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Kommentare

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Hallo Jochen,

Du schreibst, dass wir (konsumo.de) nicht aus den Fehlern von Crowdstorm gelernt haben. Dass hat mich beim ersten Lesen verwundert, denn: Im Gegensatz zu Crowdstorm sind wir ja nicht wirklich eine Social-Shopping-Plattform - es geht eher um "Social Kaufberatung", wie es ein Blogger mal geschrieben hat. Nicht bestimmte Produkte stehen im Vordergrund, sondern unsere Texte sollen eine grundlegende Kaufberatung zu Produktgattungen liefern. Von daher verfolgen wir einen etwas anderen Ansatz und sehen uns nicht in Konkurrenz zu Dealjäger und Co.
Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du Dir die Zeit nimmst, Deine Kritik etwas konkreter zu fassen - gerne auch per Mail.
Viele Grüße,
Dominik

Das Konsumo-Konzept krankt aus meiner Sicht, wie derzeit sicherlich 95% aller Social Shopping/ Kaufberatung / wasauchimmer Konzepte daran, dass der Fokus zu sehr auf den Objekten/Themen/Produkten liegt, zu wenig auf den "Subjekten" (=Menschen).

Das soziale Erlebnis, also das Kernthema beim Social Shopping, kommt bei fast allen Konzepten zu kurz.

Außerdem fehlt, wie ebenfalls bei 95% aller Ansätze, der virale Aspekt als eigentlich treibender Faktor.

Wie mittlerweile unzählige Dienste bewiesen haben, reicht es einfach nicht, eine gut gemeinte Seite ins Netz zu stellen und dann darauf zu hoffen, dass sie von sich aus ins Fliegen kommt.

Vor einem Jahr wäre Konsumo sicherlich eine beachtenswerte Idee gewesen.

Inzwischen ist der (Er-)Kenntnisstand weit genug, dass man bei neuen Seiten ganz gut einschätzen kann, wie groß ihre Erfolgsaussichten sind.

Aber wie gesagt: Crowdstorm, Productwiki und viele andere haben dasselbe durchgemacht. Alle, die heute starten, haben/hätten die Chance, von deren Erfahrungen zu profitieren und es besser zu machen.

Danke für das ausführliche und sehr hilfreiche Feedback. Ich gebe Dir insofern recht, als dass bei uns die Community-Features noch zu kurz gekommen sind. Wir arbeiten derzeit an Funktionen, um unseren Nutzern mehr Möglichkeiten zur Interaktion zu bieten.

hm... ich bin mir persönlich nicht sicher, ob das problem vieler social shopping seiten der produktfokus ist - wollen die user wirklich überall eine community vorfinden? manche sicher ja, und so macht es sinn, community-features anzubieten. dass social shopping plattformen aber das produkt in den vordergrund stellen und das "soziale" erst auf zweiter ebene stattfindet, finde ich trotz des semantischen widerspruchs eigentlich sinnvoll.

konkreter: wenn ich eine espresso maschine kaufen möchte, und mich erstmal informieren will, auf welche kriterien ich dabei achten muss - dann finde ich auf konsumo hoffentlich die gesuchte hilfestellung. ob diese hilfestellung jetzt von einem "martin" oder "holger" eingestellt wurde, wird mich in den meisten fällen nicht interessieren - ohne jetzt damit community funktionalitäten entwerten zu wollen

anders gefragt: was bringt mir eine hilfestellung von irgendwem? ich kenne ja im ersten schritt die menschen nicht, die das schreiben. kann ich darauf wirklich vertrauen? im normalen leben hört man auch nicht auf das, was jeder dahergelaufene von sich gibt.

wichtig ist doch, die personen rauszufinden, denen ich vertrauen kann ... weil ich gute erfahrungen gemacht habe mit ihren beschreibungen und bewertungen. oder weil die menschen, denen ich vertraue, diese guten erfahrungen gemacht haben.

beispiel: wenn ich "martin" kenne und weiß, dass ich ihm vertrauen kann, werde ich eine beschreibung von ihm höher bewerten als eine von "holger". wenn ich beide nicht kenne, aber sehe, dass meine freunde "martin" vertrauen, dann verlasse ich mich auf mein netzwerk und werde martins beschreibung als wichtiger erachten.

das ist der social graph, den ich mir in einem netzwerk aufbaue - ich muss nicht alles alleine tun und bewerten, mein netzwerk hilft mir dabei.

und eine gute seite hilft mir, diese menschen zu finden, dieses netzwerk aufzubauen, indem sie sie für mich rausfiltert aus der großen masse - durch ähnlichkeiten, durch netzwerkeffekte etc.

den fall, dass jemand eine espressomaschine kaufen will, im schnelldurchlauf durch die seite surft und sich entscheidet, gibt es auf alle fälle.
aber man darf sich nicht auf nur ein (das eigene?) nutzungsszenario ("wenn ich eine espresso maschine kaufen möchte") verlassen, sondern muss mehrere (viele) durchspielen. jeder mensch geht anders vor, und in unterschiedlichen situationen verhält sich ein mensch auch immer wieder anders, hat andere bedürfnisse und anforderungen.

Da gebe ich dir vollkommen recht (paulinepauline).

Ich frage mich allerdings wie die breite Masse tickt. Und da glaube ich schon auch, das derjenigen größtenteils tatsächlich egal ist, ob nun der Martin oder der Holger...

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