Denkanstöße für den Handel von morgen

Die K5 Liga - für Strategie und Wachstum

Sponsoren und Werbepartner

  • mediawave.ecommerce

Exceed Partner

  • egenium - hier sprudeln die ideen 47Nord Media - Delivering New Digital Businesses conexco - smart solutions for your business

« ASOS Sales Update: 95% Wachstum im ersten Quartal | Start | Etsy Sales Update: 33,6 Mio. Dollar im ersten Halbjahr »

Kommentare

Feed Abonnieren Sie den Kommentar-Feed dieses Eintrags, um der Konversation zu folgen.

Ich persönlich finde das Konzept von gimahot sowohl aus Händler als auch aus Kundensicht deutlich interessanter. Auf das Ihr bald noch öfters über letzt genannte Plattform informiert.

Die Einführung der händlerabhängigen Versandkosten ist wirklich erstaunlich. Angeblich war der Großteil der eingebundenen Händler von der bisherigen Lösung überzeugt.
Warum also die USP aufgeben? Vielleicht kommt der Tradoria-Umsatz nur zu einem relativ geringen Teil über die Shopping-Plattform (wofür auch die Einstellung von MyTradoria sprechen würde) und/oder die Regelung hat die Akquise neuer Shops gebremst.

Ich glaube bei den einmaligen Versandkosten für Produkte mehrere Händler wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Solche Plattformen werden doch gerade von kleineren Händlern genutzt und deren Versandkosten pro Paket sind nicht so klein, dass man darauf verzichten möchte - zumal dann, wenn man schwere Produkte hat.

Tradoria hat sich bei einem Interview bei Deutsche Startups.de mit USPs gerühmt, die ohnehin keine waren und nun machen sie den nachvollziehbaren Schritt mit den Versandkosten.


Anscheinend haben Sie etwas gelernt und nun gesehen wie der Markt funktioniert.

Gut, dass Exciting Commerce sich auf diese Plattform nicht mehr konzentriert.
Letzendlich war es ein Abklatsch von bestehenden Modellen mit dem versuchten Anstrich eines revolutionären Businessmodells.

Super finde ich den Fokus auf Gimahhot. Die Kollegen dort sind wirklich innovativ und die Plattform mausert sich nach und nach.

Für mich glasklar ein Hidden upcoming champion!

Jochen, man kann Innovation nicht erzwingen. Wenn die Nachfrage der (neuen) Händler nach individuellen Versandkosten steigt, finde ich es nur konsequent diesem Wunsch nachzukommen. Tradoria arbeitet ja nicht für Dich oder irgendeinem "Schönheitspreis", sondern für deren Kunden. Der Unterschied zu den großen Versandhandelskonzernen wird sein, dass diese im Gegensatz zu den kleinen Händlern eine gemeinsame Logistik haben. Tradoria nun so "runterzuschreiben" finde ich ungerechtfertigt. Und mal ehrlich, dass Modelle wie myTradoria, handeln.de, Zlio und wie sie alle heißen in Deutschland nicht so funktionieren, wie man es sich aus "Exciting Commerce" Sicht vielleicht wünschen würde, ist ja auch keine Überraschung. ;-)

Wahre Worte CBS - sehr wahre Worte. Dass Zlio irgendwo auf dieser Welt überhaupt Erfolg hat, erschliesst sich mir bis heute nicht.

Ich bin über Gimahhot allerdings sehr verwundert. Das Geschäftsmodell ist derart kompliziert, dass ich es bis heute - allerdings ohne es mal ausprobiert zu haben - noch nicht richtig verstanden habe. Die Erklärung dieses Produkts erschliesst sich mir einfach nicht. Dennoch sind die Herrschaften noch immer im Geschäft. Sehr beeindruckend! Hut ab!

@CBS: Ich beschreibe den Strategiewechsel von Tradoria und die neue Konkurrenzsituation. Als "runterschreiben" würde ich das nicht bezeichnen, davor habe ich viel zu viel Respekt vor der Leistung des Tradoria-Teams.

Es geht hier im Blog auch nicht darum, "Innovation zu erzwingen", sondern zu beschreiben, welche konzeptionellen Ansätze künftig an Relevanz gewinnen und Unternehmen vorzustellen, die Neues wagen.

Dass Tradoria diesen Weg einschlägt, kann ich natürlich nachvollziehen, auch wenn (nicht nur) mich die radikale Kehrtwende verwundert.

Denn viele bestehende Shoppingplattformen kranken daran, dass sie, wie Du es ja auch andeutest, die Händlerwünsche vor die Kundenwünsche stellen. Das kann langfristig nicht gut gehen.

Andererseits ging es mir in diesem Beitrag auch darum, darauf hinzuweisen, dass es auch einen vielversprechenden Mittelweg gibt, den erstaunlicherweise allerdings nur die etablierten Versender nutzen.

So eine Gangart gegenüber Startups ist man von Dir ja sonst kaum gewohnt. Formulierungen wie "Tradoria macht zwei Rollen rückwärts", "Dadurch mutiert die Plattform zu einem klassischen Shoppingportal im Stile des kürzlich eingestellten Ebay Express" und "Nachdem sich Tradoria von der Exciting Commerce Bühne verabschiedet hat..." habe ich als sehr negativ empfunden. ;-)

Zugegeben, das hätte man auch weniger prägnant formulieren können, "sehr negativ" klänge allerdings anders.

Dann ändere ich meine Formulierung auf übertrieben negativ. Ich denke, dem Geschäft von Tradoria, und das ist das Wichtigste, werden diese Maßnahmen nicht schaden - im Gegenteil. Die Exciting Commerce Sicht ist zwar in Teilen visionär, aber oft auch weit entfernt von der wirtschaftlichem Realität (zumindest in Deutschland). Die Wirtschaftlichkeit brauchen gerade die jungen Unternehmen aber nunmal zum Überleben. ;-)

Naja, oder eben "visionäre" Investoren ;-)

Selten so gelacht... da ist man in Deutschland wohl aus doppelter Hinsicht eher fehl am Platz. ;-)

Ich beziehe mich mal auf Jochens Aussage "die Händlerwünsche vor die Kundenwünsche stellen" im Zusammenhang mit Einführung der Versandkosten.

Das sehe ich bei weitem unkritischer als der geschätzte Autor. Der Trumpf "versandkostenfrei" zieht doch hauptsächlich, wenn die Kunden händlerübergreifend bestellen.

Und hier wage ich nach wie vor zu bezweifeln, dass dies so häufig vorkommt. Meine auch, von Tradoria mal bestätigende Aussagen gehört zu haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn die Kunden eh nur in einem Shop bestellen, ist es "quasi" egal ob die Versandkosten ausgewiesen oder in den Preisen eingerechnet werden.

Im Gegenteil: Erstens ist es so transparenter und zweitens kann ich mir gut vorstellen, das viele Händler - aus Angst etwas zu verpassen - die Preise dadurch zu hoch angesetzt haben. Anstatt bei den Preisen eine Mischkalkulation anhand des durchschnittlichen Warenkorbwertes durchzuführen.

Meine sehr gewagte Schlussfolgerung aus dieser Argumentation daher: Dem Kunden gereicht, die Einführung von Versandkosten, eher zum Vorteil. ;-)

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

Durchsuchen

K5 Jobs - Top-Arbeitgeber 2014

K5 Jobs - die neuesten Stellenangebote

Branchenevents

  • K5 Kalender

Bei Facebook

Redaktion / Team

exchanges

Blog powered by Typepad
Mitglied seit 05/2005