtsebene sein. Denn operativ sind die Neckermänner in den letzten Wochen um Lenz herum sehr dicht zusammengerückt.

Nur muss man fragen: Wieviel hat Sun Capital bisher WIRKLICH dort investiert?

Die großen Verlierer sind die Mitarbeiter, die in den vergangenen 10 Jahren enorme Opfer gebracht haben. Und die - das weiß ich aus vielen Besuchen und Gesprächen - bis zuletzt geglaubt haben, dass ohne Arcandor tatsächlich eine Chance für sie bestünde.

Das bitterste ist der Verlust an Stil, der in den letzten 10 Jahren durch den Finanzmärkten ergebene Aufsichtsräte und Vorstände in den Versandhandel eingekehrt ist. Auch in Pforzheim und Hamburg werden harte Entscheidungen getroffen. Aber dort wird mit den Menschen, die letztlich das wichtigste Kapital sind, wesentlich sorgfältiger umgegangen.

Ich bin nun schon seit vielen Jahren in dieser Branche tagaus tagein unterwegs, aber das macht auch mich nur noch wütend.

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