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Kommentare

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Ach Goodscloud. Wie sehr ich mir wünsche, dass die damit Erfolg haben. Die Probleme haben sie messerscharf analysiert, die Frage ist, ob so ne Plattform die Probleme löst. Die Distris und Hersteller sind das Problem uns das fängt schon allein damit an, dass die meisten nicht dropshippen wollen, neue Kunden hin oder her. Für die ist es nämlich auch schwierig, die Disposition zu machen und da ist es einfacher, Du hast 10 Retailer, die relativ gut planbar x Stück abnehmen, als wenn Du 100 angeschlossene Retailer hast, die wenig planbar x/10 Stück abnehmen. Dazu muss sich Dein Kundendienst dann plötzlich mit 100 Ansprechpartnern statt mit 10 unterhalten. Viele wollen das nicht. Das Thema muss erst mal in den Köpfen gelöst werden und dann in der IT.

Das pimpen von Ikea-Artikeln scheint ja groß in Mode zu sein. Über einen Satz in der Vorstellung auf Seedmatch musste ich jedoch schmunzeln:

"Wenn nach unseren Recherchen nur 1,5% der Ikea-Möbel-Besitzer in Deutschland einen neuen Bezug kaufen würden, dann entspricht das einem Absatzpotential von 259.000 Schonbezügen pro Jahr in Deutschland und einem erzielbaren Wert von 45 Mio. €."

Hier zeigt sich doch sehr die Selbstverliebtheit in die eigene Idee. 1,5% wären toll - leider unrealistisch.

Was nicht bedeutet, dass dieses Startup nicht erfolgreich sein kann / wird. Nicht die 1,5 % Schonbezüge werden es richten, sondern die Masse aus vielen vielen Artikeln.

Die Idee ist eigentlich saugut, das Problem: Die meisten IKEA-Käufer sind Budget-Käufer und dafür sind die Preise leider zu hoch. Plus man bekommt sehr leicht Konkurrenz. Mal schauen, ob das funktioniert.

@goodscloud: endlich...daran habe ich schon manchmal gedacht...auf so etwas warte ich schon mit Hochspannung!!

@CF: Stimmt. Für das 3er-Sofa Ektorp zahlt man 299,- €. Und möchte ich einmal einen anderen Bezug haben, dann kann ich bei IKEA direkt unter Angeboten von 60 - 210 € wählen.

Bei Saustark-Design kostet der günstigste Bezug schon 218,90 €. Gemusterter Stoff kann dann auch mal 358,90 € kosten.

Es wird spannend zu sehen, ob genügend Kunden bereit sind, ein billiges Sofa durch den Bezugkauf in den Kosten zu verdoppeln.

Naja, wenn die bei Saustark erwähnten Bemz-Umsätze stimmen, scheint es zumindest ein Millionengeschäft zu sein.

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