Vente du Diable: Shopkonzept für Hightech-Ware
Wegen geringer Margen ist Unterhaltungselektronik nur bedingt für Vente-Privée-Dienste interessant. Ein spannendes Konzept verfolgt daher der französische Shopping-Club Vente du Diable, wie La-Vente-Privée.fr beschreibt (F/D):
"Vente du Diable verkauft Hightech-Produkte zweiter Wahl von großen Marken. Die Artikel werden direkt vom Hersteller bezogen, die auf diese Weise ihre Lagerbestände direkt verkaufen können."
Hinter dem 2006 gestarteten Shoppingclub steckt der Toulouser ECommerce-Dienstleister Ckado, der unter Ckado.fr bereits einen offenen Online-Shop für Restbestände betreibt. Gegenüber dem Journal du Net erklärt Ckado-Gründer Stéphane Contrepois die Hintergründe: (F/D):
"Die Lebensdauer der Hightech-Produkte im Katalog der Herstellers beträgt vier bis fünf Monate. Aber wenn eine Produktreihe ausläuft, warten die Hersteller oft noch bis zu sechs Monate auf die Restbestände ihrer Händler."
Über Vente du Diable können die Hersteller ihre auslaufenden Produkte also drei bis sechs Monate früher verkaufen. Der Verkauf der von den Händlern zurückgeschickte Ware dagegen läuft weiter über Ckado.
Bereits vier Monate nach dem Start konnte Vente-du-Diable über 57.000 registrierte Mitglieder verbuchen (Update folgt). In Frankreich gilt der Shopping-Club als bester Nischenanbieter unter den Vente-Privée-Diensten. Eine Expansion in andere europäische Länder ist geplant.
Der Shoppingclub setzt auf eine eigene Community, um sich weiter zu differenzieren (PDF-Studie). Im vergangenen November hatte der mit 1,2 Millionen Euro finanzierte Shoppingclub eine Verkaufsaktion in Second Life organisiert.

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