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Damit kein falscher Eindruck entsteht: Jungstil an sich ist gut umgesetzt.

Aber konzeptionell betrachtet wundert man sich über das viele Brimborium. Bei einem derart preisaggressiven Konzept dürfte der Abverkauf doch ohnehin vornehmlich über Newsletter laufen ...

Vielleicht gibt es die Katalog-Stalinisten aber nicht nur im Otto-Marketing, sondern auch in der Zielgruppe?

Manchmal wünsche sogar ich mir eine Online-Äquivalenz des guten alten Katalog-Bestellprozesses per Telefon wieder zurück. Zumindest bei Mode. Denn die häufigen Nachlieferungen nerven tatsächlich und die ewig abgebrochenen Bestellvorgänge ebenfalls und erst recht die zuerst empfangene Bestellbestätigung mit der späteren Korrektur, dass der Artikel leider derzeit doch nicht verfügbar sei...

Otto hat sicher modernere Online-Angebote als Jugendstil, aber vielleicht setzen die hier auch nicht auf die Zielgruppe der 5% Web-Boheme (eBay-, Amazon-Erfahrung u.ä. halte ich für nicht vergleichbar mit ungezieltem Online-Bummel zum Klamottenkauf), die voller Expertise überall gern ihre Meinung postet.

Hallo Jochen,
sehr guter Beitrag! Eure Einschätzung kann ich nachvollziehen und teilen.

Meine Thesen dazu:

- E-Commerce verlangsamt das "Sterben" des klassischen Versandhandels
- Onlinekäufer sind keine klassischen Versandhandelskunden (sondern Kunden, die durchs Internet (erstmalig) zum Distanzhandel gefunden haben)
- Viele Versandhändler bauen auf einer Migration der klass. (Katalog-)Klientel ins Internet
- Die "neuen" Kunden stehen kaum im Fokus
- Es besteht eine latente Unsicherheit, was das für "neue Kunden" sind und wie (Maßnahmen) mit diesen umzugehen ist.
- der Versandhandel hat gelernt knallhart zu kalkulieren und zu steuern, ein breitstreuendes Internet-Geschäftsmodell (ähnlich einem Stationärhandel) fließt aktuell in keinerlei Steuerung ein.

Dazu passen Aussagen wie (eine meiner Lieblings-Buzzwords): "Internetkunden sind schlecht" ... ich würde eher behaupten: "Wir können aktuell mit Internetkunden nicht umgehen, da wir nicht wissen wie wir Sie bedienen müssen"

Nächstes Thema Prozesse:
Viele Versandhändler hängen in ihren Prozessen an der Doppelseite des Kataloges. Alles andere sind Abfallprodukte. Sagt doch alles, oder?

Zudem hat der Versandhandel ein Thema weit beiseite geschoben, welches im Internet zur gängigen Praxis gehört:
PRICING (oder hat jemand schon mal beobachtet, dass bei Otto, Quelle, Neckermann ... Preise als Absatzfunktion genutzt werden?)

Sorry für die unstrukturierte Zusammenfassung der Themen (musste schnell gehen)

Gruss
*zensiert* :-)

ich finde den usp: "Jungstil vermeidet teure Nachlieferungen - alles was du siehst, ist sofort verfügbar!" sehr gut und bei weitem nicht, auch im internetzeitalter nicht selbstverständlich.

Die Zitate finde ich eigentlich nicht so wild, als dass man darum viel Aufhebens machen kann.

Lieferzeit ist bei vielen Gütern die man online bestellt immer noch ein Faktor. Wenn dieser bei 0 liegt, weil alles angebotene immer vorrätig ist, dann ist das für den Kunden ein entscheidender Vorteil, der auch kommuniziert werden muss.

Mag sein, dass es die meisten Kunden nicht interessiert, ob Jungstil nun einen Katalog hat oder nicht. Aber es ist eben eine Antwort auf die Frage "Warum ist Jungstil so günstig". Wenn er also an dieser Frage Interesse hat, dem schadet es nicht diesen Grund neben insgesamt fünf anderen Gründen zu lesen.

Nebenbei: Schön gemacht, dass man die Antwort sofort sieht, kein Klick und Ladevorgang nötig ist, was ich zunächst erwartet hatte.

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