Denkanstöße für den Handel von morgen

Die K5 Liga - für Strategie und Wachstum

Sponsoren und Werbepartner

  • mediawave.ecommerce

Exceed Partner

  • egenium - hier sprudeln die ideen 47Nord Media - Delivering New Digital Businesses conexco - smart solutions for your business

« pick!t today: Etsy im Hause Burda | Start | Cajong: Wieviele Shirtbewerbe braucht die Welt? (Jede Menge mehr!) »

Kommentare

Feed Abonnieren Sie den Kommentar-Feed dieses Eintrags, um der Konversation zu folgen.

So nett ein 3D-Drucker auch ist, er ist nur ein Werkzeug (oder Spielzeug) aber keine Lösung. Es ist eben gerade nicht damit getan, einen solchen "Drucker" zu kaufen (selbst da muss man sich erstmal für ein System entscheiden, gibt ja nicht nur SLS), sondern auch die entsprechende Software (und Ausbildung) und Nachbearbeitungstechnik muss vorhanden sein.
Grundsätzlich unpassend ist der Vorschlag auch bei meinem Verständnis vom "Long Tail". Long Tail bedeutet, viele wenig nachgefragte Produkte statt wenig viel nachgefragte Produkte zu verkaufen. Während es bei Kleidungsdruck noch halbwegs passt, ist es für die Einzelfertigung von Teilen abwegig. Das ist entweder Einzelfertigung oder Mass Customization.

3D-Printer erlauben ja gerade (ein bisschen in die Zukunft gedacht), Mini-Serien zu produzieren und zu vertreiben.

Das fiele dann doch in die Kategorie "viele wenig nachgefragte Produkte". Oder hab ich da was falsch verstanden?

[Natürlich ist klar, dass 3D-Printer derzeit hauptsächlich für die Prototypenproduktion verwendet werden und insofern derzeit in der Tat eher Werkzeugcharakter haben.

Und Frank Pillers Appell ist in diesem Zusammenhang ja auch eher als visionärer Schmunzler zu verstehen.]

Ich hatte aufgehört, als ich dachte der Kommentar wäre lang genug. OK, dann schreib ich noch den Rest. ;-)
"Viele wenig nachgefragte Produkte" bedeuten dass ein Produkt vorhanden sein muss. Nur genau das ist erstmal das Problem. Wenn EIN Kundenwunsch da ist, ist, im Gegensatz zu anderen Long Tail Angeboten (amazon u.ä.), noch kein Produkt vorhanden, sondern nur die Idee. Abgesehen von den Kosten der Technik muss ein solches Produkt erstmal (als digitales Modell) erstellt werden. Da gerät man schnell ins Unbezahlbare (und hat dann noch die Kosten für die Herstellung).
Während bei T-Shirts das T-Shirt schon fertig ist und ein Bild schnell mit herkömmlichen Mitteln erstellt ist, haben nur wenige Computernutzer auch ein CAD-Programm (oder 3D-Zeichenprogramm) um eine Vorlage für ein reales Teil zu erstellen. Dies kann sich ändern (siehe Zeichenprogramm von Google).

In der Zukunft können Verfahren des Rapid Prototyping auch in der Herstellung von "Konsumentengütern" Einzug halten. Allerdings ist der Druck die Kosten für derartige Teile zu senken extrem groß. Bis dahin ist die Einzelfertigung für die Masse ein Feld für Bastler im weitesten Sinne. Von dieser Richtung ist am ehesten etwas zu erwarten. In den USA gibt es in diesem Bereich eMachineShop.

3D Printing oder andere digitale Fertigungsverfahren sind sicherlich nur ein Mittel fuer eine Einzelfertigung a la MC.

Die dominierende Art der MC-Fertigung basiert heute auf der kundenindividuellen Zusammenstellung einzelner Komponenten, die fuer sich aber standardisiert vorgefertigt sind. Auf dieser Ebene gilt der Long Tail m.E. Gedanken ganz genau, Anderson beschreibt dies in dem Kapitel mit der Neuinterpretation der 80/20 Regel recht schoen.

@Martin: Danke für die weiteren Ausführungen :-)

Ich glaube, es gibt in der Tat noch eine Zwischenform. Der Charme von MC-Konzepten ist aus meiner Sicht, dass man dem Kunden eine Vorauswahl bieten kann. Ob dass dann real existierende Produkte oder nur Vorschläge für mögliche Produkte sind, sei dahingestellt, aber immerhin hat/hätte man als Händler die Möglichkeit dazu, eine (u.U. beschränkte) Anzahl von zusätzlichen Produktvarianten anzubieten, die man dann (auf Wunsch) produziert.

Ein gutes Beispiel gibt es dafür bei EOS. Ein Griff für eine Zahnarztkamera(?) an die Hand des Arztes angepasst.

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

Durchsuchen

K5 Jobs - Top-Arbeitgeber 2014

K5 Jobs - die neuesten Stellenangebote

Branchenevents

  • K5 Kalender

Bei Facebook

Redaktion / Team

exchanges

Blog powered by Typepad
Mitglied seit 05/2005