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Auch Threadless-Gründer muss Profi-CEO weichen

Wer zahlt, schafft an. Man kann fast schon Wetten darauf abschließen, wann dem VC der Geduldsfaden reisst und er den Gründern klarmacht, dass ein professioneller CEO her muss:

  • Bei Threadless ist es jetzt soweit. Der neue Chef heißt Tom Ryan; Jake Nickell, bisher Gründer und CEO, wirkt künftig als CSO (Chief Strategy Officer).

Top, die Wette gilt.

Frühere Beiträge zum Thema:

Tchibo: Das Angeboot ist tot, lang lebe Tchibo Ideas!?

Umsatzeinbrüche, Filialschließungen, Managerabgänge - Tchibo, einst wegweisend mit seinen Themenwochen, hat sich zu lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht und versucht nun, das Ruder noch einmal herumzureissen.

Doch die Unternehmensentwicklung gestaltete sich zuletzt ähnlich trist wie die Entwicklung des Seitendesigns. Zusehends dunkler wurde es in der einst strahlenden Tchibo-Welt.

Wie die Wirtschaftswoche in der aktuellen Ausgabe berichtet, hat Tchibo nun auch das unsägliche Angeboot eingestampft, einer der letzten Innovationsversuche des Unternehmens.

Hatte Tchibo in der Vergangenheit keine eigenen Produktideen, so bediente man sich schon mal bei den Ideen anderer. Das soll jetzt anders werden. In gewisser Weise zumindest. Denn das Unternehmen startet nun ganz offiziell eine Ideenplattform namens Tchibo Ideas. Ärgerlich nur, dass Starbucks mit My Starbucks Idea früher dran war.

Während Starbucks, in ähnlich kritischer Lage wie Tchibo, sofort mit der Sprache herausrückt: "Help shape the future of Starbucks - with your ideas", druckst Tchibo ewig herum.

Rund 100 "Mitdenker" hat die "Tchibo Ideas Community" aktuell. Bekannt gemacht wurde sie in den letzten Tagen durch eine der üblichen Bloggerbelästigungsaktionen, für die einmal mehr die Kontaktdaten von Exciting Commerce und dutzender anderer Blogbetreiber missbraucht wurden. "Viral"-Marketing der unschönsten Art.

Nachtrag (30.4.): Konstruktiveres zu Tchibo Ideas findet sich im Netzwertig-Blog.

Früherer Beitrag zum Thema:

Von den Freuden und Tücken des Crowdsourcing-Modells

Adam Fletcher, seit seiner Studienzeit einer der intensivsten Beobachter der Crowdsourcing-Szene und zuletzt bei Spreadshirt verantwortlich für das OLP-Projekt, meldet sich aus zurück und beantwortet einige Fragen zum Thema Crowdsourcing ("Which risks and problems will companies, that run Crowdsourcing business models, face in the future? Amongst other things"). Darin finden sich einige knackige Statements zu den Freuden und den Tücken des Geschäftsmodells:

Which aspects of a Crowdsourcing business model are crucial for its success?

Adam: Most importantly, a large active community. There have been many new crowdsourcing Community sites recently, often very similar in function to Threadless which have been unsuccessful.

In my opinion those that didn’t succeed failed to turn site visitors into Community Members. Community Members will visit most often, vote most often, get other people to visit and importantly buy most often.

They’re the lifeblood of the site and drive the whole company forward. (...)

What do you think are the major benefits of a company which runs an Online-Crowdsourcing-Community?

Adam: (...) I’m certain there is also a strong link between involvement in the crowdsourcing process and willingness to purchase. This area definitely needs more research.

I asked the community of Threadless this when I did my Thesis their a few years back, only 22% thought they wouldn’t be more likely to purchase a design they had voted for, than one they had not.

How do you think, the members of an Online-Crowdsourcing-Community will react, if they perceive, that they are treated unfair?

Adam: Best case scenario they’ll kick, scream, punch, boycott, sabotage, fill up your day and inbox with insults. These people care and you can work with them on the problems.

Worst case scenario they’ll just slip away and join a new community, never to be heard from again, unless they are saying negative things about their experiences with your community externally. Then you’re in big trouble.

Which risks and problems will companies, that run Crowdsourcing business models, face in the future?

Adam: Well with more and more crowdsourcing contest opening up you’d think at some point we will run out of community members to take part. (...)

I don’t think it’s an issue for designers, as where there is a contest to be won (with the possibility of money and fame) they’ll always be people queuing up to take part.

I’m talking instead of the people who lack the design talent to submit, but instead rate, give feedback and connect with other members to keep the message boards and blogs interesting places to go while you wait for new products to buy, or designs to vote on.

These guys are the lifeblood of the company, the ambassadors without them you’re only ever going to be struggling to stay afloat.

Adam Fletchers komplette Anworten gibts bei ihm im HiphipUK Blog

(via Custom T-Shirt Talk)

Frühere Beiträge zum Thema:

Shirt.Woot!: Was ist bloß mit dem Montag los?

Shirt.Woot stößt momentan erstmals merklich an Wachstumsgrenzen. Was unter anderem an der Jahreszeit liegen dürfte, die nicht wirklich zum Shirtkauf einlädt. Man wird sehen, ob es im Frühjahr und Sommer wieder wie gehabt mit großen Sprüngen aufwärts geht.

Seit Januar liegen die angebotenen Stückzahlen wochentags bei 1.250 Shirts, am Wochenende bei 1.500 Shirts. Die Abverkaufsquoten am Erstverkaufstag zeigt die Auswertung der letzten Wochen:

Shirtwootsales

Schon bisher konnte man darauf wetten, dass das Montagsmotiv floppt. Wohl auch deshalb hat Shirt.Woot! seine Abverkaufsevents, die mittlerweile im 8-Wochen-Takt stattfinden, auf den Wochenanfang gelegt. Und damit zuletzt an einem Montag fast 14.000 Zufalls-Shirts à 6,66 Dollar verkauft, ein neuer Verkaufsrekord.

Seit Jahresbeginn ist festzustellen, dass mittlerweile nicht nur der Montag schwächelt. Wie die Grafik schön zeigt, hat sich auch der Mittwoch zu einem Problemtag entwickelt. Beide Tage liegen mittlerweile im Schnitt weit unter der 1.000 Stück Marke.

Hervorragend ist es Shirt.Woot! hingegen gelungen, über das Shirt-Derby die Wochenendverkäufe anzukurbeln und die Wochendtage zu den stärksten Verkaufstagen überhaupt zu machen. Man erkennt allerdings auch hier klar die fallende Beliebtheit der Siegermotive.

Doch auch wenn ein dreifacher Ausverkauf am Wochenende inzwischen nicht mehr die Regel ist, liegt selbst das drittplatzierte Motiv im Schnitt noch über den Verkäufen der vom Woot!-Team ausgewählten Entwürfe unter der Woche.

Zum ersten wirklichen Derbyflop hat sich jüngst das künstlerisch wertvolle "Line Art" Derby entwickelt. Passenderweise hieß das Siegermotiv dann auch noch "Why Can´t I Fly, Friend?".

Kurios auch, dass am Osterwochenende das Siegermotiv zum Thema "Canada" in den Verkäufen erstmals vom Zweitplatzierten geschlagen wurde. Vielleicht lags aber auch einfach am Karfreitag.

In jedem Fall verschickt Woot! seine Shirts seit kurzem auch nach Kanada. Zusätzliche Umsätze sind also garantiert.

Shirt.Woot! ist unser Innovationstreiber des Jahres

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Crowdsourcing: Threadless will NakedAndAngry reanimieren

In einem aktuellen Interview gibt Threadless-Gründer Jake Nickell Auskunft über die Pläne für 2008.

Unter anderem will der Crowdsourcing-Dienst in Kürze seine Schwesterseite NakedandAngry für neue Produktbereiche reanimieren:

"We've been putting a lot of work into Naked and Angry the past year and starting this spring we plan to release a new product every month through that project."

Spannend auch ein aktuelles Video von Frank Gruber aus dem Threadless-Hauptquartier in Chicago.

Anfang der Woche hat Threadless erstmals die Bestee Awards für die besten Shirtmotive 2007 vergeben.

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Crowdsourcing: Fabidoo startet wöchentliche Wettbewerbe

Nach den 2D-Designern haben jetzt auch 3D-Designer ihren wöchentlichen Wettbewerb. Fabidoo lässt seine Nutzer seit dieser Woche jede Woche das beste Fabidoo küren.

Fabidoosderwoche

Das Prinzip ist von Shirtbewerben bekannt. Bewertet werden von Nutzern eingereichte Motive. Wir sind schon gespannt auf das Fabidoo des Jahres ...

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ABT live: A Better Tomorrow setzt auf mehr Action

Verkaufsaktionen sollen bei A Better Tomorrow künftig eine stärkere Rolle spielen. Das Düsseldorfer Startup hat dafür jetzt eine eigene Rubrik "ABT live" eingerichtet:

Abtlive "Anknüpfend an den Erfolg der Cheap Friday Reihe und des TeeDashes ist der Start der Kategorie „ABT live“ eine weitere Neuerung dieser Woche.

Hier werden wir euch in unregelmäßigen Abständen und für kurze Zeit Shirts anbieten.

Diese Kategorie wird unsere Cheap Friday und TeeDash Aktionen gesammelt auflisten und auch über den ABT live RSS Feed zu abonnieren sein, damit ihr immer wisst was abgeht."

Zugleich will sich A Better Tomorrow künftig wieder verstärkt auf Shirt Contests und Streetwear konzentrieren und seinen Wallsticker-Bereich einstellen.

In der vergangenen Woche lief die zweite ABT-Shirt-Aktion bei Guut.de, dem Vernehmen nach ähnlich erfolgreich wie beim ersten Mal.

Im Dezember hatte ABT neben seinem Xmas-Dash außerdem eine Wallpaper-Aktion bei Schutzgeld.de getestet.

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pick!t today: ProductClash legt los

ProductClash reicht zwar nicht an die Sneakerplay Battles und an Ebays Match Ups heran, dafür ist aber das Nutzerversprechen sehr gelungen:

"We promise you:

  • Product Comparison in a fun way
    Forget about dull product comparison
  • Vote for your favorite products
    And make a difference

Productclash

  • Read what experts think
    Products are submitted by other users, not by companies
  • Create your own clashes"

Erinnert auch ein bisschen an das neue ProductWiki-Konzept.

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Ponoko: Individuelle Produktideen aus der virtuellen Werkstatt

Ponoko Ponoko, eines der spannendsten E-Commerce Startups der Saison, stammt aus Neuseeland.

Die virtuelle (Design-) Werkstatt schaffte es kürzlich nach einer mehrmonatigen Inkubationszeit unter die Techcrunch40 (s. das Video von der Crowdsourcing Session):

"The world's first personal manufacturing platform, Ponoko is the online space for a community of creators and consumers to use a distributed network of digital manufacturing hardware to co-create, make and trade individualized product ideas, on demand."

Die aktuelle Ausgabe der Technology Review hat ein ausführliches Porträt (hier in der deutschen Übersetzung):

"Ein Besucher der Ponoko-Website kann entweder ein digitales Design eines Produktes hochladen oder die Pläne eines anderen Nutzers verwenden. Innerhalb von fünf bis zehn Tagen sind die Komponenten produziert und können zugestellt werden.

Die Kunden können auch Objekte entwerfen, ohne sie zu bauen, das Design aber anderen Usern zur Nutzung überlassen: Es gibt einen "Showroom", in dem man einen Katalog durchstöbern kann, der Bilder und Preise von Designs und Produkten enthält, die von anderen Benutzern geschaffen wurden."

Einer der wesentlichen Aspekte, der dezentrale Produktionsprozess, ist im aktuellen Stadium noch nicht umgesetzt. Auch die Einnahmen stammen derzeit noch vorwiegend aus der Produktion. Künftig sollen sie vornehmlich von digitalen Dienstleistungen kommen.

Die Ponoko-Gründer betreiben schon seit Anfang des Jahres auch ein hervorragendes Blog zum Thema.

(via)

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Iliketotallyloveit gewinnt Intershop-Gründer als Investoren

Gewohnt turbulent geht es bei den "Digg for Deals"-Diensten zu: Trezr ist versteigert, Modoshi vom Bildschirm verschwunden, Judy´s Book soll kurz vor dem Aus stehen, ...

Ausgerechnet da hat das Bremer Social Shopping Startup Iliketotallyloveit seine erste Business Angel Runde unter Dach und Fach gebracht.

Eingestiegen sind die Intershop-Gründer Stephan Schambach und Karsten Schneider sowie Stefan Friese (vorm. 3i) (s. Pressemeldung (PDF))

Iliketotallyloveit ist einer der wenigen deutschen Shoppingdienste, die es geschafft haben, von Beginn an international für Furore zu sorgen. Herzlichen Glückwunsch nach Bremen!

Auch wenn "Digg for Deals" Startups seit jeher extrem kurze Halbwertszeiten haben, sollte man das Prinzip noch nicht abschreiben: Nicht nur Dealjäger wills nochmal wissen. Auch Zlio hat in dieser Woche angekündigt, stärker in Richtung Produktjagd zu gehen.

Und wenn man sich die Oktoberauswertung von ProBargainHunter ansieht, stehen einige der US-Dienste gar nicht so schlecht da.

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Thriftee: Threadless startet sein eigenes Shirt-Woot!

Der Kampf der Shirtgiganten geht in die nächste Runde: Nachdem sich Woot! Ende Juli mit seinen wöchentlichen Shirtbewerben auf Threadless-Territorium begeben hat, hat Threadless nun im Gegenzug sein eigenes Woot!-Konzept ("The Threadless Thriftee") gestartet, um die Impulskäufe zu forcieren:

Thriftee

"A short-sleeve tee - in a randomly selected design, in a randomly selected size - is pulled from our catalog and displayed on the homepage. It's the ONLY ONE available for $10.

Whoever acts the fastest gets it. Once that one randomly selected design in a randomly selected size is sold, a new randomly selected design in a randomly selected size is available as the $10 Thriftee.

This process will repeat F-O-R-E-V-E-R."

Noch ist die Umsetzung vergleichsweise primitiv, aber ein Anfang ist gemacht.

Denn nicht ganz unerwartet entwickelt sich  Shirt.Woot!, was das Umsatzlevel angeht, zur ernsthaften Konkurrenz für Threadless: Im Oktober wird Woot! aller Voraussicht nach Shirts im Wert von geschätzten 300.000 bis 350.000 Dollar verkaufen und dürfte damit schon drei Monate nach dem Start bei 15 bis 20% der Threadless-Umsätze liegen.

[Bei sämtlichen Zahlenangaben handelt es sich um zum Teil sehr grobe Schätzwerte.]

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Threadless Awards: 100.000 Dollar für die "Bestees" des Jahres

Threadless, die Mutter aller Shirtdienste lässt es so richtig krachen und verleiht künftig einmal im Jahr die Threadless Awards. Für Threadless Designer (und Kunden) gibt es Preise im Gesamtwert von 100.000 Dollar zu gewinnen:

"There will be 10-20 Bestee categories like "Most Groundbreaking Design" to "Best Gallery Photo" to "Most Dedicated Blogger".

Actual categories are still in the works and we'll announce them within the next couple of weeks. Stay tuned!"

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Lumas: Whitewall geht in die Private Beta Phase

Whitewallbeta Whitewall, die Crowdsourcing Plattform der Galerie Lumas, geht in die Private Beta Phase:

"In wenigen Wochen können Kunstbegeisterte auf WhiteWall die Werke vieler Künstler entdecken, eigene Werke über unseren Kunstmarkt verkaufen oder mit einer kostenlosen Artist oder Gallery Page selbst anbieten.

Im WhiteWall PhotoLab können Sie Prints von eigenen Werken mit Rahmungen / Kaschierungen in musealer Qualität online bestellen."

Bisher war auf der Seite nicht mehr als eine weiße Leinwand zu sehen. Inzwischen gibt es schon einiges an Infos zum Konzept und zum Team

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pick!t today: Threadless feiert die millionste Bestellung

Erfolgreich mit Shirtbewerben: Threadless freut sich über die millionste Bestellung seit dem Start:

"Wow! Today Jublin, an active Threadless blogger who has had SIX of his submissions printed so far placed the millionth order on Threadless!

It is outrageously awesome that such an active participant on Threadless happened to have placed this monumental order.

To celebrate, we have decided to ship Jublin every tee shirt we release for the next year... that's over 450 tees! OMG."

Das waren die Preis-Vorschläge der Nutzer, und so reagierte der Gewinner

Apropos Threadless: Threadless hat kürzlich die Navigation auf der Startseite überarbeitet, um alle neuen Aktivitäten (Threadless Store, etc.) unterzubringen.

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Fabidoo, Rapidobject & Co.: Deutschlands 3D-Drucker geben Gas

Fabidoobeta Deutschlands 3D-Drucker machen Druck: Fabidoo (ein echter Hingucker!) ist heute in die geschlossene Beta-Phase gegangen.

Und RT Reprotechnik hat nach dem Reality Service (für Gamer) auch Rapidobject (jetzt für die drei Gruppen 3D-Designer, Business und Hobby) reaktiviert.

Das Thema 3D-Druck ist gerade gut in den Medien vertreten, da in den USA demnächst ein erschwingliches Druckermodell auf den Markt kommen soll.

Darauf wartet nicht nur Robert Basic gespannt. Er verweist auf einen sehenswerten Videobeitrag des Computer Clubs. Dort kommt unter anderem Joachim Hamann von RT Reprotechnik zu Wort.

Am Lustvollsten vermittelt das Thema gerade Fabidoo: Neckische 3D-Designs meet Social Commerce. "Meistens sind fabigirls einfach irgendwie süßer als fabiboys", heißt es dort. Aber am besten Zugang besorgen und selber urteilen.

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Scribtee/Shirtcity-Gründer Christian Schneider im Interview

"Na holla. Shirtcity macht sich gewaltig." Dieser Aussage von Shirtspotting kann man sich nur uneingeschränkt anschließen.

Nicht nur die Blogoffensive wirkt. Vor kurzem hat Shirtcity seine Shirtshops für andere Produkte geöffnet ("Der Shirtcity-Shop wird zur All Inclusive Lösung"), und nun wollen die Neu-Ulmer mit Scribtee lafraise-like ins Crowdsourcing Geschäft einsteigen:

"In den letzten Jahren ist eine wirklich anspruchsvolle T-Shirt-Szene entstanden – übrigens nicht nur im Netz. Fashion ist nicht länger Modelabels vorbehalten. Mittlerweile wird Fashion auch zu Hause gemacht – man wird zum eigenen Label."

Scribtee

Shirtspotting hat ein ausführliches Interview mit Shirtcity-Gründer Christian Schneider, in dem er über das neue Shirtcity spricht und dabei nicht mit Seitenhieben auf den Leipziger Konkurrenten spart:

"Ich kenne nur drei Anbieter, die etwas Grundlegendes in der Branche geschaffen haben:

  • Cafepress hat das White Label System in den Markt gebracht.
  • Shirtcity hat den ersten T-Shirt Designer im Netz gehabt, der Usern die Möglichkeit bietet, online T-Shirts zu gestalten und gleich zu bestellen.
  • Und Threadless hat das Crowdsourcing in die T-Shirt-Szene geholt.

Alle anderen Anbieter haben – teils geschickt - bereits bestehende Systeme übernommen oder Innovationen kopiert."

Zum kompletten Interview

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Threadless will europäischen Markt von London aus bedienen

In einem aktuellen Interview verrät Threadless-Gründer Jeffrey Kalmikoff ein paar neue Details zur anstehenden Expansion nach Europa:

"We set up a partnership to have a mirror warehouse just north of London to better serve our European customers. We haven’t launched that, but the year ain’t over yet!"

Neben einer Fülle von anderen Plänen soll offenbar in Kürze auch Naked & Angry wieder mit neuem Leben gefüllt werden:

"Well, Naked & Angry (Threadless’ sister site) has a TON of new products launching in October, November and December. Keep your eye out for some design changes and new features on Threadless. Of course, our famous $10 Holiday Sale is right around the corner in November so that’ll serve to turn our world upside down for a while. Other than that, not too much else! Except maybe a ton of stuff I can’t talk about…"

Mehr Neuigkeiten im kompletten Interview.

Dort erfährt man unter anderem, woher der Name Threadless ursprünglich stammt und wieviele Motive Threadless jedes Jahr neu ins Sortiment nimmt. (Kleiner Tipp: Genauso viele wie Shirt.Woot! ;-)

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Wie Karmaloop seine Kunden zu (Mit-)Verkäufern macht

Karmaloop Karmaloop ist neben Threadless ein weiteres, erfolgreiches Beispiel für ein communitygetriebenes Shoppingkonzept aus den USA.

Vier Jahre nach dem Start machte Karmaloop mit 33 Mitarbeitern rund 4 Mio. Dollar Umsatz.

Laut Businessweek-Bericht vom Dezember ist weniger als ein Prozent (damals rund 8.000 Kunden) für 15% des Gesamtumsatzes verantwortlich:

"The reps are evangelists for our site," says Selkoe. And they're doing their job: Fewer than 1% of Karmaloop's customers are reps, but their purchases and those they inspire account for 15% of sales."

Seit Juni stellt Karmaloop seinen Nutzern eine Reihe von Widgets ("Build your own Karmaloop") bereit.

Weitere Einblicke in das Denken und Handeln von Karmaloop gibts in den Interviews mit dem Gründer Greg Selkoe und mit Blake Ricciardi, dem Verantwortlichen für die Karmaloop Kazbah, einer Art Marktplatz für kleine Labels.

Laut Greg Selkoe hat Karmaloop mittlerweile 15.000 "Customer Reps", die die Seite weltweit promoten.

Den (E-Mail- und Buzz-)Marketingansätzen von Karmaloop widmet sich in dieser Woche der E-Commerce Guide ("How to Market to Teens: Keep It Real and Simple"):

"As a result, Karmaloop's opt-in-only e-mail list contains 300,000 names and e-mail addresses, making it "a very powerful list," Selkoe said.

"If we send out an e-mail it's going to generate $20,000 to $30,000 worth of sales automatically for us, like, that day."

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pick!t today: ArmedAngels Gründertagebuch

Im Wirtschaftswoche-Gründertagebuch beschreiben die Macher, wie sie ihr Shirtlabel ArmedAngels an den Start gebracht haben ("Dichtung und Wahrheit - Vom Hörsaal ins eigene Start-up").

Demnach generiert ArmedAngels gut zwei Monate nach dem Start etwa 10 Bestellungen pro Tag:

"Wir haben eine Eventbeauftragte, einen Online-Redakteur und eine Produktmanagerin eingestellt. Freiberuflich helfen uns ein Programmierer aus Berlin, ein Designer aus Hamburg. Pro Tag kommen inzwischen etwa zehn Bestellungen. Ein gutes Gefühl. Demnächst intensivieren wir die Gespräche mit Vertriebsfirmen, um in den Handel zu kommen. Jetzt geht es richtig los."

Passend dazu: Seedinvestor Axel Schmiegelow erläutert, warum er ArmedAngels unterstützt (Das Statement zu ArmedAngels findet sich gegen Ende des Interviews).

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ArmedAngels gewinnt Gründerpreis der Wirtschaftswoche

Armedangels Das Shirtlabel ArmedAngels (vormals ChariTees) bekommt am Montag den Gründerpreis der Wirtschaftswoche verliehen.

Das Team um Anton Jurina und Martin Höfeler kann sich über Beratungs- und Agenturleistungen im Wert von 250.000 Euro freuen.

Vielleicht muss man berücksichtigen, dass es sich bei dem Konzept um kein reines Online-Konzept handelt. Denn was bisher online zu sehen ist, wirkt wenig preisverdächtig.

Auch die Geschäftsidee wirkt nach wie vor so, als ob alles, was derzeit an Trends und Strömungen spürbar ist, mit aller Gewalt in ein einziges, allumfassendes Konzept gepresst werden sollte.

Wenn die ArmedAngels-Gründer jedoch mit ihren sozialen Öko Designer Benefiz Shirts bei der anvisierten Kundschaft nur annähernd so gut ankommen wie bei den Geldgebern, dann dürfte ihrem Erfolg kaum etwas im Wege stehen:

"Die Idee begeisterte auch Investoren wie Axel Schmiegelow, der die Videoseite Sevenload groß machte sowie den Gründer des Musikportals Last.fm, Stefan Glänzer.

Auch eine Risikokapitalfirma ist an Bord: Die Investmentmanager von BV Capital, die ihr Geld selten für so junge Firmen ausgeben, stiegen gleich nach dem ersten Treffen mit den Kölnern ein."

Ein Werbevideo gibts bei WiWo.de, und was ArmedAngels unter Erfolg verstehen, hat WiWo-Redakteur Jochen Mai ebenfalls gefragt.

Kurzes Zwischenresümee: ArmedAngels und MyMuesli sind also die aktuellen E-Commerce-Favoriten der deutschen Wirtschaftspublikationen; Luupo und Tradoria punkten beim Gründerpreis des Wirtschaftsministeriums.

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Hyve: Communities als unerschöpfliche Innovationsquelle

Hyve Wenn es um das Thema Open Innovation geht, ist die Münchner Hyve AG sicherlich eines der führenden Unternehmen in Deutschland.

Vom Ideenreich der österreichischen Bundesregierung über das Design innovativer Produkte und Verpackungen für eine Fülle von Markenartikler bis hin zum selbst entwickelten Gamecreator für Handies finden sich auf der Homepage eine Fülle von Ideen und Projektbeispiele dafür, wie Hyve Nutzer und Communities involviert.

Hyve gibt es seit 2000, und das Unternehmen deckt das komplette Spektrum ab - von der Communitybeobachtung über die (interaktive) Produktentwicklung bis hin zum Webdesign. 

"Communities als unerschöpfliche Innovationsquelle", heißt deshalb auch eines der Leitmotive.

Leider arbeitet Hyve nicht annähernd so publicityträchtig (sprich: ohne eigenes Blog), wie man sich das gerne wünschen würde. Umso spannender waren die Einblicke heute vor Ort. Vielen Dank an Michael Bartl!

Der erste Berührungspunkt liegt schon eine ganze Weile zurück. Hyve war beim Münchner "MC-Gipfel" im Januar 2006 genauso vertreten wie auf vielen anderen Veranstaltungen von Frank Piller.

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Bilderschau: Der neue Threadless-Store in Chicago

Der Shirtdienst Threadless hat gestern seinen ersten stationären Laden an seinem Stammsitz in Chicago eröffnet (s. Bilderschau)

Threadlesschicago

Weitere Läden - fernab der großen Metropolen - sollen folgen.

Im Laden gibt es die Gewinnermotive, die üblicherweise montags veröffentlicht werden, schon jeweils von Freitag an zu besichtigen bzw. zu kaufen.

Ähnlich wie bei den Apple-Stores veranstaltet Threadless In-Store Events und ein Digital Bootcamp für Wissbegierige.

(via)

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DeinDesign punktet mit individuellen Skins für Handys, iPods und IKEA-Möbel

Deindesign Eines der derzeit wohl umtriebigsten E-Commerce Startups ist DeinDesign (bzw. DesignSkins) aus Bad Kreuznach.

Weniger die Shoppinglösung ist hier das Herausragende. Weitaus spektakulärer sind die Produktideen: größtenteils personalisierbare "DesignSkins" für Handys, iPods, Laptops - und neuerdings auch Ikea-Tische.

Spannend ist außerdem zu verfolgen, wie sich das Team beständig vernetzt und mit seinen Produkten inzwischen nicht nur bei Trendshops wie StyleOn oder seit kurzem bei DaWanda vertreten ist.

Sondern wie es immer wieder durch Wettbewerbe und Aktionen auf anderen Plattformen auf sich aufmerksam macht:

Im Grunde fragt man sich, warum DeinDesign nicht gleich selber zur Crowdsourcing Plattform wird bzw. entsprechende Elemente integriert.

Im Interview bei Jetzt.de beschreibt Kyan Noack, einer der beiden Gründer, wie DeinDesign entstanden ist:

"Die Idee kam in London bei einem längeren Aufenthalt. Ich habe mir ein Notebook gekauft, um dort arbeiten zu können, aber nach drei Monaten war der Anblick sehr ernüchternd - ich musste an dem Design etwas ändern.

So kam ich auf DesignSkins. Das sind individuell bedruckte, klebbare Vinylfolien, die genau auf die Gehäuse von Elektronikgeräten passen. Sie sind ganz leicht anzubringen und können auch rückstandslos entfernt werden.

Als ich nach Deutschland zurückkam, habe ich mit meinem Bruder über die Idee gesprochen, das Ganze zu vermarkten.

Er hat dann ein bisschen recherchiert, fand die Idee cool, und so waren wir der Meinung, dass auch andere Leute Interesse haben könnten. Daraus entstand dann die Seite DeinDesign.com.

Es gibt in Amerika ähnliche Firmen, die so was anbieten, in Deutschland haben wir das aber in der Form noch nicht gesehen. Inzwischen sind wir ein festes Team von sieben Leuten und seit November 2006 online."

Zum Nutzerverhalten sagt Kyan Noack:

"Man kann sagen, dass rund 30 bis 40 Prozent der Kunden ein eigenes Motiv senden. Oft zum Beispiel ein Foto ihrer Freundin oder ein Urlaubsbild, um das Ganze als Geschenk nutzen."

Siehe auch DeinDesign bei MySpace und das DeinDesign-Blog

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Shirt.Woot!: 25% mehr Umsatz mit Nutzermotiven

Shirtwootlogo Shirt.Woot! hat in der vergangenen Woche, in der es ausschließlich auf Motive gesetzt hat, die von Nutzern designt wurden, seinen Wochenumsatz (Montag bis Donnerstag) um mehr als 25% auf 30.000 Dollar steigern können.

Gerade nach den Erfahrungen dieser Woche kann man davon ausgehen, dass Woot! im Shirtbereich künftig noch stärker auf die Nutzer setzen wird.

Wir erinnern uns: Der Start von Shirt.Woot! gestaltet sich für Woot! weitaus schwieriger als erwartet:

  • Obwohl die tägliche Maximalauflage in den ersten Wochen bei für Woot! Verhältnisse eher bescheidenen 600 Stück pro Motiv lag, verkauften sich bei weitem nicht alle von Woot! ausgewählten Shirts aus.
  • Weitaus besser funktionierten die von den Nutzern designten und für gut befundenen Motive aus dem Shirtderby. Die an jedem Freitag angebotenen 1.000 Stück gingen problemlos weg.
  • Wie berichtet bietet Shirt.Woot daher von diesem Wochenende an nicht nur freitags, sondern auch samstags und sonntags Derbymotive an.

Dass Woot! damit auf dem richtigen Weg ist, bestätigte ein weiteres Experiment dieser Woche:

  • Shirt.Woot hat versuchsweise auch unter der Woche auf Derbymotive zurückgegriffen. Mit durchschlagendem Erfolg: Nicht nur konnte das Limit von 600 auf 750 Stück erhöht werden. Alle Motive verkauften sich meist noch vor dem Frühstück aus.

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Crowdsourcing: Delight und ThisNext verbünden sich

Delightatthisnext Schon seit einiger Zeit versucht der Social Shopping ThisNext, mit gezielten Crowdsourcing Aktionen ein bisschen mehr Schwung in seine Plattform zu bringen.

Beim aktuellen Contest haben sich ThisNext und der Woot-Dienst Delight verbündet:

"The iPhone might have been the big thing in July (that's why ThisNext gave one away), but Delight.com wants to know...What's the Next Big Thing?

Der letzte iPhone-Wettbewerb brachte über 3.000 Produktempfehlungen

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US-Start: LaFraise tritt gegen Threadless und Shirt.Woot! an

Spreadshirt traut sich mit LaFraise nun doch auf den US-Markt - und tritt dort gegen Threadless und Shirt.Woot! an. Im LaFraise-Blog heißt es:

"American people have been asking if we could also start shipping to the US. Apparently they like our shirts a whole lot – then again, who wouldn't?

After dozens of requests we decided that we just can't keep teasing them anymore. So on the 15th of August, the laFraise invasion force will land on American soil."

Das Timing ist sicherlich nicht das Glücklichste, zumal es neben Threadless seit kurzem mit dem Shirt.Woot! Derby einen weiteren starken Wettbewerber gibt.

Spreadshirt hat LaFraise vor gut einem Jahr übernommen und Anfang Januar europaweit gestartet. Bisher hieß es immer, ein US-Start käme für LaFraise nicht in Frage. Aber Spreadshirt ist ja momentan voller Überraschungen.

Seit einigen Wochen ist zudem bekannt, dass Threadless auf den europäischen Markt drängt. Ein konkreter Termin steht allerdings noch nicht fest.

Frühere Beiträge zum Thema:

A better tomorrow trägt sich und einen dritten Mann

Abtgruender Als dritter Mann im Team treibt künftig Brainr Peter Großkopf A Better Tomorrow mit voran. "Der Neue" ist für die technische Weiterentwicklung zuständig.

Aus ihren Zielen haben die beiden A-B-T Gründer Tim Lindemann und Andre Grünhoff nie ein großes Geheimnis gemacht.

Sie wollen "DIE zentrale Anlaufstelle für gute Streetwear abseits der bekannten Mainstream Shops im Internet schaffen." Und sind knapp ein Jahr nach dem Start auf einem erstaunlich guten Weg.

Im ausführlichen Förderland-Interview ("Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass es keine Hürden gab") gab Andre Grünhoff kürzlich Einblicke in Finanzierung, Selbstverständnis, Businessmodell und die Akzeptanz bei den Nutzern:

"Bereits einige Monate nach dem Launch konnten wir uns selbstständig aus den Umsätzen von A-B-T tragen und weiterentwickeln."

Inzwischen reichen die Einnahmen für einen zusätzlichen Mann, für die Umsetzung neuer Ideen und den kontinuierlichen Ausbau der bestehenden Plattform.

Geholfen hat A better tomorrow der Erfolg seiner margenträchtigen Wallsticker, die Einführung labelübergreifender Bestellungen und die populären Cheap Friday Aktionen.

Neben ihrer Experimentierfreude zeichnet die Düsseldorfer aber vor allem aus, dass sie sehr communitynah operieren und vergleichsweise streng sind bei der Auswahl neuer Brandstores.

A-Better-Tomorrow zählt als Innovationstreiber zu den Exciting Commerce Stars

Frühere Beiträge zum Thema:

Shirt.Woot!: Die erste Woche, das erste Derby

Wootshirts Shirt.Woot! hat in der ersten Woche Shirts im Wert von knapp 30.000 Dollar verkauft. Und dabei einiges an wertvollen Erfahrungen sammeln können.

Ein tuffiges Hellblau trifft genauso wenig den Geschmack der Woot!-Fans wie ein reines Textmotiv. Ein bisschen verlottert darf es ruhig sein. Dann sind an guten Tagen schon mal 500 Shirts in 50 Minuten weg.

Trifft ein Motiv nicht den Nerv der Community, dann kann es allerdings sehr zäh werden. Vom Mittwochsmotiv verkauften sich über den ganzen Tag hinweg "nur" 418 Stück.

Das Freitagsmotiv ("Homeland Security") wurde bei Boing Boing angeteasert. Dementsprechend waren alle 1.000 Stück bis Mittag weg.

Heute hatte dann auch das Derby Premiere. Der Shirtbewerb wird bis kommenden Donnerstag laufen und hat passenderweise das Thema "One".

Andreas Milles, bekanntermaßen der Erfinder und Pate des "Shirt-Derbys", hat im Spreadshirt-Blog noch ein paar weitere Beobachtungen festgehalten.

Inzwischen ist auch klar, dass Woot! einige der Shirts auch nach dem Aktionstag weiter anbietet:

"Shirt.Woot has a funny pricing model. On the first day -- today -- the shirts cost $10 (including shipping!), but only 1000 of them are sold. Starting tomorrow, the shirts go up in price to $15 until August 6. After that, only the top selling Shirt.Woot designs will be offered for sale.

Frühere Beiträge zum Thema:

pick!t today: Deals.de, Deals.com und Dealego

Dealsde Deals.de hat in dieser Woche eine Finanzierungsrunde in unbekannter Höhe bekanntgegeben.

Gegenüber Exciting Commerce wurde Gründer Ruben Welsch etwas konkreter: Die Gesamtbewertung des Unternehmens lag zum Zeitpunkt der Investition bei einem mittleren sechsstelligen Eurobetrag. Die Investoren haben unter anderem die Domain tipps.de eingebracht.

Deals.de spekuliert stark auf die Zugkraft seiner Domain. Mehrere internationale Deals-Domains wurden laut Ruben Welsch vor dem Start für einen hohen fünfstelligen Eurobetrag gekauft. Den siebenstelligen Betrag für deals.com wollten bzw. konnten die Gründer dann allerdings doch nicht hinblättern.

In diesem Zusammenhang interessant ist auch die "Social Shopping" Strategie der Deals.com Eigentümer Demand Media. Netdiary beschreibt das Prinzip auf deutsch.

Als weitere deutschsprachige Dealjäger-Seite versucht sich seit Februar Dealego ("Social Deal Hunting"). Allerdings lässt sich noch schwer erkennen, wer dahintersteckt und was daraus einmal werden soll.

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pick!t today: Trezr für 30.000 Dollar versteigert

Trezr30000 Die Ebay-Versteigerung des Dealjäger Dienstes Trezr ist heute Nacht zu Ende gegangen und erbrachte 30.000 Dollar.

Bis wenig Stunden vor Auktionsende lag das Höchstgebot bei gut 12.000 Dollar und zog erst kurz vor Ende noch einmal an.

Ein paar Hintergrundinfos zum Exit von Trezr.

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Shirtinsider: Wie Threadless wählt und wertet

Einen ungewohnt tiefen Einblick in den Shirtauswahlprozess bei Threadless gibt Rob Walkers aktuelle Consumed-Kolumne ("Mass Appeal") heute im New York Times Magazine:

"It’s a crowd-pleasing story, but there has always been more to Threadless than mere mobocracy.

For instance, it also offers a line of Select T-shirts, featuring the work of well-established designers like Cody Hudson.

The voting system is straightforward: users rate each submission on a 0-to-5 scale and offer comments that range from the constructive to the unprintable. (...)

While most winners have scores of 2.6 or higher, one recent batch included a design with a score of 2.0. That’s because the final decision about which T’s actually get made and sold has always involved a bit of nonpublic number crunching.

For example, Threadless looks at how many 0s and 5s a design gets; designs that inspire passionate disagreement often get printed because they tend to sell, Kalmikoff says. (...)

“We envisioned Threadless at first to be this level playing field, where everyone gets an equal shot,” Kalmikoff says. “But you start to realize that leaders and popularity and all those things are quite possibly an organic, natural part of any community.”

What Threadless has done is try to keep exploiting the benefits of those natural tendencies while avoiding their potential pitfalls. Even a design democracy needs a few checks and balances."

Die Kolumne dreht sich heute außerdem um die "Star"-Designer aus der Threadless-Community, die 16mal und öfter gewonnen haben.

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Trezr: Dealjäger-Konkurrent bei Ebay unterm Hammer

Trezr Trezr, eine der ersten "Social Bargain Hunting / Digg for Deals" Seiten in den USA, sucht den Exit über Ebay:

"Trezr.com:  Web 2.0 Social Shopping Website for Sale! User-driven deals site with automatic affiliate linking"

Aktuell werden 2.650 Dollar für Trezr geboten. Die Auktion läuft noch bis 11. Juli.

Während das Konzept und die technische Umsetzung nicht schlecht sind, fand Trezr bei den Nutzern von Beginn an wenig und im Vergleich zu vielen Wettbewerbern zunehmend weniger Anklang.

Unter die populärsten US-Schnäppchenseiten schaffte es Trezr zuletzt im Januar 2007.

Ein Blick auf die Nutzerzahlen zeigt warum:

"Current stats (no  marketing efforts)             

  • 4,000 visits/month
  • 7,500 pageviews/month
  • 1/3 of traffic from search engines
  • 900 registered users (with verified emails)
  • Google PageRank 5
  • ~500 bookmarks on Del.icio.us
  • 100% uptime

Abgesehen davon, dass das Trezr-Team das Marketing vernachlässigt hat, hat Trezr vor allem Schwächen in der Produktdarstellung. Das Probargainhunter-Blog zog deshalb in seiner Besprechung folgendes Fazit:

"I think even if Trezr doesn’t become a shopping destination due to the limited visual presentation of items for sale it has a good shot at staying afloat as a social portal where people can exchange money saving related tips. The time will show."

Wenn allerdings die zugrundeliegende Technik, sprich die automatische Monetarisierung der Outboundlinks, so gut ist wie in der Ebay-Anzeige beschrieben, könnte Trezr für europäische Anbieter attraktiv sein, die schnell auf dem US-Markt Fuß fassen wollen.

(via pick!t)

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Shopbetreiber-Blog testet Wilogo im Selbstversuch

Shopbetreiberlogo

Im Selbstversuch testet das Shopbetreiber-Blog den neuen Crowdsourcing-Dienst Wilogo. Neben den üblichen Taschen-, Tüten- und Warenkorb-Motiven ist auch einiges Ungewöhnliches dabei.

Erstaunlich ist, wie schnell die Wilogo-Community reagiert. Hier gibts einen aktuellen Zwischenstand

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